Münchner Straßenverzeichnis

   Hetzeneckerstraße          

Hetzenecker Karoline
Karoline Hetzenecker
Bildrechte: Otto Merseburger (1822-1898), nach : Friedrich Dürck (1809-1884), Karoline Hetzenecker von Mangstl - Opernsängerin, als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf Wikimedia Commons

Karoline Hetzenecker, auch Caroline Hetznecker, ab 1848 Karoline von Mangstl (* 20. November 1822 in Haag an der Amper; † 10. August 1888 in München) war eine deutsche Opernsängerin.

Hetzenecker war Schülerin und Protegé des Königlichen Hofkapell- und Theatersängers Leopold Lenz. Mit seiner Hilfe debütierte sie bereits in jungen Jahren am 23. April 1839 in Vincenzo Bellinis Oper Die Unbekannte (La straniera) an der Bayerischen Hofoper und feierte Erfolge als Pamina im Mozarts Die Zauberflöte.

Mit 17 Jahren unterbrach sie ihre aufstrebende Karriere und folgte dem Rat der Intendanz der Hofoper, am Konservatorium in Mailand ihre Stimme weiter ausbilden zu lassen. 1841 kehrte sie nach München zurück und stieg zum gefeierten Star des Ensembles der Hofoper auf.

Karoline Hetzenecker trat 1849 im Alter von 27 Jahren von der Bühne ab und heiratete den Regierungsrat von Mangstl. Moritz von Schwind, der eine besondere Zuneigung für die Sängerin empfand, stellte die Liebesgeschichte der beiden in seinem Bildzyklus Die Symphonie dar.

Die Hofopernsängerin wurde in München auf dem (Alten) Südfriedhof (im Grab 34-13-28) begraben

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Straßenname Hetzeneckerstraße
Benennung 7.10.1932 Erstnennung - | 1965 Aufhebung
Stadtbezirk 13. Bogenhausen | Englschalking
RubrikPersonen
Kategorie Opernsängerin  Hofoper  
Person Hetzenecker Karoline
geboren 20.11.1822 [Haag an der Amper]
gestorben 10.8.1888 [München]
Kategorie Opernsängerin  Hofoper  
Nation Deutschland
Leben

Karoline Hetzenecker, auch Caroline Hetznecker, ab 1848 Karoline von Mangstl (* 20. November 1822 in Haag an der Amper; † 10. August 1888 in München) war eine deutsche Opernsängerin.

Hetzenecker war Schülerin und Protegé des Königlichen Hofkapell- und Theatersängers Leopold Lenz. Mit seiner Hilfe debütierte sie bereits in jungen Jahren am 23. April 1839 in Vincenzo Bellinis Oper Die Unbekannte (La straniera) an der Bayerischen Hofoper und feierte Erfolge als Pamina im Mozarts Die Zauberflöte.

Mit 17 Jahren unterbrach sie ihre aufstrebende Karriere und folgte dem Rat der Intendanz der Hofoper, am Konservatorium in Mailand ihre Stimme weiter ausbilden zu lassen. 1841 kehrte sie nach München zurück und stieg zum gefeierten Star des Ensembles der Hofoper auf.

Karoline Hetzenecker trat 1849 im Alter von 27 Jahren von der Bühne ab und heiratete den Regierungsrat von Mangstl. Moritz von Schwind, der eine besondere Zuneigung für die Sängerin empfand, stellte die Liebesgeschichte der beiden in seinem Bildzyklus Die Symphonie dar.

Die Hofopernsängerin wurde in München auf dem (Alten) Südfriedhof (im Grab 34-13-28) begraben

Grabstätte
Grabstätte
Alter Südlicher Friedhof

Sektion: 34 - Reihe: 13 - Nummer: 28
Bavarikon Wikipedia
Benennung 7.10.1932 Erstnennung - | 1965 Aufhebung
Straßenschlüssel 244
Offiziell Karoline Hetzenecker, Sängerin an der Münchener Hofbühne, geb.1822 zu München, gest. 1888 daselbst
Straßenverlauf Südliche Querstraße der Brodersenstraße, westlich des Hüllgrabens
1943 Adressbuch  
Karoline Hetzenecker Sänger an der Münchner Hofbühne, * 1822 und † 1888 zu München.

Verbindet die Krempelsetzer- mit der Englschalkinger Straße.

DatumQuelleA
07.10.1932Straßenbenennungen 1932
Beschluß des Stadtrats vom 7. Oktober 1932
DE-1992-STRA-40-53 Straßenbenennungen 1932 - 0
Referat VII ->
10.01.1968Personalien Caroline Hetzenecker
DE-1992-STRA-40-69b Straßenbenennungen 1968 - 0
Stadtarchiv -> Baurefert - Hochbau
31.01.1968Straßenbenennung
Hetzeneckerweg
DE-1992-STRA-40-69b Straßenbenennungen 1968 - 0
Baureferat -. Wohnungswesen -> Stadtarchiv
Wikipedia

Straßen sind das Gedächtnis der Stadt



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