Münchner Straßenverzeichnis

   Adenauerring          

Adenauer Konrad
Konrad Adenauer
Bildrechte: Bundesarchiv, B 145 Bild-F078072-0004 / Katherine Young / CC-BY-SA 3.0, Bundesarchiv B 145 Bild-F078072-0004, Konrad Adenauer, CC BY-SA 3.0 DE

Konrad Hermann Joseph Adenauer (* 5. Januar 1876 in Köln; † 19. April 1967 in Rhöndorf; eigentlich Conrad Hermann Joseph Adenauer) war von 1949 bis 1963 der erste Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland und von 1951 bis 1955 zugleich erster Bundesminister des Auswärtigen.

Bereits im Kaiserreich und in der Weimarer Republik absolvierte der Jurist und Angehörige der katholischen Zentrumspartei eine politische Karriere: Er war Oberbürgermeister von Köln, gehörte dem preußischen Herrenhaus an und war Präsident des preußischen Staatsrats. In der Zeit des Nationalsozialismus wurde er seiner Ämter enthoben und war zeitweise inhaftiert.

Adenauer gehörte zu den Begründern der CDU, deren Partei­vorsitzender er von 1950 bis 1966 war. Als Präsident des Parlamentarischen Rates sowie als erster Bundeskanzler und Außenminister der Bundesrepublik Deutschland prägte er eine ganze Ära. Der zum Amtsantritt bereits 73-Jährige setzte sich für Bonn als Bundeshauptstadt ein, stand für eine Politik der Westbindung und der Europäischen Einigung und eine aktive Rolle der Bundesrepublik in der NATO. Adenauer stand wirtschaftspolitisch für das System der Sozialen Marktwirtschaft. Er verfolgte einen antikommunistischen Kurs im Inland wie gegenüber der Sowjetunion und deren Satellitenstaaten.

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Straßenname Adenauerring
Benennung 1973 Erstnennung
Plz 81737
Stadtbezirk 16. Ramersdorf-Perlach | Neuperlach
RubrikPersonen
Kategorie Politiker  Bundeskanzler  CDU  
Gruppe Walhalla  
Lat/Lng 48.1038899 - 11.6397339   
Straßenlänge 0.583 km
Person Adenauer Konrad
geboren 5.1.1876 [Köln]
gestorben 19.4.1967 [Rhöndorf]
Kategorie Politiker  Bundeskanzler  CDU  
Gruppe Walhalla  
Nation Deutschland
GND 11850066X
Leben

Konrad Hermann Joseph Adenauer (* 5. Januar 1876 in Köln; † 19. April 1967 in Rhöndorf; eigentlich Conrad Hermann Joseph Adenauer) war von 1949 bis 1963 der erste Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland und von 1951 bis 1955 zugleich erster Bundesminister des Auswärtigen.

Bereits im Kaiserreich und in der Weimarer Republik absolvierte der Jurist und Angehörige der katholischen Zentrumspartei eine politische Karriere: Er war Oberbürgermeister von Köln, gehörte dem preußischen Herrenhaus an und war Präsident des preußischen Staatsrats. In der Zeit des Nationalsozialismus wurde er seiner Ämter enthoben und war zeitweise inhaftiert.

Adenauer gehörte zu den Begründern der CDU, deren Partei­vorsitzender er von 1950 bis 1966 war. Als Präsident des Parlamentarischen Rates sowie als erster Bundeskanzler und Außenminister der Bundesrepublik Deutschland prägte er eine ganze Ära. Der zum Amtsantritt bereits 73-Jährige setzte sich für Bonn als Bundeshauptstadt ein, stand für eine Politik der Westbindung und der Europäischen Einigung und eine aktive Rolle der Bundesrepublik in der NATO. Adenauer stand wirtschaftspolitisch für das System der Sozialen Marktwirtschaft. Er verfolgte einen antikommunistischen Kurs im Inland wie gegenüber der Sowjetunion und deren Satellitenstaaten.

Bavarikon Wikipedia Deutsche Biografie Deutsche National Bibliothek
Benennung 1973 Erstnennung
Offiziell Konrad Adenauer, Dr. jur.h.c., geb. 5.1.1876 in Köln, gest. 19.4.1967 in Rhöndorf, war von 1917 bis 1933 Oberbürgermeister von Köln, 1920 bis 1933 Präsident des preußischen Staatsrates. Wegen politischer Unzuverlässigkeit 1933 Amtsenthebung als Oberbürgermeister durch die Nationalsozialisten. Als Mitbegründer der CDU des Rheinlandes und späterer Vorsitzender der Gesamtpartei wirtke er als Präsident des Parlamentarischen Rates 1948/49 maßgeblich an der Schaffung des Grundgesetzes und damit an der Errichtung der Bundesrepublik Deutschalnd mit. Am 15.9.1949 erstmalige Wahl zum Bundeskanzler, was er ununterbrochen bis zu seinem Rücktritt am 15.10.1963 blieb, daneben von 1951-55 Außenminister. - In der Außenpolitik setzte er sich vor allem für die gleichberechtigte Aufnahme der Bundesrepublik Deutschland in die Völkergemeinschasft und für die deutsch-französische Verständigung als Grundlage für eine europäische Einigung in Partnerschaft mit den USA ein.
Marksteine dieser Entwicklung waren der Schumann-Plan, der Beitritt der Bundesrepublik zum Europarat, der Abschluß der Pariser Veträge von 1954, die die Bildung der Westeuropäischen Union, die Aufnahme des Bundesrepublik in die NATO und die Anerkennung der Souveränität zur Folge hatten, die Römischen Verträge von 1957 zur Schaffung der EWG und von EURATOM und der deutsch-französische Freundschaftvertrag von 1953.
DatumQuelleA
02.05.1973Benennung von öffentlichen Verkehrsflächen
im Zentrum von Neuperlach nach zeitgenössischen Politikern
DE-1992-STRA-40-73 Straßenbenennungen 1973 - 0
Baurerferat-Bauverwaltung -> Stadtarchiv
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StraßeNameArtJahrBild
Adenauerring 7SpringbrunnenBrunnen1977
TitelStraßeStandortKünstlerJahrBild
GenerallyAdenauerring 7vor der Generali-VersicherungWest Franz2007
Inklination - frei schwingende NadelAdenauerring 31Polizeiinspektion PerlachFuchs Paul1999

Straßen sind das Gedächtnis der Stadt



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