Koordinaten: lat: 48.19096, lng: 11.58801

Siedlung Kaltherberge
Erstellung: 1937
Gundelkoferstraße
551 m Route
<p>Die Kleinsiedlung Kaltherberge entstand 1936/1937 östlich der Ingolstädter Straße im heutigen Stadtbezirk Milbertshofen-Am Hart. Sie war als Selbstversorgersiedlung für bedürftige Arbeiterfamilien konzipiert und umfasste ursprünglich 221 Siedlerhäuser. Mittelpunkt der Anlage war ein zentraler Gemeinschaftsplatz, der heutige Mettenleiterplatz.</p><p>Die Siedlung war durch kleine Ein- und Zweifamilienhäuser geprägt. Die Straßen wurden erst in den 1950er Jahren befestigt. Die ursprüngliche Benennung „Kaltherberge“ geht auf den Flurnamen „Kaltherberger Hart“ zurück. Die Stadt München beschloss die Bezeichnung 1935; die amtliche Genehmigung zog sich allerdings bis nach dem Zweiten Weltkrieg hin.</p><p>Nach 1945 erhielt die Siedlung eine besondere Nachkriegsgeschichte: Teile der Häuser wurden von der amerikanischen Militärverwaltung beschlagnahmt und als DP-Lager Neu-Freimann genutzt. Dort lebten zeitweise mehr als 2.000 Displaced Persons. 1949 wurde das Lager geschlossen und die Häuser wieder an die Siedler zurückgegeben.</p>

Max-Bill-Straße
579 m Route
Bas-Soden-Straße 27
651 m Route
Bad-Soden-Straße 27
651 m Route
Bauhausplatz
665 m Route

Max-Bill-Straße
579 m Route
Kunstwerk
Auffliegende Vögel
Brosig Fritz
1964
Bas-Soden-Straße 27
651 m Route
Auffliegende Vögel
Auffliegende Vögel
Brosig Fritz
1964
Bad-Soden-Straße 27
651 m Route
Auffliegende Vögel
Umsonst und Draußen
Metzel Olaf, Kühn Burger
2022
Bauhausplatz
665 m Route
Umsonst und Draußen