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Münchner Zeitensprünge

19. 4 1635 - Das Gelübde der Schwedengeiseln wird eingelöst

<p><strong><em>Ramersdorf</em></strong> * Das von den Schwedengeiseln&nbsp;geleistete Gelübde wird eingelöst.&nbsp;Die <em>„Wallfahrt zu Ehren der Gottesmutter“</em> führt nach Maria Ramersdorf, wo auch ein großes Votivbild&nbsp;angebracht wird.</p>

Volksschule

Baustil: historisierend
Erstellung: 1915
Führichstraße 53
0.13 km 
Volksschule, historisierender Gruppenbau, 1915-18 von Robert Rehlen; Erweiterung an der Kirchseeoner Straße von Hermann Leitenstorfer, 1933; zugehörig: Brunnenbecken (Muschelkalk) mit Bronzefiguren Spielende Bären von Emil Manz, im Schulhof.

Aribonenstraße 6
0.14 km 
Gasthof Alter Wirt, im Kern wohl Bauern- und Gasthaus des 19. Jh., mit Wirtsgarten.

Loehleplatz
0.16 km 
Wohnanlagen am Loehleplatz. Malerische Gruppe von Wohnbauten, 1907 bis 1927, durch den Ersten Weltkrieg unterbrochen, für den Verein für Verbesserung der Wohnungsverhältnisse in München unter der Führung von Johann Mund und unter Beteiligung von Richard Fuchs, Hans Wagner, Liebergesell und Lehmann errichtet. Die Bebauung ist, dem Grundgedanken des wenig vorher in Kraft getretenen Staffelbauplans Theodor Fischers entsprechend, von der viergeschossigen an der Rosenheimer Straße als Ausfallstraße zur zwei-, ja eingeschossigen an der Weißkopfstraße herabgestaffelt. Durch die Ausgestaltung der Eckbauten an der Mündung der Maria-Lehner-Straße wird auch städtebaulich ein Zugang zu den Straßen- und Platzräumen im Innern der Anlage geschaffen. Die Baukörper sind, besonders soweit sie aus dem Anfang der Bautätigkeit noch vor dem Ersten Weltkrieg stammen, selbst bei bescheidenen Ausmaßen reich gegliedert und dabei sowohl symmetrisch wie asymmetrisch zusammengeordnet. Damit wird die um einen Hof geschlossene Blockbebauung ebenso aufgelockert wie die Folgen von Reihenhäusern - ein Musterbeispiel malerischen Städtebaus im gesamten wie im einzelnen, ausgerichtet auf die Ramersdorfer Kirche als Blickziel. Der Stilwandel zur Nachkriegsarchitektur wird, besonders bei den jüngeren Bauten an der Rosenheimer Straße, spürbar, bleibt jedoch im vorgegebenen Rahmen.

Mesnerhaus

Baustil: spätgotisch
Erstellung: 1400
Aribonenstraße 7
0.20 km 
Mesnerhaus, zweigeschossig, im Kern spätgotisch, mit gewölbtem Durchgang zum Kirchhof, um 1400/30.

Mietshausanlage

Erstellung: 1925
Rosenheimer Straße 222
0.23 km 
Rosenheimer Straße 222/224/226/228; Mietshausanlage, mit Eckausbildung zur Wilramstraße, 1925-27 von Eduard Thon; mit Wilramstraße 57/59/61/63; symmetrisch gruppiert und gleichartig zu Rosenheimer Straße 214/216/218/220.

Aribonenstraße 9
0.23 km 
Kath. Pfarrkirche St. Maria, Wallfahrtskirche des 15. Jh., Wandpfeilerkirche mit eingezogenem Chor, 1675 barockisiert, gotischer Turm mit barockem Helm; mit Ausstattung. - Kirchhof mit Kirchhofmauer und Kapelle, 17. Jh., überlebensgroße Figur kreuztragender Christus, spätes 15. Jh. Im Ortskern von Ramersdorf.

Ramersdorfer Straße
0.24 km 
Ortskern Ramersdorf. Das im frühen 11. Jahrhundert erstmals erwähnte Dorf besitzt mit der ehem. Wallfahrtskirche St. Maria (15. Jh.), dem Mesnerhaus (15. Jh.), dem ehem. kurfürstlichen Jagdhaus (18. Jh.) und dem Kirchhof mit Kapelle und Mauer (17. Jh.) eine bemerkenswert geschlossene Baugruppe von großer historischer und städtebaulicher Bedeutung, die mit dem im 17. Jahrhundert gegründeten und im 19. Jahrhundert umgestalteten Alten Wirt und den ländlich-vorstädtischen Häusern der späten Gründerzeit malerisch zusammen gesehen werden kann.

Kennedy-Brünnlein

Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1927
Aribonenstraße 7
0.26 km 
bei Aribonenstraße 7; Kennedy-Brünnlein, neuklassizistisch, 1927.

Aribonenstraße 11
0.27 km 
Benefiziatenhaus, ehem. kurfürstliches Jagdhaus, zweigeschossig mit Walmdach, 18. Jh.

Teil einer Wohnanlage

Erstellung: 1925
Wilramstraße 57
0.28 km 
Wilramstraße 57/59/61/63; Teil einer Wohnanlage, 1925-27 von Eduard Thon; siehe Rosenheimer Straße 222/224/ 226/228.

Mietshaus

Baustil: neurokoko
Erstellung: 1900
Aribonenstraße 14
0.29 km 
Mietshaus, neurokoko, dreigeschossig, um 1900.

Rosenheimer Straße 214
0.32 km 
Rosenheimer Straße 214 / 216 / 218 / 220; Mietshausanlage, 1925-27 von Eduard Thon; mit Wageneggerstraße 1/3/5; vgl. Rosenheimer Straße 222/224/226/228.

Aribonenstraße 20
0.33 km 
Wohnhaus, eingeschossig, mit Zwerchhaus, Giebelfeld mit hölzernem Zierwerk, 2. Hälfte 19. Jh.

Wohnhaus

Baustil: Neurenaissance
Aribonenstraße 22
0.35 km 
Wohnhaus, Neurenaissance, dreigeschossig, Ende 19. Jh.; mit zwei Hausfiguren (Jesus und Maria).

Teil einer Wohnanlage

Erstellung: 1925
Wageneggerstraße 1
0.35 km 
Wageneggerstraße 1/3/5; Teil einer Wohnanlage, 1925-27 von Eduard Thon; siehe Rosenheimer Straße 214/216/218/220.

Karl-Preis-Platz
0.54 km 
<p>Brunnen mit Steinfigur Melusine, 1939 von Adolf Rothenburger.</p>

Karl-Preis-Platz
0.57 km 


0.57 km 
Mustersiedlung Ramersdorf. Angelegt 1934 in Verbindung mit der Deutschen Siedlungsausstellung nach Entwurf von Guido Harbers. In sich geschlossener Bereich mit z. T. durch Grünstreifen getrennten Reihen von Einzel- und Doppelhäusern sowie zweigeschossigen Reihenhäusern. In Situierung - von der Stadt getrennt - und Begrünung der Gartenstadtbewegung verpflichtet, einerseits auf den Ortskern Ramersdorf mit seinem hohen Kirchturm ausgerichtet und damit der Großstadtlandschaft verbunden, andererseits durch Anger und Kirche als Gemeinschaft strukturiert.

Piusplatz 1
0.78 km 
Kath. Pfarrkirche St. Pius, mit monumentalem Fassadenblock, 1931 von Richard Berndl; mit Ausstattung.

Hohenaschauer Straße
0.80 km 

Hohenaschauer Straße 1
0.83 km 
Evang.-Luth. Gustav-Adolf-Kirche, 1934-35 von Guido Harbers.

Schwedengeiseln

Votivbild
1632
Aribonenstraße

0.23 km 


Aribonenstraße

0.23 km 


Aribonenstraße

0.24 km 


Bad-Schachner-Straße

0.50 km