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Le Fort  Gertrud von
Gertrud von Le Fort
Bildrechte: AnonymousUnknown author, no author disclosure, Gertrud v Le Fort c1935, als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf Wikimedia Commons

Gertrud Auguste Lina Elsbeth Mathilde Petrea Freiin von le Fort (* 11. Oktober 1876 in Minden; † 1. November 1971 in Oberstdorf) war eine deutsche Schriftstellerin. Sie veröffentlichte auch unter den Pseudonymen Gerta von Stark und Petrea Vallerin.

Nach Erwerb eines Hauses lebte Gertrud von le Fort seit 1922 in Baierbrunn bei München. Sie suchte, stark von der katholischen Kirche angezogen, in ihren religionsphilosophischen Studien Klärung ihrer konfessionellen Zugehörigkeit, veröffentlichte den Gedichtzyklus Hymnen an die Kirche (1924) und konvertierte 1926 in Rom zur katholischen Kirche. Gertrud von le Fort wird als deutsche Vertreterin des Renouveau catholique gesehen.

Von Baierbrunn aus unternahm Gertrud von le Fort zahlreiche Reisen nach Italien und hielt seit 1933 Vortragsabende in der Schweiz wie auch in Deutschland. Ihre Vorstellungen von einem „christlichen Heiligen Deutschen Reich“ und dem Katholizismus standen in krassem Gegensatz zur Ideologie des Nationalsozialismus.[3] Trotzdem konnte sie 1938 ihren Roman Die Magdeburgische Hochzeit im Insel Verlag publizieren. Im Jahr 1939 übersiedelte Gertrud von le Fort nach Oberstdorf im Allgäu, wo sie bis zu ihrem Tode 1971 lebte. Ihr Grab befindet sich auf dem Friedhof an der Trettachstraße in Oberstdorf.

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Straßenname Gertrud-von-Le-Fort-Weg
Benennung 1983 Erstnennung
Plz 81927
Stadtbezirk 13. Bogenhausen | Englschalking
Kategorie Dichterin  Schriftstellerin  
Lat/Lng 48.15091 - 11.63585   
Person Le Fort Gertrud von
geboren 11.10.1876 [Minden]
gestorben 1.11.1971 [Obertsdorf]
Kategorie Dichterin  Schriftstellerin  
Nation Deutschland
Konfession katholisch
GND 118570951
Leben

Gertrud Auguste Lina Elsbeth Mathilde Petrea Freiin von le Fort (* 11. Oktober 1876 in Minden; † 1. November 1971 in Oberstdorf) war eine deutsche Schriftstellerin. Sie veröffentlichte auch unter den Pseudonymen Gerta von Stark und Petrea Vallerin.

Nach Erwerb eines Hauses lebte Gertrud von le Fort seit 1922 in Baierbrunn bei München. Sie suchte, stark von der katholischen Kirche angezogen, in ihren religionsphilosophischen Studien Klärung ihrer konfessionellen Zugehörigkeit, veröffentlichte den Gedichtzyklus Hymnen an die Kirche (1924) und konvertierte 1926 in Rom zur katholischen Kirche. Gertrud von le Fort wird als deutsche Vertreterin des Renouveau catholique gesehen.

Von Baierbrunn aus unternahm Gertrud von le Fort zahlreiche Reisen nach Italien und hielt seit 1933 Vortragsabende in der Schweiz wie auch in Deutschland. Ihre Vorstellungen von einem „christlichen Heiligen Deutschen Reich“ und dem Katholizismus standen in krassem Gegensatz zur Ideologie des Nationalsozialismus.[3] Trotzdem konnte sie 1938 ihren Roman Die Magdeburgische Hochzeit im Insel Verlag publizieren. Im Jahr 1939 übersiedelte Gertrud von le Fort nach Oberstdorf im Allgäu, wo sie bis zu ihrem Tode 1971 lebte. Ihr Grab befindet sich auf dem Friedhof an der Trettachstraße in Oberstdorf.

Wikipedia Wikipedia Deutsche Biografie Deutsche National Bibliothek
Benennung 1983 Erstnennung
Offiziell Freiin Gertrud Auguste Lina Elsbeth Mathilde Petrea von le Fort (* 11. Oktober 1876 in Minden; †1. November 1971 in Oberstdorf) war eine bedeutende deutsche Schriftstellerin, die der katholischen Kirche angehörte. Sie war auch unter den Pseudonymen Gerta von Stark und Petrea Vallerin bekannt.
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