Aschenbrödelstraße in München Ramersdorf-Perlach
 

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   Aschenbrödelstraße          

  Aschenbrödel

Bildrechte: Alexander Zick artist QS:P170,Q106574, Aschenputtel, als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf Wikimedia Commons

Aschenputtel (bei Bechstein Aschenbrödel) ist ein bekanntes Märchen (Typ 510 A nach Aarne und Thompson). Es steht in den Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm an Stelle 21 (KHM 21) und geht zum Teil auf Charles Perraults Cendrillon ou la Petite Pantoufle de verre (Aschenputtel oder der kleine Glasschuh) von 1697 zurück. Ludwig Bechstein übernahm es in sein Deutsches Märchenbuch als Aschenbrödel (1845 Nr. 70, 1853 Nr. 62). Perraults Fassung mit den in Apfelschimmel verwandelten Mäusen und dem Kürbis, der mit Hilfe der Fee zur Kutsche wird, prägte maßgeblich Walt Disneys Zeichentrickfilm Cinderella von 1950.

Die Tochter eines reichen Mannes wächst wohlbehütet auf. Als die Mutter stirbt, bittet sie auf dem Totenbett die Tochter, ein Bäumlein auf ihrem Grab zu pflanzen, an dem sie rütteln solle, wenn sie einen Wunsch habe, was die Tochter auch tut. Zwei Jahre nach dem Tod ihrer Mutter heiratet der Vater eine Witwe, die zwei Töchter mit ins Haus bringt. Stiefmutter und Stiefschwestern machen dem Mädchen auf alle erdenkliche Weise das Leben schwer. Weil es nicht nur gröbste Schmutzarbeit leisten, sondern fortan auch in der Asche neben dem Herd schlafen muss, wird das Mädchen Aschenputtel genannt.

Eines Tages gibt der König einen Ball, der drei Tage dauert. Die Stiefschwestern lassen sich von Aschenputtel für den Ball vorbereiten und geben ihr eine Schüssel voll Linsen, die sie bis zum Abend lesen soll. Als Aschenputtel sich an die Arbeit macht, kommen zwei Tauben angeflogen und fragen sie, ob sie ihr helfen sollen. Aschenputtel antwortet: „Ja, die schlechten ins Kröpfchen, die guten ins Töpfchen.“ Dann stellt sie sich auf die oberste Stufe des Taubenschlages und kann so ihre Schwestern beim Tanz mit dem Prinzen sehen.

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Straßenname Aschenbrödelstraße
Benennung 14.8.1930 Eingemeindung (Umb.)
Plz 81739
Stadtbezirk 16. Ramersdorf-Perlach | Waldperlach
RubrikPersonen
Kategorie Märchen  
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Lat/Lng 48.07879 - 11.67013   
Benennung 14.8.1930 Eingemeindung (Umb.)
Offiziell Bekannte Märchengestalt
Straßenverlauf Verb.Strasse zw. Frau-Holle-Str. und Schneewitt- chenstr.(östl. gleichlaufend mit der Ise- grimstr.)
Bemerkung Herzog-Heinrich-Str. im 9. Bezirk
1943 Adressbuch  
Bekannte Märchengestalt.

Verbindet die Frau-Holle-Straße mit der Schneewittchenstraße.

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