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Münchner Zeitensprünge

1952 - Aus Kriegsschutt entsteht ein Friedenssymbol

München-Neuhausen * Der aus Russland stammende Timofej Wassiljewitsch Prochorow beginnt am Oberwiesenfeld in München-Neuhausen mit dem Bau eines kleinen Anwesens aus Kriegsschutt und wiederverwendeten Baumaterialien. Gemeinsam mit seiner Frau Natascha errichtet er zunächst ein Wohnhaus, später eine kleine Kirche und einen Garten - den heutigen Ost-West-Friedensgarten.

Nach eigenen Angaben waren Marienvisionen der Auslöser für ihren Weg nach München. Ihr Ziel: eine Kirche als Zeichen der Versöhnung zwischen Ost und West zu errichten. Das Kirchlein wird der Gottesmutter Maria geweiht und entwickelt sich im Laufe der Jahrzehnte zu einem weithin bekannten Friedenssymbol.

Alle Gebäude entstehen ohne behördliche Genehmigung. Trotz ihres Status als „Schwarzbau“ bleibt die Anlage erhalten und wird zu einem außergewöhnlichen Wahrzeichen Münchens. 

11. 6 2023 - Ost-West-Friedenskirche brennt vollständig nieder

München-Neuhausen * Gegen 1.10 Uhr wird ein Brand in der Ost-West-Friedenskirche von Väterchen Timofej gemeldet. Als die Feuerwehr eintrifft, steht das überwiegend aus Holz und wiederverwendeten Baumaterialien errichtete Kirchlein bereits in Vollbrand. Die Einsatzkräfte können das Feuer zwar unter Kontrolle bringen, die Kirche wird jedoch vollständig zerstört. Menschen kommen nicht zu Schaden. Die Ermittlungen ergeben später, dass ein technischer Defekt den Brand ausgelöst hat.

Der Wiederaufbau der als Friedenssymbol bekannten Kirche wird noch im selben Jahr auf den Weg gebracht.

1977 - Nach dem Tod seiner Frau lebt Väterchen Timofej als Eremit

München-Neuhausen * Mit dem Tod seiner Frau Natascha endet die gemeinsame Aufbauarbeit an der Ost-West-Friedenskirche. Timofej Wassiljewitsch Prochorow bleibt allein auf dem Gelände zurück und lebt fortan als Einsiedler. Für viele Münchner wird „Väterchen Timofej“ zu einer ebenso ungewöhnlichen wie beliebten Persönlichkeit und die Friedenskirche zu einem Ort der Begegnung und des Friedens.

14. 7 2004 - Väterchen Timofej stirbt

München-Neuhausen * Väterchen Timofej Wassiljewitsch Prochorow stirbt - angeblich im Alter von 110 Jahren. Sein tatsächliches Alter bleibt ungeklärt. Der russische Eremit, der aus Kriegsschutt die Ost-West-Friedenskirche errichtete, war längst eine Münchner Institution. Mit seinem Tod wird aus der ungewöhnlichen Persönlichkeit endgültig eine Legende der Stadtgeschichte.

5 1970 - Der Olympiapark wird zum Dirnensperrbezirk

München-Milbertshofen * Auf dem Oberwiesenfeld ist der Olympiapark im entstehen. Das Areal wird deshalb bereits im Mai 1970 zum „Dirnensperrbezirk“ erklärt. 

11. 9 1972 - Die XX. Olympiade endet

München-Milbertshofen * Die XX. Olympiade in München, Augsburg und Kiel endet. 

26. 8 1972 - Die XX. Olympischen Spiele in München werden eröffnet

München-Milbertshofen * Die XX. Olympischen Spiele in München werden eröffnet. Weitere Austragungsorte sind Kiel (Segeln) und Augsburg (Wildwasser). Die olympischen Spiele dauern bis zum 11. September 1972. 

1. 6 1919 - Der Münchner Flugplatz am Oberwiesenfeld

München-Oberwiesenfeld * Vom Münchner Flugplatz am Oberwiesenfeld bricht Hermine Körner, die neue Intendantin des Münchner Schauspielhauses, mit zwei Kollegen zu einem Gastspiel nach Augsburg auf. 

22. 2 1968 - Der Münchner Fernsehturm geht in Betrieb

München-Oberwiesenfeld * Der Münchner Fernsehturm ist fertig gestellt und geht in Betrieb. Der Aussichtskorb ist zwischen 174,15 Meter und 192,6 Meter angebracht. Auf dieser Höhe befindet sich auch das „Rock Museum Munich“

1. 6 1965 - Die Bauarbeiten am Fernsehturm beginnen

München-Oberwiesenfeld * Die Bauarbeiten am 291 Meter hohen Fernsehturm beginnen. Der Turm hat zu diesem Zeitpunkt noch nichts mit der Sommer-Olympiade 1972 zu tun. Er wird eigentlich nur zur Verbesserung der Sendeleistung erbaut. Ursprünglich hätte der Turm 330 Meter hoch werden sollen, doch aufgrund der Nähe zum Flughafen München-Riem muss man sich mit den 291 Metern begnügen. 

Willi-Gebhardt-Ufer 32
74 m

Ehem. Militärgebäude

Baustil: barockisierend
Erstellung: 1913
Hedwig-Dransfeld-Allee 21
337 m
Hedwig-Dransfeld-Allee 21/23/25; Ehem. Militärgebäude, dreigeschossiger Mansardwalmdachbau mit Putzgliederung und beidseitigem Mittelrisalit, errichtet in barockisierenden Formen, um 1913/14.

SAP Garden

Architekt: 3XN Architects (Kopenhagen)
Erstellung: 2024

338 m
<p>Der SAP Garden ist eine moderne Multifunktionsarena im Münchner Olympiapark und stellt einen wichtigen Neubau innerhalb eines historisch und denkmalpflegerisch sensiblen Areals dar. Er befindet sich am nördlichen Rand des Olympiaparks auf dem Gelände des ehemaligen Olympia-Radstadions, das für die Olympischen Spiele 1972 errichtet worden war. Nach jahrzehntelanger Nutzung, Leerstand und baulichem Verfall wurde das Radstadion im Jahr 2015 abgebrochen, um Platz für einen zeitgemäßen Neubau zu schaffen.</p><p>Die Planung des SAP Garden zielte darauf ab, eine Arena zu errichten, die den Anforderungen des professionellen Eishockey- und Basketballsports entspricht und sich zugleich möglichst zurückhaltend in die bestehende Parklandschaft einfügt. Den architektonischen Entwurf erarbeiteten 3XN Architects (Kopenhagen) in Zusammenarbeit mit CSMM – architecture matters (München). Ein zentrales Gestaltungselement ist die teilweise Absenkung des Baukörpers in das Gelände, wodurch die visuelle Präsenz der Arena reduziert wird. Das Dach ist als begrüntes Landschaftsdach ausgebildet und begehbar.</p><p>Der Baubeginn erfolgte 2019. Die Bauarbeiten verzögerten sich unter anderem durch die COVID-19-Pandemie sowie durch die komplexen baulichen Anforderungen im denkmalgeschützten Olympiapark. 2024 wurde der SAP Garden fertiggestellt und in Betrieb genommen.</p><p>Heute dient die Arena als Heimspielstätte des EHC Red Bull München und des FC Bayern Basketball und ergänzt den Olympiapark um eine zeitgenössische Sport- und Veranstaltungsinfrastruktur</p>

Olympiastadion

Architekt: Behnisch Günther, Frei Otto
Erstellung: 1972
Spiridon-Louis-Ring 21
475 m
<p>Olympiastadion, ovaloides, um Fußballfeld und Laufbahn angeordnetes, im Osten an die künstliche Aufschüttung des Coubertin-Platzes angelehntes Amphitheater aus Stahlbeton-Modulen, 1967-72 von Günther Behnisch und Partnern; über der im Westen hoch aufragenden Tribünenschüssel Zeltdach nach Entwurf von Fritz Leonhard, Wolf Andrä und Partnern, in Form eines über Pylonen abgespannten Seilnetzes mit Acrylglasplatten-Abdeckung; durch die segeltuchartige Akzentuierung von der Hanns-Braun-Brücke mit der Olympiahalle optisch verbunden.</p><p>Behnisch &amp; Partner (Günter Behnisch, Fritz Auer, Carlo Weber), Dach: Frei Otto, Ingenieure Leonhardt &amp; Andrä</p>

Hedwig-Dransfeld-Allee 11
530 m
Ehem. Militärgebäude, Teil des ehem. Kasernements des Eisenbahn-Bataillons, dreigeschossiger kubusartiger Block mit flachem Walmdach, errichtet in spätklassizistischen Formen, Ende 19. Jh.

Ehem. Militärgebäude

Baustil: barockisierend
Erstellung: 1914
Hedwig-Dransfeld-Allee 11
530 m
Ehem. Militärgebäude, dreigeschossiger barockisierender Dreiflügelbau mit Walmdach, nördlich mit vorspringendem Treppenhaus, die Südfront als Risalit mit Mansardwalmdach ausgebildet, 1914.

Ehem. Militärgebäude

Baustil: barockisierend
Erstellung: 1913
Hedwig-Dransfeld-Allee 11
530 m
Ehem. Militärgebäude, dreigeschossiger barockisierender Walmdachbau mit Erkern und Zwerchgiebeln, die östlichen Achsen gegen Norden als Risalit vorspringend, um 1913/14; gegen Westen moderne Erweiterung.

Hedwig-Dransfeld-Allee 7
566 m
Ehem. Militärgebäude, Teil des ehem. Kasernements des Eisenbahn-Bataillons, fünfgeschossiger risalitartiger Mittelteil zu 10 Achsen, flankiert von viergeschossigen Flügelbauten mit Satteldach, errichtet in spätklassizistischen Formen, Ende 19. Jh.

Eisenbahnkaserne

Erstellung: 1889
Dachauer Straße
594 m

Teil der Wohnanlage Borstei,

Architekt: Borst Bernhard, Bieber Oswald
Erstellung: 1924
Löfftzstraße 1
615 m
Löfftzstraße 1/2/3/4/5/6/8/10; Teil der Wohnanlage Borstei, 1924-30 von Bernhard Borst und Oswald E. Bieber; siehe Bernhard-Borst-Straße 1/3/5/7/9.

Olympia-Schwimmhalle

Architekt: Leonhard Fritz, Andrä Wolf
Erstellung: 1972
Spiridon-Louis-Ring
681 m
<p>Olympia-Schwimmhalle, von Stahl-Glas-Wänden über unregelmäßigem Grundriss eingefaßte und durch ein Zeltdach abgedeckte Vierbeckenanlage mit einseitiger, an die künstliche Aufschüttung des Coubertin-Platzes angelehnter Tribüne aus Stahlbeton-Modulen im Westen, 1967-72 von Günther Behnisch und Partnern; das Zeltdach nach Entwurf von Fritz Leonhard, Wolf Andrä und Partnern in Form einer über einem Pylon abgespannten Seilnetzkonstruktion mit Acrylglasplatten-Abdeckung; eingehängte Technikstege; durch die Überspannung des Zugangs vom Lilian-Board- und vom Lutz-Long-Weg mit der Olympiahalle optisch verbunden.</p>

Borstei

Architekt: Borst Bernhard, Bieber Oswald
Baustil: historisierend
Erstellung: 1924
Bernhard-Borst-Straße 1
707 m
Bernhard-Borst-Straße 1/3/5/7/9; Borstei, 1924-30 von Bernhard Borst und Oswald E. Bieber erbaut; weitläufige, in sich geschlossene Wohnsiedlung aus langgestreckten, einheitlich gestalteten, sparsam historisierenden, mehrgeschossigen Mietshauszeilen, die sich um mit kunstvoll angelegten Gärten gefüllte Höfe und platzartig erweiterte Straßen gruppieren; in den Gärten eine große Zahl von Brunnen, Plastiken und Vasen; mehrere in Fassaden eingefügte Reliefs; verschiedentlich Fassadenmalerei. Mit Dachauer Str. 140, 140 a, 140 b, 140 c, 140 d, 140 e, 142, 144, 144 a, 146, Hengelerstr. 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, Hildebrandstr. 7, 9, 11, 12, 13, 14, 16, Lampadiusstr. 2, 4, 6, 8, 10, Löfftzstr. 1, 2, 3, 4, 5, 6, 8, 10, Pickelstr. 1, 3, 5, 7, 9, 9 a, 11, 13, 15, 17, 19, Voitstr. 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 12, Franz-Marc-Straße 1-13.

Teil der Wohnanlage Borstei

Architekt: Borst Bernhard, Bieber Oswald
Erstellung: 1924
Hildebrandstraße 7
745 m
Hildebrandstraße 7/9/11/12/13/14/16; Teil der Wohnanlage Borstei, 1924-30 von Bernhard Borst und Oswald E. Bieber; siehe Bernhard-Borst-Straße 1/3/5/7/9.

Olympiahalle

Architekt: Behnisch Günther, Frei Otto
Erstellung: 1972
Spiridon-Louis-Ring 21
750 m
<p>Olympiahalle, um Sportarena angeordnetes, nach Süden an die künstliche Aufschüttung des Coubertin-Platzes angelehntes Amphitheaters aus Stahlbeton-Modulen, von vielfach kurvierten Stahl-Glas-Wänden eingefaßt und durch ein Zeltdach abgedeckt, 1967-72 von Günther Behnisch und Partnern; das Zeltdach nach Entwurf von Fritz Leonhard, Wolf Andrä und Partnern in Form einer über Pylonen abgespannten Seilnetzkonstruktion mit Acrylglasplatten-Abdeckung; eingehängte Technikbrücken; Mittelstück der aus Stadion, Olympiahalle und Schwimmhalle bestehenden, optisch durch die Dachformen gebundenen Dreiergruppe der großen Olympia-Sportstätten.</p>

Teil einer Wohnanlage

Architekt: Mund Johann
Baustil: historisierend
Erstellung: 1909
Heideckstraße 1
750 m
Heideckstraße 1/3/5/7/9/11; Teil einer Wohnanlage, historisierend, 1909-11 von Johann Mund; siehe Dachauer Straße 217/219.

Wohnanlage

Architekt: Mund Johann
Baustil: historisierend
Erstellung: 1909
Dachauer Straße 217
751 m
Dachauer Straße 217/219; Wohnanlage des Gemeinnützigen Wohnungsvereins, historisierend, 1909-11 von Johann Mund; mit Erhard-Auer-Straße 2/4/6/8/10/12 und Heideckstraße 1/3/5/7/9/11.

U-Bahnhof Petuelring

Erstellung: 1971

789 m

Teil der Wohnanlage Borstei

Architekt: Borst Bernhard, Bieber Oswald
Erstellung: 1924
Pickelstraße 1
795 m
Pickelstraße 1/3/5/7/9/9 a/11/13/15/17/19; Teil der Wohnanlage Borstei, 1924-30 von Bernhard Borst und Oswald E. Bieber; siehe Bernhard-Borst-Straße 1/3/5/7/9.

Teil der Wohnanlage Borstei

Architekt: Borst Bernhard, Bieber Oswald
Erstellung: 0
Hengelerstraße 1
798 m
Hengelerstraße 1/2/3/4/5/6/7/8/9; Teil der Wohnanlage Borstei, 1924-30 von Bernhard Borst und Oswald E. Bieber; siehe Bernhard-Borst-Straße 1/3/5/7/9.

Wohnblock

Architekt: Bergthold Heinrich
Erstellung: 1926
Dachauer Straße 275
805 m
Dachauer Straße 275-287 (ungerade); Wohnblock, 1926-28 nach Entwurf von Heinrich Bergthold als Teil einer geplanten Großsiedlung errichtet; trapezförmig vierflügelige Anlage zu vier Geschossen, an der Längsfront zur Dachauer Straße zwei Treppenerker, an der Rückseite zur Walter-Flex-Straße Mittelturm und Eckrisalite, die Fronten zum weiträumigen und begrünten Hof durch zweiseitige Treppentürme und klinkergerahmte Achsen mit Doppelloggien blebt; dazu gehörig Dietrichstraße 1, 3 und 5, Walter-Flex-Straße 2-14 (gerade), Postillonstraße 2-10 (gerade).

Teil der Wohnanlage Borstei

Architekt: Borst Bernhard, Bieber Oswald
Erstellung: 1924
Franz-Marc-Straße 1
856 m
Franz-Marc-Straße 1-13; Teil der Wohnanlage Borstei, 1924-30 von Bernhard Borst und Oswald E. Bieber; siehe Bernhard-Borst-Straße 1/3/5/7/9.

Hauptfront der Wohnanlage Borstei

Architekt: Borst Bernhard, Bieber Oswald
Erstellung: 1924
Dachauer Straße 140
860 m
Dachauer Straße 140/140 a/140 b/140 c/140 d/140 e/142/144/ 144 a/146; Hauptfront der Wohnanlage Borstei, 1924-30 von Bernhard Borst und Oswald E. Bieber; siehe Bernhard-Borst-Straße 1/3/5/7/.

Mietshaus

Architekt: Weinmayer J.
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1914
Dachauer Straße 201
868 m
Mietshaus, barockisierender Eckbau, 1914 von J. Weinmayer.

Gasanstalt

Erstellung: 1909
Dachauerstraße 148
883 m

Olympiaturm

Architekt: Rosenthal Sebastian
Erstellung: 1968
Spiridon-Louis-Ring 1
883 m
<p>Fernsehturm, sog. Olympiaturm, 1965-68 nach Entwurf von Sebastian Rosenthal in Zusammenarbeit mit der Bundespost durch das Baureferat der Stadt München als Stahlbetonkonstruktion errichtet; über sich verjüngendem paraboloidem Schaft zwei Plattformgruppen; in der unteren Sende- und Fernmeldetechnik, in der oberen Drehrestaurant und Aussichtsplattformen; Mastspitze zylindrisch abgestuft; Gesamthöhe 290 Meter; Kassen-und Restaurantgebäude, an der Ostseite.</p>

Strafjustizzentrum

Architekt: Architekturbüro Frick Krüger Nusser plan2 GmbH
Erstellung: 2026
Leonrodplatz
893 m
<p>Das neue Strafjustizzentrum München ist ein zentraler Neubau der bayerischen Justiz und zählt zu den größten Hochbauprojekten des Freistaats. Es entsteht am Leonrodplatz in Neuhausen-Nymphenburg und ersetzt das bisherige, stark sanierungsbedürftige Strafjustizzentrum aus den 1970er-Jahren an der Nymphenburger Straße. Ziel des Neubaus ist es, die bislang auf mehrere Standorte verteilten Einrichtungen der Strafjustiz räumlich zu bündeln und zeitgemäße Arbeitsbedingungen zu schaffen.</p><p>In dem Gebäudekomplex werden künftig die Strafabteilungen des Amtsgerichts München, die Strafkammern der Landgerichte München I und II, die Staatsanwaltschaften sowie Teile des Oberlandesgerichts untergebracht. Rund 1.300 Beschäftigte sollen hier arbeiten. Der Neubau umfasst etwa 54 moderne Sitzungssäle, darunter große Säle für umfangreiche oder öffentlich stark beachtete Strafverfahren.</p><p>Architektonisch präsentiert sich das Strafjustizzentrum als großvolumiger, klar gegliederter Baukörper mit mehreren Innenhöfen, die Tageslicht in das Innere bringen und zur Orientierung beitragen. Die Fassade ist sachlich und funktional gestaltet und spiegelt den staatlichen, rechtlichen Charakter des Gebäudes wider. Ein großzügiger Eingangsbereich markiert den öffentlichen Zugang.</p><p>Besonderes Gewicht wurde auf Sicherheit, Barrierefreiheit und moderne Technik gelegt. Gleichzeitig erfüllt das Gebäude hohe energetische Standards, unter anderem durch ein nachhaltiges Energiekonzept.</p>

Wohnanlage

Architekt: Mund Johann
Baustil: historisierend
Erstellung: 1911
Erhard-Auer-Straße 2
898 m
Erhard-Auer-Straße 2/4/6/8/10/12; Teil einer historisierenden Wohnanlage, von Johann Mund; an Nr. 2 Gedenktafel an die Vollendung 1911; siehe Dachauer Straße 217/219.

Wohnblock

Erstellung: 0
Dietrichstraße 2
925 m
Dietrichstraße 2-12 (gerade); Wohnblock, Vgl. Baldurstraße 1-13 (ungerade).

Teil der Wohnanlage Borstei

Architekt: Borst Bernhard, Bieber Oswald
Erstellung: 0
Voitstraße 1
928 m
Voitstraße 1/2/3/4/5/6/7/8/9/10/12; Teil der Wohnanlage Borstei, 1924-30 von Bernhard Borst und Oswald E. Bieber; siehe Bernhard-Borst-Straße 1/3/5/7/9.

Wohnblock

Architekt: Bergthold Heinrich
Erstellung: 1926
Baldurstraße 1
937 m
Baldurstraße 1-13 (ungerade); Wohnblock, 1926-28 nach Entwurf von Heinrich Bergthold als Teil einer geplanten Großsiedlung errichtet; trapezförmige Anlage um engen Hof, der Kopfbau zur Dachauer Straße viergeschossig mit Gaststätte, die übrigen Flügel dreigeschossig, die langgestreckten Flanken rhythmisiert durch die Abfolge der steinmetzmäßig bearbeiteten Betonrahmungen der Hauseingänge; dazu gehörig Homerstraße 10 und 12, Dietrichstraße 2-12 (gerade).

Mietshaus

Architekt: Thaler Hans, Stengel Heinrich, Hofer Paul
Baustil: historisierend
Erstellung: 1910
Dachauer Straße 189
967 m
Mietshaus, historisierend, 1910-11 von Heinrich Stengel und Paul Hofer.

Mietshaus

Architekt: Thaler Hans, Stengel Heinrich, Hofer Paul
Baustil: historisierend
Erstellung: 1910
Dachauer Straße 189
967 m
Mietshaus, historisierend, 1910-11 von Heinrich Stengel und Paul Hofer.

Mietshaus

Baustil: historisierend
Erstellung: 0
Dachauer Straße 187
987 m
Mietshaus, historisierend, Anfang 20. Jh.

Wasserturm

Architekt: Ries Hans, Rehlen Robert
Baustil: Reduktionsstil
Erstellung: 1906
Emmy-Noether-Straße 10
988 m
<p>Wasserturm, quadratischer Unterbau mit oktogonalem Aufbau und Zeltdach, errichtet im Reduktionsstil von Hans Ries und Robert Rehlen, 1906-09;<br>ehem. Gaszählerwerkstatt, ein- bzw. zweigeschossiger Gruppenbau mit Walmdach im Reduktionsstil, von Hans Ries und Robert Rehlen, 1906-09;<br>Einfriedung, mit kleinem Pavillonbau, gleichzeitig; auf dem Gelände des Gaswerkes.</p>

U-Bahnhof Olympiazentrum

Erstellung: 1972

998 m

Spiridon-Louis-Ring

270 m 

Gedenkstein für das Unglück am Olympiasee





Kruzifix auf dem Schuttberg

Friedensmahnmal
1972

535 m 

Kruzifix auf dem Schuttberg



545 m 

Olympiapark

Löfftzstraße

582 m 

Orpheus


Löfftzstraße

597 m 

Sitzender Keiler

Hans-Jochen-Vogel-Platz

606 m 

Olympiasieger


Hans-Jochen-Vogel-Platz

640 m 

Gedenktafel - Hans-Jochen Vogel


641 m 

Der Abend

Bernhard-Borst-Straße

653 m 

Apoll und die Musen

Bernhard-Borst-Straße

655 m 

Hirtengott Pan

Bernhard-Borst- Straße

655 m 

Haubentaucher


661 m 

Die Jugend in Freud und Leid


664 m 

Lesende Kinder



Bernhard-Borst-Straße

674 m 

Urteil des Paris


675 m 

Reiher-Brunnen


Bernhard-Borst-Straße

687 m 

Vase - Fortuna/Merkur


690 m 

Tanzende Kinder

Bernhard-Borst-Straße 3

692 m 

Gedächtnisstätte für Bernhard Borst


694 m 

Der Morgen

Dachauer Straße 124

695 m 

Der Sonnenvogel


Hirsch


1954
Hildebrandstraße

727 m 

Hirsch


745 m 

Borstei


Hildebrandstraße

747 m 

Zwei Mädchen mit Taube

Dachauer Straße 122

754 m 

Freitreppe


Cloe


1957

771 m 

Cloe


Lutz-Long-Ufer

776 m 

Dalai Lama - Friedensbotschaft

Dachauer Straße

777 m 

Pallas Athene - Die Borstei

David


1961

786 m 

David

Daphne


1957

787 m 

Daphne


Rosa-Luxemburg-Platz

795 m 

Brunnenanlage


806 m 

Sennerin


Salomons Urteil

Relief
1955

809 m 

Salomons Urteil


813 m 

Zentaur


819 m 

Frühling

Sommer


1951

819 m 

Sommer

Herbst


1951

821 m 

Herbst

Winter


1951

821 m 

Winter

Ernte

Tonrelief
1955

821 m 

Ernte

St. Benno

Statue
0
Dachauer Straße 279

822 m 

St. Benno

Schuttblume

Friedensmahnmal
1972

826 m 

Schuttblume

Kavalier (Rokokofigur)

Sandsteinfigur
1938

829 m 

Kavalier (Rokokofigur)

Elisabeth-Kohn-Straße 20

832 m 

WANKITA, QUIRIN, EINRAD MIT SITZ

START

Plastik
2011
Elisabeth-Kohn-Straße 4

834 m 

START

Merkur

Säule
1931
Franz-Marc-Straße

835 m 

Merkur

Franz-Marc-Straße

836 m 

Flötenspieler

Franz-Marc-Straße

836 m 

Harmonikaspieler

Stelen


1992
Helene-Weber-Allee 1

842 m 

Stelen

Neptun-Brunnen

Brunnen
1955

845 m 

Neptun-Brunnen

Franz-Marc-Straße

869 m 

Erbauung der Borstei

Hanns-Braun-Brücke

880 m 

Klagebalken

Hanns-Braun-Brücke

881 m 

Olympia-Attentat

Elch


1854

882 m 

Elch


888 m 

Figur ?

Hildebrandstraße

913 m 

Madonna

Voitstraße 3

915 m 

Seepferdchen-Brunnen

Christophorus

Relief
1958

919 m 

Christophorus

Sauhatz

Relief
1959
Voitstraße

922 m 

Sauhatz

Voitstraße

927 m 

Unsere  Weide war hier

Voitstraße

928 m 

Bärenjagd

Hildebrandstraße

946 m 

Diana

Hanebergstraße 1

949 m 

Infotafel Zwangsarbeiter- und Flüchtlingslager

Ort der Stille

Plastik
2017
Ackermannbogen

969 m 

Ort der Stille

Emmy-Noether-Straße

992 m 

Traffic Light Flower

5
Dachauer Straße 187
955 m


5
Dachauer Straße 187
955 m


5
Dachauer Straße 187
955 m


Spiridon-Louis-Ring 

 - Gedenkstein für das Unglück am Olympiasee

Olympia Triumphans
270 m
Mayer Martin
1972

 

Mayer Martin - Olympia Triumphans






 

 - Olympiapark

Orpheus
582 m
Mayer Martin
1962

Löfftzstraße 

Mayer Martin - Orpheus


Sitzender Keiler
597 m
Mayer Martin
1960

Löfftzstraße 

Mayer Martin - Sitzender Keiler

Hans-Jochen-Vogel-Platz 

 - Olympiasieger


Hans-Jochen-Vogel-Platz 

 - Gedenktafel - Hans-Jochen Vogel

Der Abend
641 m
Fehrle Jakob Wilhelm
1952

 

Fehrle Jakob Wilhelm - Der Abend

Apoll und die Musen
653 m
Bickel Heinrich
1958

Bernhard-Borst-Straße 

Bickel Heinrich - Apoll und die Musen

Hirtengott Pan
655 m
Laurenty Ernst
1958

Bernhard-Borst-Straße 

Laurenty Ernst - Hirtengott Pan

Haubentaucher
655 m
Rauch Ernst Andreas
1958

Bernhard-Borst- Straße 

Rauch Ernst Andreas - Haubentaucher

Die Jugend in Freud und Leid
661 m
Bürck Paul
1935

 

Bürck Paul - Die Jugend in Freud und Leid

Lesende Kinder
664 m
Ferdin-Rummel Irmintrud
1952

 

Ferdin-Rummel Irmintrud - Lesende Kinder



Urteil des Paris
674 m
Fehrle Jakob Wilhelm
1960

Bernhard-Borst-Straße 

Fehrle Jakob Wilhelm - Urteil des Paris

Reiher-Brunnen
675 m
Rauch Ernst Andreas
1958

 

Rauch Ernst Andreas - Reiher-Brunnen

Dachauer Straße 128 

Badberger Karl - Denkmal für die Gefallenen der Bayerischen Eisenbahntruppe

Bernhard-Borst-Straße 

 - Vase - Fortuna/Merkur

Tanzende Kinder
690 m
Ferdin-Rummel Irmintrud
1952

 

Ferdin-Rummel Irmintrud - Tanzende Kinder

Bernhard-Borst-Straße 3 

Bleeker Bernhard - Gedächtnisstätte für Bernhard Borst

Der Morgen
694 m
Fehrle Jakob Wilhelm
1952

 

Fehrle Jakob Wilhelm - Der Morgen

Der Sonnenvogel
695 m
Lustenberger Susan-Maria
0

Dachauer Straße 124 

Lustenberger Susan-Maria - Der Sonnenvogel

Der Erbauer der Borstei
707 m
Distler Marlene
2003

 

Distler Marlene - Der Erbauer der Borstei

Hirsch
727 m
Düll Heinrich, Pezold Georg
1954

Hildebrandstraße 

Düll Heinrich, Pezold Georg - Hirsch

Borstei
745 m

0

 

 - Borstei

Zwei Burschen mit Panflöte
747 m
Fehrle Jakob Wilhelm
1954

 

Fehrle Jakob Wilhelm - Zwei Burschen mit Panflöte

Zwei Mädchen mit Taube
747 m
Fehrle Jakob Wilhelm
1954

Hildebrandstraße 

Fehrle Jakob Wilhelm - Zwei Mädchen mit Taube

Freitreppe
754 m
Metzel Olaf
1994

Dachauer Straße 122 

Metzel Olaf  - Freitreppe


Cloe
771 m
Rauch Ernst Andreas
1957

 

Rauch Ernst Andreas - Cloe

Männlicher Torso
774 m
Knecht Richard
1935

 

Knecht Richard - Männlicher Torso

Lutz-Long-Ufer 

 - Dalai Lama - Friedensbotschaft

Pallas Athene - Die Borstei
777 m
Laurenty Ernst
1957

Dachauer Straße 

Laurenty Ernst - Pallas Athene - Die Borstei

David
786 m
Donatello
1961

 

Donatello - David

Daphne
787 m
Rauch Ernst Andreas
1957

 

Rauch Ernst Andreas - Daphne

Goldener Hahn auf Säule
787 m
Rauch Ernst Andreas
1958

 

Rauch Ernst Andreas - Goldener Hahn auf Säule

Brunnenanlage
795 m
GBW AG
1993

Rosa-Luxemburg-Platz 

GBW AG - Brunnenanlage

Sennerin
806 m
Probst Jakob
1929

 

Probst Jakob - Sennerin


Salomons Urteil
809 m
Laurenty Ernst
1955

 

Laurenty Ernst - Salomons Urteil

Zentaur
813 m

1955

 

 - Zentaur

Frühling
819 m
Zeidler Josef
1951

 

Zeidler Josef - Frühling

Sommer
819 m
Zeidler Josef
1951

 

Zeidler Josef - Sommer

Herbst
821 m
Zeidler Josef
1951

 

Zeidler Josef - Herbst

Winter
821 m
Zeidler Josef
1951

 

Zeidler Josef - Winter

Ernte
821 m
Rauch Ernst Andreas
1955

 

Rauch Ernst Andreas - Ernte

St. Benno
822 m

0

Dachauer Straße 279 

 - St. Benno

Schuttblume
826 m
Belling Rudolf
1972

 

Belling Rudolf - Schuttblume

Kavalier (Rokokofigur)
829 m
Unbekannt
1938

 

Unbekannt - Kavalier (Rokokofigur)

Elisabeth-Kohn-Straße 20 

Wank Bruno - WANKITA, QUIRIN, EINRAD MIT SITZ

START
834 m
Schmidt Martin
2011

Elisabeth-Kohn-Straße 4 

Schmidt Martin - START

Merkur
835 m
Wackerle Joseph
1931

Franz-Marc-Straße 

Wackerle Joseph - Merkur

Flötenspieler
836 m
Hohlt Otto
1952

Franz-Marc-Straße 

Hohlt Otto - Flötenspieler

Harmonikaspieler
836 m
Hohlt Otto
1952

Franz-Marc-Straße 

Hohlt Otto - Harmonikaspieler

Stelen
842 m
Rückriem Ulrich
1992

Helene-Weber-Allee 1 

Rückriem Ulrich - Stelen

Neptun-Brunnen
845 m
Laurenty Ernst
1955

 

Laurenty Ernst - Neptun-Brunnen

Erbauung der Borstei
869 m
Sepp Frank
1931

Franz-Marc-Straße 

Sepp Frank - Erbauung der Borstei

Klagebalken
880 m
Koenig Fritz
1995

Hanns-Braun-Brücke  

Koenig Fritz - Klagebalken

Hanns-Braun-Brücke 

 - Olympia-Attentat

Elch
882 m
Düll Heinrich, Pezold Georg
1854

 

Düll Heinrich, Pezold Georg - Elch

Figur ?
888 m

0

 

 - Figur ?

Madonna
913 m

0

Hildebrandstraße 

 - Madonna

Seepferdchen-Brunnen
915 m
Laurenty Ernst
0

Voitstraße 3 

Laurenty Ernst  - Seepferdchen-Brunnen

Christophorus
919 m
Laurenty Ernst
1958

 

Laurenty Ernst - Christophorus

Sauhatz
922 m
Lang Andreas
1959

Voitstraße 

Lang Andreas - Sauhatz

Unsere Weide war hier
927 m
Lang Andreas
1956

Voitstraße 

Lang Andreas - Unsere  Weide war hier

Bärenjagd
928 m
Lang Andreas
1959

Voitstraße 

Lang Andreas - Bärenjagd

Diana
946 m

0

Hildebrandstraße 

 - Diana


Ackermannbogen 

 - Ort der Stille

Traffic Light Flower
992 m
Brunner Johannes, Ritz Raimund
2001

Emmy-Noether-Straße 

Brunner Johannes, Ritz Raimund - Traffic Light Flower