Münchner Straßenverzeichnis

* vor 110

   Elisabeth-Stoeber-Straße          

Elisabeth Stoeber, geb. 05.05.1909 in Nürnberg, gest. 26.04.2007 in München, Ärztin, Begründerin der deutschen Kinderrheumatologie. Elisabeth Stoeber wuchs in München auf und studierte dort Medizin. Nach ihrem Staatsexamen 1933 ging sie nach Freiburg im Breisgau und führte am Pathologischen Institut der Universität Freiburg ihre Ausbildung fort. Dort begründete sich auch ihr spezielles Interesse an rheumatischen Erkrankungen. Verschiedene wissenschaftliche Veröffentlichungen und ihre Ausbildung zur Kinderärztin brachten sie zurück nach München an das Hauner'sche Kinderspital. Später übernahm sie dessen Leitung. 1952 gelang ihr in Garmisch-Partenkirchen die Gründung der ersten Klinik für rheumakranke Kinder auf dem europäischen Kontinent. Elisabeth Stoebers Lebenswerk galt der Forschung und Lehre, sie hielt unzählige Vorträge und war Mitglied des Lehrkörpers der Maximilians- Universität in München. Ihre Studien und umfangreichen Aufzeichnungen begründen die deutsche Kinderrheumatologie und waren auf diesem Gebiet bahnbrechend.

Quelle: Stadt München

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Straßenname Elisabeth-Stoeber-Straße
Benennung 2019 Erstnennung
Stadtbezirk 20. Hadern | Großhadern
Person Stoeber Elisabeth
geboren 5.5.1909 [Nürnberg]
gestorben 26.4.2007 [München]
Kategorie Medizin  Ärztin  
Nation Deutschland
Leben Elisabeth Stoeber, geb. 05.05.1909 in Nürnberg, gest. 26.04.2007 in München, Ärztin, Begründerin der deutschen Kinderrheumatologie. Elisabeth Stoeber wuchs in München auf und studierte dort Medizin. Nach ihrem Staatsexamen 1933 ging sie nach Freiburg im Breisgau und führte am Pathologischen Institut der Universität Freiburg ihre Ausbildung fort. Dort begründete sich auch ihr spezielles Interesse an rheumatischen Erkrankungen. Verschiedene wissenschaftliche Veröffentlichungen und ihre Ausbildung zur Kinderärztin brachten sie zurück nach München an das Hauner'sche Kinderspital. Später übernahm sie dessen Leitung. 1952 gelang ihr in Garmisch-Partenkirchen die Gründung der ersten Klinik für rheumakranke Kinder auf dem europäischen Kontinent. Elisabeth Stoebers Lebenswerk galt der Forschung und Lehre, sie hielt unzählige Vorträge und war Mitglied des Lehrkörpers der Maximilians- Universität in München. Ihre Studien und umfangreichen Aufzeichnungen begründen die deutsche Kinderrheumatologie und waren auf diesem Gebiet bahnbrechend.
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Benennung 2019 Erstnennung
Offiziell Elisabeth Stoeber, geb. 05.05.1909 in Nürnberg, gest. 26.04.2007 in München, Ärztin, Begründerin der deutschen Kinderrheumatologie. Elisabeth Stoeber wuchs in München auf und studierte dort Medizin. Nach ihrem Staatsexamen 1933 ging sie nach Freiburg im Breisgau und führte am Pathologischen Institut der Universität Freiburg ihre Ausbildung fort. Dort begründete sich auch ihr spezielles Interesse an rheumatischen Erkrankungen. Verschiedene wissenschaftliche Veröffentlichungen und ihre Ausbildung zur Kinderärztin brachten sie zurück nach München an das Hauner'sche Kinderspital. Später übernahm sie dessen Leitung. 1952 gelang ihr in Garmisch-Partenkirchen die Gründung der ersten Klinik für rheumakranke Kinder auf dem europäischen Kontinent. Elisabeth Stoebers Lebenswerk galt der Forschung und Lehre, sie hielt unzählige Vorträge und war Mitglied des Lehrkörpers der Maximilians- Universität in München. Ihre Studien und umfangreichen Aufzeichnungen begründen die deutsche Kinderrheumatologie und waren auf diesem Gebiet bahnbrechend.
Straßenverlauf Von der Marchioninistraße nach Süden, dann rechtwinklig nach Osten abbiegend und nach einer langgezogenen S-Kurve nach Norden versetzt bis zum Max-Lebsche- Platz und der Heinz-Goerke-Straße.

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