Elisabeth, Herzogin von Österreich
Haus: Meinhardiner Linie: Tirol-Görz
* 1262 (München) – † 28.10.1313 (Königsfelden) Lavanttal /Stift St. Paul
Kinder
Kinder mit Albrecht I.
-
Anna
(1280–†)
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Agnes Königin von Ungarn
(1281–1364)
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Rudolf I. König
(1282–1307)
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Elisabeth von Habsburg Herzogin von Lothringen
(1285–1352)
-
Friedrich der Schöne König
(1289–1330)
-
Leopold I. Herzog von Österreich
(1290–1326)
-
Katharina von Habsburg Herzogin von Kalabrien
(1295–1323)
-
Albrecht II. von Österreich, der Weise oder der Lahme Herzog von Österrecih
(1298–1358)
-
Heinrich der Sanftmütige Herzog von Österreich
(1299–1327)
-
Meinhard Herzog von Österreich
(1300–1301)
-
Otto der Föhliche Herzog von Österreich
(1301–1339)
-
Gutta von Oettingen Gräfin
(1302–1329)
Elisabeth von Görz und Tirol war eine zentrale Schlüsselfigur in der herrschaftlichen Verflechtung zwischen den Meinhardinern, den Habsburgern und den Wittelsbachern. Als Tochter des Grafen Meinhard II. von Tirol und Görz, des späteren Herzogs von Kärnten, und der Elisabeth von Bayern, Witwe des Stauferkönigs Konrad IV., vereinte sie in ihrer Herkunft höchste dynastische Ansprüche des Reiches.
Ihre Vermählung mit dem Habsburger Albrecht I. markierte einen Wendepunkt in der europäischen Geschichte, da diese Allianz den Aufstieg des Hauses Österreich zur Großmacht maßgeblich unterstützte. Durch Elisabeths enge familiäre Bindungen zu den Wittelsbachern – ihre Mutter war eine bayerische Herzogstochter – fungierte sie als diplomatisches Bindeglied in den oft spannungsreichen Beziehungen zwischen den rheinischen und bayerischen Pfalzgrafen und den aufstrebenden Habsburgern.
Nach der Wahl ihres Gemahls zum römisch-deutschen König wurde Elisabeth in Aachen gekrönt. In ihrer Rolle als Königin entfaltete sie eine beachtliche politische Wirksamkeit, insbesondere in der Verwaltung der habsburgischen Vorlande und in der Vermittlung innerhalb der weitverzweigten Verwandtschaft. Als Stammmutter zahlreicher europäischer Regenten sicherte sie die dynastische Kontinuität und legitimierte den Herrschaftsanspruch ihrer Söhne, darunter der spätere König Friedrich der Schöne und Herzog Albrecht II. von Österreich.
Ihre Regentschaft und ihr Wirken blieben über den Tod ihres Mannes hinaus ein stabilisierender Faktor für das Haus Habsburg, wobei sie durch kluge Heiratspolitik ihrer Kinder das Netzwerk der Macht bis nach Böhmen und in den ungarischen Raum erweiterte.
Sie hatte neben den hier aufgeführten Kindern noch weiter neun. Diese blieben namenlos und wurden in der Dreikönigskapelle in Tulln in Niederösterreich bestattet.
Ihre Vermählung mit dem Habsburger Albrecht I. markierte einen Wendepunkt in der europäischen Geschichte, da diese Allianz den Aufstieg des Hauses Österreich zur Großmacht maßgeblich unterstützte. Durch Elisabeths enge familiäre Bindungen zu den Wittelsbachern – ihre Mutter war eine bayerische Herzogstochter – fungierte sie als diplomatisches Bindeglied in den oft spannungsreichen Beziehungen zwischen den rheinischen und bayerischen Pfalzgrafen und den aufstrebenden Habsburgern.
Nach der Wahl ihres Gemahls zum römisch-deutschen König wurde Elisabeth in Aachen gekrönt. In ihrer Rolle als Königin entfaltete sie eine beachtliche politische Wirksamkeit, insbesondere in der Verwaltung der habsburgischen Vorlande und in der Vermittlung innerhalb der weitverzweigten Verwandtschaft. Als Stammmutter zahlreicher europäischer Regenten sicherte sie die dynastische Kontinuität und legitimierte den Herrschaftsanspruch ihrer Söhne, darunter der spätere König Friedrich der Schöne und Herzog Albrecht II. von Österreich.
Ihre Regentschaft und ihr Wirken blieben über den Tod ihres Mannes hinaus ein stabilisierender Faktor für das Haus Habsburg, wobei sie durch kluge Heiratspolitik ihrer Kinder das Netzwerk der Macht bis nach Böhmen und in den ungarischen Raum erweiterte.
Sie hatte neben den hier aufgeführten Kindern noch weiter neun. Diese blieben namenlos und wurden in der Dreikönigskapelle in Tulln in Niederösterreich bestattet.