Katharina von Habsburg, Herzogin von Kalabrien
Haus: Habsburg
* 10.1295 (Wien) – † 18.01.1323 (Neapel) Neapel /Kirche San Lorenzo Maggiore
Kinder
Keine Kinder erfasst
Katharina von Habsburg war eine Tochter König Albrechts I. und seiner Gemahlin Elisabeth von Kärnten/Görz-Tirol und gehörte damit zur Hauptlinie des Hauses Habsburg. 
Innerhalb der dynastischen Heiratspolitik des frühen 14. Jahrhunderts war sie zunächst mehrfach in Heiratsverträge eingebunden, darunter in Verlobungen mit Mitgliedern hochadeliger Häuser, die jedoch nicht vollzogen wurden. Insbesondere ein geplanter Bund mit dem römisch-deutschen Kaiser Heinrich VII. kam nicht zustande, weil dieser vor der Hochzeit verstarb. 
1316 wurde sie schließlich mit Karl von Kalabrien, Herzog von Kalabrien und Sohn des Königs von Neapel, vermählt; diese Ehe verband die habsburgischen Erblande in Mitteleuropa mit den dynastischen Interessen der Anjou-Herrscher in Süditalien. Aus dieser Ehe gingen keine Kinder hervor. 
Katharina wirkte als habsburgische Fürstentochter im Umfeld der italienischen und römisch-deutschen Politik des ausgehenden Mittelalters, indem ihre Ehe zur diplomatischen Verflechtung zwischen den Habsburgern und süditalienischen Herrschaftsgruppen beitrug. Diese Verbindung war Teil eines größeren Netzwerks familialer Allianzen, das die Habsburger zur Stabilisierung ihres Einflusses im Reich und darüber hinaus nutzten. 
Ihre Lebensstationen in Wien und Neapel sowie ihre Einbindung in mehrere Eheprojekte illustrieren die Rolle hochadeliger Frauen dieser Zeit als Trägerinnen dynastischer Netzwerke und politischer Verknüpfungen über territoriale Grenzen hinweg. 
Innerhalb der dynastischen Heiratspolitik des frühen 14. Jahrhunderts war sie zunächst mehrfach in Heiratsverträge eingebunden, darunter in Verlobungen mit Mitgliedern hochadeliger Häuser, die jedoch nicht vollzogen wurden. Insbesondere ein geplanter Bund mit dem römisch-deutschen Kaiser Heinrich VII. kam nicht zustande, weil dieser vor der Hochzeit verstarb. 
1316 wurde sie schließlich mit Karl von Kalabrien, Herzog von Kalabrien und Sohn des Königs von Neapel, vermählt; diese Ehe verband die habsburgischen Erblande in Mitteleuropa mit den dynastischen Interessen der Anjou-Herrscher in Süditalien. Aus dieser Ehe gingen keine Kinder hervor. 
Katharina wirkte als habsburgische Fürstentochter im Umfeld der italienischen und römisch-deutschen Politik des ausgehenden Mittelalters, indem ihre Ehe zur diplomatischen Verflechtung zwischen den Habsburgern und süditalienischen Herrschaftsgruppen beitrug. Diese Verbindung war Teil eines größeren Netzwerks familialer Allianzen, das die Habsburger zur Stabilisierung ihres Einflusses im Reich und darüber hinaus nutzten. 
Ihre Lebensstationen in Wien und Neapel sowie ihre Einbindung in mehrere Eheprojekte illustrieren die Rolle hochadeliger Frauen dieser Zeit als Trägerinnen dynastischer Netzwerke und politischer Verknüpfungen über territoriale Grenzen hinweg.