Marienburger Platz in München Bogenhausen
 

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   Marienburger Platz          


Bildrechte: UnknownUnknown author, Marienburg (1890-1900), als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf Wikimedia Commons

Malbork [ˈmalbɔrk], deutsch Marienburg, ist die Kreisstadt des Powiat Malborski in der polnischen Woiwodschaft Pommern. Sie ist Sitz der eigenständigen Landgemeinde Malbork, gehört ihr selbst aber nicht an.

Die Stadt Marienburg wurde durch die gleichnamige Marienburg (polnisch Zamek w Malborku) bekannt, die als das größte Werk der Backsteingotik gilt. Die Burganlage war von 1309 bis 1457 Sitz der Hochmeister des Deutschen Ordens und somit Haupthaus und Machtzentrum des Deutschordensstaates.

Im Jahr 1274, vierzig Jahre nach Beginn der Eroberung des Prußenlandes, begann der Ordenslandmeister Konrad von Tierberg d. Ä. am rechten Ufer der Nogat, einem Mündungsarm der Weichsel, mit dem Bau der Marienburg. Südwestlich der Burg wurde 1276 die gleichnamige Stadt samt Kirche errichtet und mit einer Handfeste ausgestattet. Der Nordflügel des Hochschlosses mit Kirche und Kapitelsaal wurde bis 1280 vollendet. Die Vorburg war ab 1309 in Ansätzen vorhanden. Der Hochmeisterpalast wurde von 1305 bis 1393 erbaut. Seit dieser Zeit waren die Geschicke von Stadt und Burg nicht mehr zu trennen. Im Zusammenhang mit dem Erwerb Danzigs und Pommerellens verlegte 1309 der Hochmeister Siegfried von Feuchtwangen den Sitz des Ordens von Venedig in die Marienburg. Der Hochmeister Winrich von Kniprode veranlasste im letzten Viertel des 14. Jahrhunderts die Anlage der Neustadt und gründete eine Lateinschule.[3] 1380 wurde das gotische Rathaus fertiggestellt, und um diese Zeit entstanden die gotischen Stadttore und die Stadtmauer. Nach der verlorenen Schlacht bei Tannenberg im Jahre 1410 ließ der Hochmeister Heinrich von Plauen die Stadt bis auf Kirche und Rathaus niederbrennen, zog sich mit den Einwohnern in die Burg zurück und wehrte die Belagerung der Marienburg ab. Von 1411 bis 1448 entstanden weitere Umfassungsbauwerke, die Plauen-Bollwerke.

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Straßenname Marienburger Platz
Benennung 7.10.1932 Erstnennung
Stadtbezirk 13. Bogenhausen | Englschalking
RubrikGeografie
Kategorie Stadt  Ostpreußen  Deutscher Orden  
Geo
OrtMarienburg
NationPolen
KategorieStadt  Ostpreußen  Deutscher Orden  
Geo54.033333 - 19.041667
EntfernungLuftlinie von München 837 km   
Benennung 7.10.1932 Erstnennung
Straßenschlüssel 306
Offiziell Siehe Marienburger Straße
Straßenverlauf Platz südlich der Daglfinger Straße über die Marienwerder und Eylauer Straße hinaus
1943 Adressbuch  
Marienburg, Stadt in Ostpreußen.

Platz zwischen der Eylauer Straße und Posener Platz.

DatumQuelleA
07.10.1932Straßenbenennungen 1932
Beschluß des Stadtrats vom 7. Oktober 1932
DE-1992-STRA-40-53 Straßenbenennungen 1932 - 0
Referat VII ->
Wikipedia

Straßen sind das Gedächtnis der Stadt



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