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Suttner Bertha von
Bertha von Suttner
Bildrechte: Martin Maack, Bertha von Suttner, als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf Wikimedia Commons

Bertha Sophia Felicita Freifrau von Suttner, geborene Gräfin Kinsky von Wchinitz und Tettau, Pseudonyme: B. Oulot, Jemand (* 9. Juni 1843 in Prag; † 21. Juni 1914 in Wien), war eine österreichische Pazifistin, Friedensforscherin und Schriftstellerin. Sie wurde 1905 als erste Frau mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet.

In ganz Europa fanden Suttners Friedens- und Abrüstungsforderungen breite gesellschaftliche Resonanz. Die Lektüre von „Die Waffen nieder“ inspirierte viele Menschen – wie Helene Stöcker – dazu, Friedensaktivisten zu werden. Der Historiker Jörn Leonhard befand in seiner Geschichte des Ersten Weltkriegs, Bertha von Suttner sei vor dem Krieg Identifikationsfigur derjenigen Richtung des Pazifismus geworden, die „den Krieg als unmoralisch qualifizierte“, anders als eine von Ivan Bloch und Norman Angell vertretene Richtung, die die Rationalität des Krieges mit wissenschaftlichen Methoden zu widerlegen versuchte.

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Straßenname Bertha-von-Suttner-Weg
Benennung 1964 Erstnennung
Plz 81245
Stadtbezirk 21. Pasing-Obermenzing | Obermenzing
Kategorie Schriftstellerin  Pazfistin  
Gruppe Nobelpreis  Friedensnobelpreis  
Lat/Lng 48.16482 - 11.45401   
Person Suttner Bertha von
geboren 9.6.1843 [Prag]
gestorben 21.6.1914 [Wien]
Kategorie Schriftstellerin  Pazfistin  
Gruppe Nobelpreis  Friedensnobelpreis  
Nation Österreich
Konfession katholisch
GND 118620126
Leben

Bertha Sophia Felicita Freifrau von Suttner, geborene Gräfin Kinsky von Wchinitz und Tettau, Pseudonyme: B. Oulot, Jemand (* 9. Juni 1843 in Prag; † 21. Juni 1914 in Wien), war eine österreichische Pazifistin, Friedensforscherin und Schriftstellerin. Sie wurde 1905 als erste Frau mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet.

In ganz Europa fanden Suttners Friedens- und Abrüstungsforderungen breite gesellschaftliche Resonanz. Die Lektüre von „Die Waffen nieder“ inspirierte viele Menschen – wie Helene Stöcker – dazu, Friedensaktivisten zu werden. Der Historiker Jörn Leonhard befand in seiner Geschichte des Ersten Weltkriegs, Bertha von Suttner sei vor dem Krieg Identifikationsfigur derjenigen Richtung des Pazifismus geworden, die „den Krieg als unmoralisch qualifizierte“, anders als eine von Ivan Bloch und Norman Angell vertretene Richtung, die die Rationalität des Krieges mit wissenschaftlichen Methoden zu widerlegen versuchte.

Wikipedia Wikipedia Deutsche Biografie Deutsche National Bibliothek
Benennung 1964 Erstnennung
Offiziell

Bertha von Suttner, österr. Schriftstellerin, Friedensnobelpreisträgerin (1905), geb. 9.6.1843 in Prag, gest. 21.6.1914 in Wien, gilt als mutige Vorkämpferin für eine Welt ohne Waffen.

Nach der Veröffentlichung ihres sensationellen Romans "Die Waffen nieder" gründetet und leitet sie die vielbeachtete gleichnamige Monatszeitschrift sowie die österreichischen und die internationalen Friedensinstitutionen. Nach ihren Leitbild wurde in München die Zeritschrift "Die Gesellschaft" herausgegeben, die der bekannte Münchner Schriftsteller M.D.Conrad leitete.

DatumQuelleA
30.07.1964Straßenbenennung 1192
DE-1992-STRA-40-68b Straßenbenennungen 1963 - 1966
Referat für Tiefbau und Wohnungswesen -> Stadtarchiv, Dr. Schattenhofer
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