Albrecht I., König HRR
Haus: Habsburg
* 07.1255 (Rheinfelden) – † 01.05.1308 (Königsfelden) Speyer /Dom
Herrscher
ab 1282 als Albrecht I. Herzog von Österreich, von Steiermark und von Krain sowie Herr der Windischen Mark
sowie ab 1298, ebenfalls als Albrecht I., römisch-deutscher König aus dem Haus Habsburg
sowie ab 1298, ebenfalls als Albrecht I., römisch-deutscher König aus dem Haus Habsburg
Eltern
Kinder
Kinder mit Elisabeth
-
Anna
(1280–†)
-
Agnes Königin von Ungarn
(1281–1364)
-
Rudolf I. König
(1282–1307)
-
Elisabeth von Habsburg Herzogin von Lothringen
(1285–1352)
-
Friedrich der Schöne König
(1289–1330)
-
Leopold I. Herzog von Österreich
(1290–1326)
-
Katharina von Habsburg Herzogin von Kalabrien
(1295–1323)
-
Albrecht II. von Österreich, der Weise oder der Lahme Herzog von Österrecih
(1298–1358)
-
Heinrich der Sanftmütige Herzog von Österreich
(1299–1327)
-
Meinhard Herzog von Österreich
(1300–1301)
-
Otto der Föhliche Herzog von Österreich
(1301–1339)
-
Gutta von Oettingen Gräfin
(1302–1329)
Albrecht I. von Habsburg war ein zentraler Vertreter der Habsburger im spätmittelalterlichen Reich und zählt zu den prägenden Figuren des Hauses im Übergang zum 14. Jahrhundert. Er war der Sohn des Königs Rudolf I., der den Aufstieg der Habsburger begründet hatte, und seiner Gemahlin Gertrud von Hohenberg; dieser familiäre Zusammenhang verknüpfte ihn früh mit den dynastischen und territorialen Programmen des Hauses. 
Ab den 1280er Jahren war Albrecht als Herzog der österreichischen Länder – darunter Österreich und die Steiermark – in die Reichspolitik eingebunden, nachdem sein Vater diese Territorien in der Auseinandersetzung mit Ottokar II. von Böhmen gesichert hatte. In den 1290er Jahren erlangte er über die Wahl durch die Kurfürsten und seine Krönung in Aachen die Stellung als König der Römer, also als deutscher König, wodurch die Habsburger erneut eine führende Rolle im Reich einnahmen. 
Seine Regierungszeit war geprägt von dem Versuch, habsburgische Macht und Einfluss in Mittel- und Osteuropa zu konsolidieren: er schloss Friedensvereinbarungen mit Nachbarn wie Frankreich und Böhmen, regelte Streitfragen über Grenzen und Lehen und bemühte sich um die Anerkennung seiner Autorität durch Reichsstände und den Papst, den er 1303 gegen Zugeständnisse zur päpstlichen Approbation gewann. Die politischen Spannungen jener Zeit führten jedoch auch zu militärischen Konflikten und regionalen Unruhen, etwa in der Steiermark, im Elsass und gegenüber den Wettinern im Osterland. 
Innerhalb seiner Familie setzte Albrecht dynastische Akzente: aus seiner Ehe mit Elisabeth von Görz-Tirol gingen mehrere Söhne und Töchter hervor, die für die habsburgische Position in den verschiedenen Regionen Europas bedeutende Rollen übernahmen. Unter seinen Nachkommen waren unter anderem Fürsten, die in Böhmen, Österreich und weiteren Gebieten herrschten, und darunter auch Agnes, die in Ungarn Königin wurde. 
Albrechts Politik markierte eine Phase, in der das Haus Habsburg seine territorialen Grundlagen und seine Stellung in der römisch-deutschen Königswahl stabilisierte, auch wenn diese Bemühungen mit Widerständen und inneren Spannungen im Reich verbunden blieben. Sein gewaltsamer Tod – er fiel einem Anschlag aus familiären Streitigkeiten zum Opfer – verdeutlicht die Instabilität hochmittelalterlicher Herrschaft und dynastischer Konflikte im Reich. 
Ab den 1280er Jahren war Albrecht als Herzog der österreichischen Länder – darunter Österreich und die Steiermark – in die Reichspolitik eingebunden, nachdem sein Vater diese Territorien in der Auseinandersetzung mit Ottokar II. von Böhmen gesichert hatte. In den 1290er Jahren erlangte er über die Wahl durch die Kurfürsten und seine Krönung in Aachen die Stellung als König der Römer, also als deutscher König, wodurch die Habsburger erneut eine führende Rolle im Reich einnahmen. 
Seine Regierungszeit war geprägt von dem Versuch, habsburgische Macht und Einfluss in Mittel- und Osteuropa zu konsolidieren: er schloss Friedensvereinbarungen mit Nachbarn wie Frankreich und Böhmen, regelte Streitfragen über Grenzen und Lehen und bemühte sich um die Anerkennung seiner Autorität durch Reichsstände und den Papst, den er 1303 gegen Zugeständnisse zur päpstlichen Approbation gewann. Die politischen Spannungen jener Zeit führten jedoch auch zu militärischen Konflikten und regionalen Unruhen, etwa in der Steiermark, im Elsass und gegenüber den Wettinern im Osterland. 
Innerhalb seiner Familie setzte Albrecht dynastische Akzente: aus seiner Ehe mit Elisabeth von Görz-Tirol gingen mehrere Söhne und Töchter hervor, die für die habsburgische Position in den verschiedenen Regionen Europas bedeutende Rollen übernahmen. Unter seinen Nachkommen waren unter anderem Fürsten, die in Böhmen, Österreich und weiteren Gebieten herrschten, und darunter auch Agnes, die in Ungarn Königin wurde. 
Albrechts Politik markierte eine Phase, in der das Haus Habsburg seine territorialen Grundlagen und seine Stellung in der römisch-deutschen Königswahl stabilisierte, auch wenn diese Bemühungen mit Widerständen und inneren Spannungen im Reich verbunden blieben. Sein gewaltsamer Tod – er fiel einem Anschlag aus familiären Streitigkeiten zum Opfer – verdeutlicht die Instabilität hochmittelalterlicher Herrschaft und dynastischer Konflikte im Reich.