Münchner Straßenverzeichnis

   Gunta-Stölzl-Straße          

Stölzl Gunta
Gunta Stölzl
Bildrechte: anonym, Stolzl bauhaus ausweis, als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf Wikimedia Commons

Gunta Stölzl (* 5. März 1897 in München als Adelgunde Stölzl; † 22. April 1983 in Männedorf, Schweiz) war Weberin und Textildesignerin. Sie gilt als Erneuerin der Handwebkunst und war die erste Meisterin am Bauhaus. Ihre Werke werden in Einzelausstellungen gezeigt und sind Bestandteil internationaler Kunstsammlungen.

Gunta Stölzl war am Bauhaus „die bedeutendste Weberin, die den Weg der Weberei vom bildhaften Einzelstück zum modernen Industrieentwurf mit vollzog und mit beeinflusste“. Das Sonderheft der Zeitschrift Bauhaus, das ihr bei ihrem Weggang vom Bauhaus gewidmet wurde, vermerkte: „Dass man von bauhausstoffen spricht, ist ihr verdienst“.

Seit 1967 fertigte Gunta Stölzl in ihrem Atelier ausschließlich nach eigenen Entwürfen frei gestaltete Gobelins. In diesen verwebte sie unterschiedliche Materialien, wie Garn, Bast, eingeknüpfte Steine und Glasperlen. In manchen Gobelins werden dicht gewebte Partien mit Schlitzen durchbrochen. Charakteristisch sind die aneinander anschließenden Farbflächen, die geometrische und natürliche Formen aufnehmen, und sich in der Gesamtschau zu Landschaften oder auch pflanzlichen Strukturen zusammenfügen.

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Straßenname Gunta-Stölzl-Straße
Benennung 5.4.2001 Erstnennung - Erstnennung
Plz 80807
Stadtbezirk 12. Schwabing-Freimann | Alte Heide-Hirschau
Kategorie Bauhaus  Weberin  
Lat/Lng 48.18022 - 11.59155   
Person Stölzl Gunta
geboren 5.3.1897 [München]
gestorben 22.4.1983 [Küsnacht/Schweiz]
Kategorie Bauhaus  Weberin  
Nation Deutschland
GND 118819836
Leben

Gunta Stölzl (* 5. März 1897 in München als Adelgunde Stölzl; † 22. April 1983 in Männedorf, Schweiz) war Weberin und Textildesignerin. Sie gilt als Erneuerin der Handwebkunst und war die erste Meisterin am Bauhaus. Ihre Werke werden in Einzelausstellungen gezeigt und sind Bestandteil internationaler Kunstsammlungen.

Gunta Stölzl war am Bauhaus „die bedeutendste Weberin, die den Weg der Weberei vom bildhaften Einzelstück zum modernen Industrieentwurf mit vollzog und mit beeinflusste“. Das Sonderheft der Zeitschrift Bauhaus, das ihr bei ihrem Weggang vom Bauhaus gewidmet wurde, vermerkte: „Dass man von bauhausstoffen spricht, ist ihr verdienst“.

Seit 1967 fertigte Gunta Stölzl in ihrem Atelier ausschließlich nach eigenen Entwürfen frei gestaltete Gobelins. In diesen verwebte sie unterschiedliche Materialien, wie Garn, Bast, eingeknüpfte Steine und Glasperlen. In manchen Gobelins werden dicht gewebte Partien mit Schlitzen durchbrochen. Charakteristisch sind die aneinander anschließenden Farbflächen, die geometrische und natürliche Formen aufnehmen, und sich in der Gesamtschau zu Landschaften oder auch pflanzlichen Strukturen zusammenfügen.

Wikipedia Wikipedia Deutsche Biografie Deutsche National Bibliothek
Benennung 5.4.2001 Erstnennung - Erstnennung
Straßenschlüssel 06396
Offiziell Gunta Stölzl, geb. 05.03.1897 in München, gest. 1983 in Küsnacht/Schweiz, Weberin. Am Bauhaus von 1919 bis 1931, zuerst als Studierende und seit 1925 als Meisterin der Weberei. Sie vollzog und beeinflusste den Weg der Weberei vom bildhaften Einzelstück zum modernen Industrieentwurf.
Straßenverlauf Von der Lyonel-Feininger-Straße in nordwestlicher Richtung und dort nach ca. 230m endend.
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