Münchner Straßenverzeichnis

   Albert-Bayerle-Platz          

Albert Bayerle (* 30. November 1906 in Augsburg; † 3. August 1972 in München) war ein deutscher Kommunalpolitiker. Er war Prokurist des Sendlinger Konsumvereins und SPD-Stadtrat in München. Von 1960 bis 1972 war er Münchens Dritter Bürgermeister.

Bis 2. Mai 1933 war er Prokurist des am 20. Februar 1886 im Nebenzimmer der Wirtschaft „Maibräu“ von elf Sendlinger Metallarbeitern gegründeten Konsumvereins München-Sendling, dem zweiten Konsumvereins Münchens. Während der Weimarer Republik schüchterten die von Nationalsozialisten dominierte „Kampfgemeinschaft gegen Warenhaus- und Konsumvereine“ Kunden, Mitglieder und Mitarbeiter des Konsumvereines ein. Am 2. Mai 1933 besetzte die Sturmabteilung die Geschäftssitze der Gewerkschaften und zog das Vermögen der Gewerkschaften zugunsten der Deutschen Arbeitsfront (DAF) ein.

Von 1956 bis 1960 war er Vorsitzender der SPD-Fraktion im Münchner Rathaus. Von 1960 bis 1972 war er zum Dritten Bürgermeister Münchens ernannt. Er war Leiter der Wirtschafts- und Verkehrsamtes. 1971 wurde mit dem Verleihen der Goldene Bürgermedaille der Landeshauptstadt München sein Einsatz für das Messe- und Ausstellungswesen gewürdigt.

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Straßenname Albert-Bayerle-Platz
Benennung 1977 Erstnennung
Plz 81379
Stadtbezirk 19. Thalkirchen-Obersendling-Forstenried-Fürstenried-Solln | Obersendling
Kategorie Personen Politiker  Bürgermeister  SPD  
Lat/Lng 48.1001893 - 11.5297078   
Person Bayerle Albert (30.11.1906 [Augsburg] - 3.8.1972 [München])
Grabstätte Waldfriedhof - Alter Teil - Sektion: 204 - Reihe: 1 - Nummer: 78
Nation Deutschland
Offiziell Albert Bayerle (* 30. November 1906 in Augsburg; † 3. August 1972 in München). Er war Prokurist des Sendlinger Konsumvereins und SPD-Stadtrat in München. Von 1960 bis 1972 war er Münchens Dritter Bürgermeister.

Bis 2. Mai 1933 war er Prokurist des am 20. Februar 1886 im Nebenzimmer der Wirtschaft „Maibräu“ von elf Sendlinger Metallarbeitern gegründeten Konsumvereins München-Sendling, dem zweiten Konsumvereins Münchens. Während der Weimarer Republik schüchterten die von Nationalsozialisten dominierte „Kampfgemeinschaft gegen Warenhaus- und Konsumvereine“ unter den Kaufleuten Georg Sturm und Albert Künzel, Kunden, Mitglieder und Mitarbeiter des Konsumvereines ein. Am 2. Mai 1933 besetzte die Sturmabteilung die Geschäftssitze der Gewerkschaften und zog das Vermögen der Gewerkschaften zugunsten der Deutschen Arbeitsfront (DAF) ein.

Von 1956 bis 1960 war er Vorsitzender der SPD-Fraktion im Münchner Rathaus. Von 1960 bis 1972 war er zum Dritten Bürgermeister Münchens ernannt. Er war Leiter der Wirtschafts- und Verkehrsamtes. 1971 wurde mit dem Verleihen der Goldene Bürgermedaille der Landeshauptstadt München sein Einsatz für das Messe- und Ausstellungswesen gewürdigt.

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