<p>Höchl-Schlössl, klassizistischer Schlossbau, Mittelrisalit mit Dreiecksgiebel und niedrigeren Seitenflügeln, Dachreiter, 1. Hälfte/Mitte 19. Jh.; mit Immaculatafigur und Relief.</p><p>Ehem. Künstlervilla, sog. Höchl-Schlössl, dreigeschossiger<br>klassizistischer Flachsatteldach-Mittelpavillon mit Dachreiter und zweigeschossigen<br>Walmdach-Seitenflügeln, 1852.</p>
Oberföhringer Straße 108
320 m
<p>O7 Oberföhring 54 / Oberföhring Str. 108</p><p>Besitzer</p><ul><li>Benno Welsch</li><li>1859 Arch. Johann August Thomas</li><li>1879 Josef Grimmeisen</li></ul><p>Gebäude</p><ul><li>Ziegelstadel mit Br.ofen, Wohnhaus, Stall</li><li>1896 Italienerunterkunft</li><li>1914 ? Betriebsende</li><li>1922 Baugebiet</li><li>1988 Abbruch Restbauten</li></ul>
Oberföhringer Straße 61
335 m
<p>bauz.Priel 57</p>
Oberföhringer Straße 37
508 m
vor Oberföhringer Straße 37; Kilometerstein des 19. Jh., in Säulenform.
<p>O2 Oberföhring 40a / Oberföhring Str. 85</p><p>Besitzer</p><ul><li>Walburga Fischer</li><li>1900 Johann und Kreszenz Grimmeisen</li><li>1909 Terrain-AG Herzogpark</li></ul><p>Gebäude</p><ul><li>1881 Bestand Ringofen, St.</li><li>1909 Betriebsende, Abbruch</li><li>2013 Bestand: Wohnhaus</li></ul>
Klinik Bogenhausen
Architekt: Roemmich Georg Alexander, Ott Hans-Joachim, Zehentner Albert
Erstellung: 1979
<p>Die München Klinik Bogenhausen wurde in den 1980er Jahren errichtet und zählt mit über 1000 Betten zu den größten städtischen Krankenhäusern Münchens. Sie entstand im Rahmen einer kommunalen Modernisierungsstrategie, die auf eine Konzentration medizinischer Leistungen und eine effizientere Nutzung der Ressourcen abzielte. Der Standort Bogenhausen wurde gewählt, da sich der Stadtteil seit den 1960er Jahren stark verdichtet hatte und zugleich verkehrsgünstig im Nordosten Münchens lag.</p><p>Architektonisch folgt die Anlage dem Typus großmaßstäblicher Klinikbauten, die verschiedene Fachbereiche in einem zentralen Komplex vereinten. Damit spiegelt die Einrichtung den Wandel von kleineren Stadtteilkrankenhäusern hin zu umfassenden Versorgungszentren wider. Historisch betrachtet markiert die Klinik Bogenhausen einen Meilenstein in der Entwicklung der städtischen Gesundheitsversorgung und verdeutlicht die Rolle Münchens als Trägerin moderner medizinischer Infrastruktur in der späten Nachkriegszeit.</p>
Mauerkircherstraße 103
630 m
bei Mauerkircherstraße 103; Transformatorenhäuschen, historisierend, um 1910
<p>O10 Oberföhring 59<br>Cosimastr. 125</p><p>Besitzer</p><ul><li>1894 Paul und Anna Sedlmair</li><li>1919 Heilmann & Littmann</li></ul><p>Gebäude</p><ul><li>1894 Ziegeleineubau mit Br.ofen, 3 St.</li><li>1900 Schankerlaubnis für 90 Arbeiter</li><li>Ende 1935 ?</li><li>2013 Bestand Wohnhaus: An der Salzbrücke 30</li></ul>
Oberföhringer Straße 156
718 m
<p>O14 Oberföhring 68</p><p>Oberföhring Str. 156</p><p>Besitzer</p><ul><li>1894 Fritz und Maria Grünwald</li><li>1939 Luftwaffe</li><li>1946 Stadt München</li></ul><p>Gebäude</p><ul><li>1898 Ziegelei, Ringofen, Trockenstadl, Kantine,</li><li>Ende: 1920, danach Abbruch</li><li>1939 Luftwaffenlazarett</li><li>1984 Bürgerpark</li></ul>
Oberföhringer Straße 13
733 m
Mansarddachvilla, um 1910.
Englschalkinger Straße 161
762 m
<p>bauz. Bogenhausen 87</p>
Englschalkinger Straße 181
773 m
<p>E1 Englschalking 1, Englschalkinger Str. 181</p><p>Beim Streicher</p><p>Besitzer</p><ul><li>1857 Michael Fürk (Fink) verkauft an Johann Seidl</li><li>1870 Simon Lang</li><li>1874 Josef Sedlmair</li></ul><p>Gebäude</p><ul><li>1860: Ziegelei, 2 Br..fen, </li><li>1879 Ringofen, Wohnhaus</li><li>1872: 100.000</li><li>1878: 500.000</li><li>1889 2,5 Mio.</li><li>1898: 700.000 Zi./p.a.</li><li>Ende 1899 Ziegeleiabbruch (1963 Hofabbruch)</li></ul>
Mauerkircherstraße 78
788 m
<p>Mansarddachvilla, neuklassizistisch, mit Säulenportal, um 1910/20.</p>
Mauerkircherstraße 87
790 m
<p>Mansarddachvilla, barockisierend, um 1910/20, samt Gartenmauer.</p>
Englschalkinger Straße 120
807 m
<p>E10 Englschalkinger Str. 120</p><p>Besitzer</p><ul><li>1872 Anton und Amalia Graßl, von den Erben König Max II. abgekauft</li></ul>
Englschalkinger Weg 120
808 m
<p>B 12 Englschalkinger Weg 120 </p><p>Anton Graßl </p><p>Terrakottafabrik, gekauft 1872 Ende?</p>
Mauerkircherstraße 79
866 m
<p>barockisierende Mansarddachvilla, ehem. Pius-Maria-Heim , um 1910.</p>
Villa
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1920
Mauerkircherstraße 70
877 m
<p>Villa, neuklassizistisch, um 1920.</p>
<p>Die ehemalige Prinz-Eugen-Kaserne im Münchner Stadtteil Bogenhausen wurde 1938 als Nachrichtenkaserne der Luftwaffe erbaut und trug zunächst den Namen Lohengrinkaserne. Architekt der Anlage war Viktor Freymadl. Nach dem Zweiten Weltkrieg nutzten die amerikanischen Besatzungstruppen das Gelände unter der Bezeichnung „Peterson Kaserne“, zeitweise auch als Unterkunft für Displaced Persons.</p><p>Mit der Gründung der Bundeswehr wurde die Anlage ab 1956 Standort der Ausbildungseinrichtungen der Pioniertruppe. Seit 1964 hieß sie Prinz-Eugen-Kaserne. Dort befanden sich die Pionierschule und später die Fachschule des Heeres für Bautechnik. Über Jahrzehnte wurden hier zahlreiche Angehörige der Bundeswehr ausgebildet. Nach der Verlagerung der Ausbildung nach Ingolstadt wurde der Standort 2009 aufgegeben.</p><p>Auf dem rund 30 Hektar großen Gelände entstand anschließend der moderne Prinz-Eugen-Park. Das neue Wohnquartier bietet heute etwa 1.800 Wohnungen für rund 5.000 Menschen. Neben freifinanzierten Wohnungen entstanden Sozialwohnungen, Genossenschaftsprojekte und Wohnformen für verschiedene Generationen. Schulen, Kindergärten, Grünflächen sowie kulturelle und soziale Einrichtungen ergänzen das Viertel.</p><p>Besonders bekannt wurde der Prinz-Eugen-Park durch seine ökologische Mustersiedlung. Mit rund 570 Wohnungen in Holz- und Holzhybridbauweise entstand hier die größte zusammenhängende Holzbausiedlung Deutschlands. Die nachhaltige Bauweise spart große Mengen Kohlendioxid ein und setzt verstärkt auf regionale sowie zertifizierte Baustoffe. Dadurch gilt das Quartier heute als Vorzeigeprojekt für modernes und umweltfreundliches Wohnen in München.</p>
Schlossartige Villa
Architekt: Liebergesell Paul, Lehmann Feodor
Baustil: neubarock
Erstellung: 1922
Felix-Dahn-Straße 10
925 m
<p>Schlossartige Villa, neubarock, 1922 von Paul Liebergesell und Feodor Lehmann, in größerem Garten; Nebengebäude durch barockisierendes Tor mit demjenigen von Nr. 8 verbunden; Baugruppe mit Nr. 8.</p>
Oberföhringer Straße 123
931 m
<p>Malerische Villa mit Fachwerk, um 1900.</p>
<p>O8 - Oberföhring 55 / Vollmannstr. 64</p><p>Besitzer</p><ul><li>1866 Ludw. Deiglmeier,</li><li>1880 Friederich und Josepha Roth</li><li>1922 Baugebiet Berberstr.</li></ul><p>Gebäude</p><ul><li>1866 Ziegeleineubau</li><li>Ende ?</li></ul>
Schlossartige Villa
Architekt: Liebergesell Paul, Lehmann Feodor
Baustil: neubarock
Erstellung: 1922
<p>Schlossartige Villa, neubarock, 1922 von Paul Liebergesell und Feodor Lehmann, in größerem Garten; an der Felix-Dahn-Straße Nebengebäude, durch barockisierendes Tor mit demjenigen von Nr. 10 verbunden; Baugruppe mit Nr. 10.</p>
Pienzenauerstraße 53
962 m
<p>Zweigeschossige Villa, in zurückhaltend barockisierenden Formen, 1924 von Carl Jäger; mit kleinem, umfriedetem Park.</p>
An der Salzbrücke 39
969 m
<p>Ziegelei August Haid, mehrteilige Anlage; Ringofengebäude, 1899 errichtet, 1937 umgebaut und erweitert, breitgelagerter, zweigeschossiger Satteldachbau mit Kamin; westwärts anschließend sowie nördlich und südlich drei parallele Trockenstädel, um 1905/10; Wohngebäude, sog. Italienerhaus, um 1905/10, zweigeschossiger Satteldachbau; Stadel, 1912; Pressenhaus, Erdgeschoss massiv, Obergeschoss verschalt, 1922; weitere Trockenstädel um 1920.</p>
Villa
Baustil: historisierend
Erstellung: 1910
Mauerkircherstraße 73
990 m
<p>Villa, historisierend, um 1910/20.</p>
Mauerkircherstraße 73
990 m
<p>bei Mauerkircherstraße 73; Transformatorenhäuschen, historisierend, um 1910.</p>