Münchner Straßenverzeichnis

   Georg-Heberer-Straße          

† vor 20


Heberer, Georg
Georg Heberer,
Bildrechte: Kaden Verlag, Heidelberg, Georg Heberer, CC BY-SA 3.0 DE

Georg Heberer (* 9. Juni 1920 in Dietzenbach; † 21. März 1999 in Arosa) war ein deutscher Chirurg und Hochschullehrer in Köln und München. Er war ein Pionier der Gefäß- und Koronarchirurgie und leistete Wesentliches zur Standardisierung der Lungenchirurgie.

1959 folgte er dem Ruf der Universität zu Köln. Er war Direktor der II. Chirurgischen Universitätsklinik in Köln-Merheim. Als wichtigen Beitrag zur klinischen Forschung baute er in Köln die erste deutsche Abteilung für Experimentelle Chirurgie auf. Von 1963 bis 1973 war er Direktor der I. Chirurgischen Universitätsklinik in Köln-Lindenthal.[1] 1967/68 war er Dekan der Medizinischen Fakultät. Er verselbständigte die Anästhesiologie und die Urologie. Die Kölner Studenten verabschiedeten ihn 1973 mit einem Fackelzug.

In der Nachfolge seines Lehrers Zenker übernahm er 1973 das Direktorat der Chirurgischen Klinik in Münchens Nußbaumstraße.[4] 1978 bezog er als Ordinarius für Chirurgie und als Direktor der Chirurgischen Universitätsklinik das Klinikum Großhadern. 1989 wurde er emeritiert.[1] Auch dabei wurde er mit einem Fackelzug geehrt. In Würdigung seiner Verdienste vergibt die Ludwig-Maximilians-Universität München alljährlich den Georg Heberer Award der in Portland (Oregon) ansässigen Chiles Foundation.

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Straßenname Georg-Heberer-Straße
Benennung 2019 Erstnennung
Stadtbezirk 20. Hadern | Großhadern
Person Heberer, Georg
geboren 9.6.1920 [Dietzenbach]
gestorben 21.3.1999 [Arosa,]
Kategorie Medizin  Chirurg  
Nation Deutschland
GND 122130715
Leben

Georg Heberer (* 9. Juni 1920 in Dietzenbach; † 21. März 1999 in Arosa) war ein deutscher Chirurg und Hochschullehrer in Köln und München. Er war ein Pionier der Gefäß- und Koronarchirurgie und leistete Wesentliches zur Standardisierung der Lungenchirurgie.

1959 folgte er dem Ruf der Universität zu Köln. Er war Direktor der II. Chirurgischen Universitätsklinik in Köln-Merheim. Als wichtigen Beitrag zur klinischen Forschung baute er in Köln die erste deutsche Abteilung für Experimentelle Chirurgie auf. Von 1963 bis 1973 war er Direktor der I. Chirurgischen Universitätsklinik in Köln-Lindenthal.[1] 1967/68 war er Dekan der Medizinischen Fakultät. Er verselbständigte die Anästhesiologie und die Urologie. Die Kölner Studenten verabschiedeten ihn 1973 mit einem Fackelzug.

In der Nachfolge seines Lehrers Zenker übernahm er 1973 das Direktorat der Chirurgischen Klinik in Münchens Nußbaumstraße.[4] 1978 bezog er als Ordinarius für Chirurgie und als Direktor der Chirurgischen Universitätsklinik das Klinikum Großhadern. 1989 wurde er emeritiert.[1] Auch dabei wurde er mit einem Fackelzug geehrt. In Würdigung seiner Verdienste vergibt die Ludwig-Maximilians-Universität München alljährlich den Georg Heberer Award der in Portland (Oregon) ansässigen Chiles Foundation.

Wikipedia Deutsche Biografie Deutsche National Bibliothek
Benennung 2019 Erstnennung
Offiziell Georg Heberer, geb. 09.06.1920 in Dietzenbach, gest. 21.03.1999 in Arosa, deutscher Chirurg, Vorreiterrolle in der Gefäß- und Koronarchirurgie. Georg Heberer wuchs in Offenbach am Main auf und besuchte dort die Oberreabchule. Von 1940-1945 studierte er in Marburg, Gießen, Heidelberg und Tübingen Medizin. 1948 begann er seine chirurgische Ausbildung und war später Oberarzt und Professor in Marburg. 1959 ging er nach Köln und wurde dort Direktor der Universitätsklinik und Dekan der medizinischen Fakultät. Ab 1973 war er in München tätig, erst ab Direktor der Chirurgischen Klinik in der Nußbaumstraße und in Folge ab Direktor der Chirurgischen Universitätsklinik Großhadern. Heberer war ein international anerkannter Chirurg und Hochschullehrer.
Straßenverlauf Von der Heinz-Goerke-Straße zunächst ca. 91 m nach Osten, von dort beschränkt befahrbar nach weiteren ca. 30 m Richtung Norden abbiegend und nach ca. 63 m ab Sackgasse endend.

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