Koordinaten: lat: 48.11665, lng: 11.62689

18. 9 2015 - 175 Jahre Barmherzige Schwestern in Berg am Laim

München-Berg am Laim * Die Kongregation der Barmherzigen Schwestern des heiligen Vinzenz von Paul feiert das 175-jähriges Bestehen ihres Konvents. Im Jahr 1840 hatten sie den Südflügel der Josephsburg in Berg am Laim erworben. Er bildet den Ursprung des heutigen Alten- und Pflegeheims St. Michael, in dem auch viele Nonnen ihren Lebensabend verbringen. 


21. 6 1632 - Die Schwedengeiseln wollen eine Votivtafel spenden

Augsburg * Die Schwedengeiseln leisten ein Gelübde. Sie wollen nach ihrer Befreiung eine Wallfahrt und einen „Dankgottesdienst zu Ehren der Gottesmutter“ ausrichten und eine Votivtafel spenden.


19. 4 1635 - Das Gelübde der Schwedengeiseln wird eingelöst

Ramersdorf * Das von den Schwedengeiseln geleistete Gelübde wird eingelöst. Die „Wallfahrt zu Ehren der Gottesmutter“ führt nach Maria Ramersdorf, wo auch ein großes Votivbild angebracht wird.


1827 - Ein neues Futtermittel für Seidenraupen

Berg am Laim * In den Jahren von 1827 bis 1829 benutzt der Botaniker Alois Sterler in der ehemaligen Unterkunft des Franziskanzer-Hospiz neben der Berg am Laimer Michaelskirche einige Räume für seine „geheimnisumwitterten Experimente“.

Er soll ein neues Futtermittel für Seidenraupen entwickeln. Von den 300 Gulden, die er vom Fonds für Industrie als Unterstützung erhält, musste er jährlich 60 Gulden Miete an die Michael-Hofbruderschaft abführen. 


26. 7 1927 - Das Kennedy-Brünnlein spendet erstmals Wasser

München-Ramersdorf * Das Kennedy-Brünnlein an der Ramersdorfer Kirchhofmauer spendet erstmals Wasser.


12. 2 1738 - Clemens August drängt auf die Ordinariatsbewilligung

Berg am Laim * Kurfürst und Erzbischof Clemens August von Köln wendet sich an seinen in Freising residierenden Bruder Johann Theodor. Mit „nicht geringer Befremdung“ weist er darauf hin, dass die für die bevorstehende Grundsteinlegung notwendige Ordinariatsbewilligung noch immer aussteht. 

Das Schreiben verdeutlicht die wachsende Ungeduld des Bauherrn. Ohne die Zustimmung des Freisinger Ordinariats kann das Bauvorhaben nicht wie geplant voranschreiten, sodass sich die Vorbereitungen für die Grundsteinlegung weiter verzögern.


4 1738 - Baubeginn der Michaelskirche an Finanzierungsnachweis geknüpft

Berg am Laim * Fürstbischof Johann Theodor antwortet seinem Bruder Clemens August mit einem Dekret zur geplanten Michaelskirche in Berg am Laim. Darin verfügt er, dass mit der Grundsteinlegung erst begonnen werden dürfe, wenn ein tragfähiger Finanzierungsnachweis vorliege und geklärt sei, aus welchen Mitteln die erforderlichen Kosten gedeckt werden können.


7. 10 1738 - Grundsteinlegung für die Michaelskirche in Berg am Laim

Berg am Laim * Unter der Leitung von Philipp Jakob Köglsperger wird der Grundstein für die Michaelskirche in Berg am Laim gelegt. Die Festpredigt hält der Franziskanerpater Landelius in der Michaels-Kapelle in der Josephsburg. Der für den Baubeginn erforderliche Freisinger Konsens liegt zu diesem Zeitpunkt jedoch noch immer nicht vor.


3 1739 - Fischer übernimmt erneut die Bauleitung

Berg am Laim * Johann Michael Fischer übernimmt wieder die Bauleitung der Michaelskirche in Berg am Laim. Köglsperger arbeitet zunächst als Palier weiter, scheidet nach Konflikten mit Fischer jedoch auch aus dieser Funktion aus. Nach seiner Flucht aus München wird er in Freising wegen des Vorwurfs des Ehebruchs verhaftet.


1. 5 1744 - Neuer Streit um die kirchliche Zuständigkeit

Berg am Laim * Die noch unvollendete Michaelskirche in Berg am Laim wird durch den Baumkirchner Pfarrer Nikolaus Praschler benediziert und für den Gottesdienstgebrauch freigegeben. Nach der Übertragung des Bruderschaftsaltars und des Opferstocks aus der alten Hofkapelle untersagt das Freisinger Ordinariat deren Profanation. Damit flammt der bereits überwunden geglaubte Zuständigkeitsstreit zwischen Kurköln und Freising erneut auf. 


20. 9 1737 - Gegenwind für das Bauvorhaben

Berg am Laim * Unmittelbar nach Bekanntwerden der Pläne für den Neubau der Michaelskirche in Berg am Laim untersagt der baierische Kurfürst Carl Albrecht die reichsweite Geldsammelaktion. Er verfügt gegen seinen Bruder Clemens August, dass die Sammlung „bei höchster Ungnade“ zu unterlassen sei, und stellt sich damit deutlich gegen das Vorhaben. 

Auch aus Freising erhält das Bauprojekt zunächst keine uneingeschränkte Unterstützung. Der Freisinger Fürstbischof Johann Theodor, ebenfalls ein Bruder von Clemens August, begegnet den Neubauplänen mit spürbarer Zurückhaltung und hält sich bei der Erteilung des erforderlichen Ordinariatskonsenses auffallend reserviert.


22. 12 1737 - Machtkämpfe um den Neubau der Michaelskirche

Berg am Laim * Das Konsilium der Erzbruderschaft beauftragt Bruderschaftssekretär Franz de Paula Würnzl schließlich doch mit dem Abschluss eines Bauvertrags mit Johann Michael Fischer. 

Gleichzeitig lässt der Freisinger Fürstbischof Johann Theodor, Bruder des Bauherrn Clemens August,  die Planungen in Berg am Laim heimlich überwachen. Mit dieser Aufgabe betraut er den Dekan der Münchner Peterskirche, Dr. Anton Cajetan von Unertl.


22. 11 1738 - Johann Theodor gibt seine Zustimmung

Berg am Laim * Dem anhaltenden Drängen des Kölner Kurfürsten wird schließlich doch noch entsprochen. Einen Monat nach der bereits erfolgten Grundsteinlegung erklärt der Freisinger Fürstbischof Johann Theodor in einem Schreiben an den Dekan der Peterskirche, Dr. Anton Cajetan von Unertl, er habe seinem Bruder den „gnädigsten Ordinariatskonsens“ für die Berg am Laimer Michaelskirche erteilt.


17. 12 1738 - Fischer greift in den Streit um die Bauleitung ein

Berg am Laim * Zehn Monate nach seiner Entlassung meldet sich der Architekt Johann Michael Fischer erneut zu Wort. Da das von Kurköln geförderte Bauvorhaben bislang kaum über die Grundsteinlegung hinausgekommen ist, stellt er in einem Schreiben an den Rat der Stadt München die Eignung seines Konkurrenten Philipp Jakob Köglsperger infrage, bietet seine Dienste als Architekt an und stellt für den Fall seiner Wiedereinstellung eine Spende von 300 Gulden durch einen „guten Freund“ in Aussicht. 

Hintergrund des Konflikts ist unter anderem, dass Köglsperger trotz der ihm im September 1735 vom Münchner Rat erteilten Zulassung zu einer bürgerlichen Meisterstelle sein Meisterstück noch nicht vorlegt hat.


Um 15. 5 1744 - Clemens August weist Freisinger Ansprüche zurück

Berg am Laim * Der Konflikt flammt erneut auf. Clemens August erklärt, die Michaelskirche sei nach dem Willen ihres Stifters nicht dem Freisinger Ordinariat unterstellt. Die Ansprüche des Freisinger Bischofs und des Baumkirchner Pfarrers weist er entschieden zurück. Dennoch bleibt der Streit ungelöst.


25. 7 1725 - Papst Benedikt XIII. adelt die Michaels-Bruderschaft

Rom - Berg am Laim * Papst Benedikt XIII. erhebt die St.-Michaels-Bruderschaft zur kurkölnischen Hof- und Erzbruderschaft. Einen wesentlichen Beitrag hierzu leistet Violante Beatrice, eine Tante von Kurfürst Clemens August. Die jüngere Schwester seines Vaters Max Emanuel und Gemahlin des Gran Principe Ferdinando de’ Medici setzt sich bei einer päpstlichen Audienz für die Michaels-Bruderschaft ein. Sie hebt deren große Wirksamkeit hervor, die nach damaligem Verständnis „angetrieben vom katholischen Eifer den lutherischen Unglauben auszurotten“ bestrebt ist. 

Mit dieser Erhebung gewinnt Berg am Laim überregionale Bedeutung und entwickelt sich zum Verwaltungszentrum eines Netzwerks von mehr als fünfzig Bruderschaftsfilialen in Kurbaiern sowie in den rheinisch-niederdeutschen und habsburgischen Ländern.


4. 2 1738 - Johann Michael Fischer verliert vorübergehend die Bauleitung

Berg am Laim * Der Maurermeister Philippus Jakobus Köglsperger löst Johann Michael Fischer als verantwortlichen Baumeister für die Berg am Laimer Michaelskirche ab.


5. 8 2014 - Erzengel Michael mitsamt dem Satan wieder zurück

München-Berg am Laim * Nach dreijähriger Restaurierung [600 Arbeitsstunden] in Regensburg kommt der Erzengel Michael mitsamt dem Satan wieder an seinem angestammten Platz an der Berg am Laimer Michaelskirche. 


8 1735 - Der Weg zur neuen Berg am Laimer Michaelskirche

Berg am Laim * Die Planungen für den Neubau der Michaelskirche in Berg am Laim beginnen. Da Kurfürst Clemens August durch seine Aufgaben in den Bistümern Köln, Hildesheim, Osnabrück, Paderborn und Münster sowie in seiner Deutschordensresidenz Mergentheim stark beansprucht ist, überträgt er die Leitung des Bauvorhabens seinem Hofmarkverwalter in Berg am Laim und Bruderschaftssekretär Franz de Paula Würnzl. 

Spätestens zu diesem Zeitpunkt lässt Würnzl bei dem Augsburger Kupferstecher Simon Thaddäus Sondermayr einen Entwurf des geplanten Kirchenbaus veröffentlichen. Der Kupferstich dient als Grundlage für eine groß angelegte Sammelaktion im gesamten Heiligen Römischen Reich zur Finanzierung des Neubaus. In dem dazu verbreiteten Prospekt wird angekündigt, anstelle der bisherigen, zu klein gewordenen Erzbruderschaftskapelle St. Michael zu Josephsburg eine größere und repräsentativere Haupt- und Mutterkirche zu errichten. 

Möglicherweise basiert der veröffentlichte Entwurf auf einer Zeichnung Franz de Paula Würnzls selbst. Vorgesehen ist eine Kirche mit einer Einturmfassade, die bereits die Bedeutung des geplanten Neubaus erkennen lässt.


11. 2 1737 - Zustimmung aus Köln für die neue Michaelskirche

Köln - Berg am Laim * Der Kölner Erzbischof und Kurfürst Clemens August erteilt seine offizielle Zustimmung zum Neubau der Michaelskirche in Berg am Laim. Mit diesem wichtigen Schritt erhält das Bauvorhaben die notwendige kirchliche Legitimation. 

Anschließend bemüht sich Bruderschaftssekretär Franz de Paula Würnzl darum, auch das Konsilium der Erzbruderschaft von den Planungen zu überzeugen und dessen Unterstützung für das Vorhaben zu gewinnen.


6. 9 1737 - Finanzielle Bedenken gegen das Bauvorhaben

Berg am Laim * Bruderschaftssekretär Franz de Paula Würnzl informiert die Mitglieder der Michaels-Bruderschaft über die Pläne für einen Neubau der Kirche in Berg am Laim. Da er jedoch die bereits laufende Sammelaktion zur Finanzierung des Vorhabens nicht offenlegt, stößt das Projekt auf Ablehnung. 

Die Verantwortlichen der Bruderschaft verweisen auf die begrenzten finanziellen Mittel und erklären, dass man mit den derzeit in der Kasse befindlichen 400 Gulden nicht in der Lage sei, ein derart umfangreiches Bauvorhaben zu verwirklichen. Statt eines vollständigen Neubaus halten sie eine Erweiterung der bestehenden Michaelskapelle für ausreichend.


25. 9 1737 - Von den Widerständen unbeeindruckt

Berg am Laim * Von den Widerständen gegen das Bauvorhaben lässt sich Bruderschaftssekretär Franz de Paula Würnzl offenbar nicht beeindrucken. Er treibt die Vorbereitungen für den Neubau der Michaelskirche entschlossen voran und veranlasst die Anlieferung von Baumaterialien sowie die Errichtung von Bauhütten. 

Zu diesem Zeitpunkt liegen ja bereits die Baupläne des Architekten Johann Michael Fischer vor. Diese werden in enger Abstimmung mit François Cuvilliés überarbeitet und aktualisiert. Clemens August kennt Cuvilliés bereits von dessen Arbeiten an den Schlossbauten in Brühl und schätzt ihn als einen seiner bedeutendsten Baumeister. In Kurköln trägt Cuvilliés den Titel des Ersten Baumeisters. 


7. 2 1738 - Widerstand des Münchner Maurerhandwerks

Berg am Laim * Nur drei Tage nach dem Abschluss des Bauvertrags zwischen der Erzbruderschaft und Philippus Jakobus Köglsperger regt sich Widerstand gegen dessen Ernennung zum verantwortlichen Baumeister. Das Münchner Maurerhandwerk wendet sich an den Rat der Stadt mit der Bitte, Köglsperger sämtliche Bautätigkeiten zu untersagen. 

Der Vorstoß verdeutlicht, dass die personellen Entscheidungen rund um den Neubau der Michaelskirche nicht unumstritten sind und bereits zu Beginn des Bauvorhabens Konflikte innerhalb des Baugewerbes auslösen.


2 1739 - Bauinspektion führt zur Absetzung Köglspergers

Berg am Laim * Als Reaktion auf Fischers Vorwürfe veranlasst Kurfürst Clemens August eine Bauinspektion durch François Cuvilliés. Die Untersuchung hat weitreichende Folgen: Philipp Jakob Köglsperger verliert seine Stellung als leitender Architekt des Bauvorhabens.


Ab 1749 - Abschluss der äußeren Bauarbeiten

Berg am Laim * Der Bau der Michaelskirche geht seiner Vollendung entgegen. 1749/50 werden die Türme mit kupfernen Hauben ausgestattet.


1753 - Start der künstlerischen Ausgestaltung

Berg am Laim * Mit der Freskierung des Chorraums beginnt die künstlerische Ausgestaltung der Michaelskirche in Berg am Laim.


1738 - Intrigen um die Bauleitung der Michaelskirche in Berg am Laim

Berg am Laim * Der Dekan der Münchner Peterskirche, Dr. Anton Cajetan von Unertl, nutzt seinen Einfluss, um gegen Johann Michael Fischer vorzugehen. Durch gezielte Interventionen erreicht er, dass der Architekt zeitweise von dem Maurermeister Philippus Jakobus Köglsperger verdrängt wird. Dahinter stehen vermutlich persönliche Motive, die ins Jahr 1729 zurückreichen. Beim Umbau des Chors der Peterskirche ist zu einem Konflikt zwischen Unertl und Fischer gekommen. 

Möglicherweise verfolgt Unertl zudem das Ziel, den kurbaierischen Hofbaumeister Johann Baptist Gunetzrhainer als Architekten des Neubaus durchzusetzen. Als das scheitert, unterstützt er stattdessen Philippus Jakobus Köglsperger.


4. 10 1770 - Hinwendung zu Schlichtheit und Klassizismus

München - Berg am Laim * Kurfürst Max III. Joseph erlässt ein Mandat zum Kirchenbau. Mit den neuen Vorgaben leitet er in Kurbaiern das Ende des kirchlichen Rokoko ein. Künftig sollen die Kirchenbauten einer „reinen und regelmäßigen Architektur“ folgen; überflüssiger Schmuck wird ebenso abgelehnt wie als unangemessen empfundene Verzierungen. Für Altäre, Kanzeln und Bildwerke fordert der Kurfürst eine dem sakralen Charakter angemessene „edle Simplizität“.


Um den 28. 10 1738 - Freising fordert einen Finanzierungsnachweis

Berg am Laim * Der Geistliche Rat von Freising verlangt einen Bericht über die Finanzierung des Kirchenneubaus und die derzeit verfügbaren Gelder des Bruderschaftssekretärs Franz de Paula Würnzl.


Ab 6 1739 - Cuvilliés empfiehlt Änderungen an der Fassade

Berg am Laim * Die Zusammenarbeit zwischen Johann Michael Fischer und François Cuvilliés an der Berg am Laimer Michaelskirche setzt sich fort. Der renommierte Architekt begleitet das Bauvorhaben von Anfang an und beurteilt die Entwürfe für die Michaelskirche weitgehend positiv. Lediglich bei der Fassadengestaltung spricht er sich für eine feinere und elegantere Ausführung aus.


Um 10 1742 - Die Michaelskirche erhält ihr Dach

Berg am Laim * Der Bau der Michaelskirche in Berg am Laim schreitet kontinuierlich voran. Der Baufortschritt ermöglicht es, das Dach einzudecken.


19. 9 1751 - Feierliche Weihe der Berg am Laimer Michaelskirche

Berg am Laim * Die Michaelskirche in Berg am Laim wird durch Weihbischof Ferdinand von Pödigheim, einen Stellvertreter Johann Theodors, feierlich eingeweiht. Johann Theodor selbst hält sich nach seiner Wahl zum Fürstbischof überwiegend in Lüttich auf und hat dort seinen Lebensmittelpunkt.


1767 - Die Ausstattung der Michaelskirche in Berg am Laim ist abgeschlossen

Berg am Laim * Mit dem Einbau des Hochaltars findet die Ausstattung der Michaelskirche in Berg am Laim rund 30 Jahre nach der Zustimmung des Kölner Kurfürsten ihren Abschluss. Das Altargemälde „Michaels Triumph über Luzifer“ aus der alten Hofkapelle, entstanden 1694, wird erweitert und in den neuen Hochaltar integriert. 

Trotz des inzwischen einsetzenden Stilwandels vom Rokoko zum Klassizismus gelingt es, den Kirchenraum einheitlich in der Formensprache des Spätbarock und Rokoko zu vollenden. Maßgeblichen Anteil daran hat Johann Baptist Straub. Die Fertigstellung des Kirchenbaus erlebt Kurfürst Clemens August jedoch nicht mehr.


26. 2 1802 - Die Säkularisation und die Michaels-Bruderschaft

Hofmark Berg am Laim * Die seit dem Jahr 1693 bestehende Zusammenarbeit zwischen der Michaels-Bruderschaft und dem Franziskaner-Orden dauerte bis zur Klosteraufhebung im Rahmen der Säkularisation an.

Bis diese staatlich verordnete Zwangsmaßnahme eintritt, verrichten die Münchner Franziskaner zum heiligen Antonius von Padua den Gottesdienst und die Seelsorge in den franziskanischen Frauenklöstern der Stadt und leiteten auch deren Wirtschaftsbetriebe. Bei den etwa sechzig Klarissen zu Sankt Jakob am Anger besitzen die Mönche eine ständige Niederlassung. Dieses Hospiz wird zumeist von zwei Patres und einigen Brüdern bewohnt.


1881 - Das „Maderbräuschlössl“ 

Berg am Laim * Auf einem Stadtplan aus dem Jahr 1881 ist das „Maderbräuschlössl“ noch verzeichnet. 


29. 9 1693 - Fürstbischof Joseph Clemens gründet den Michaels-Ritterorden

Berg am Laim * Der Kölner Kurfürst Joseph Clemens gründet einen Ritterorden mit dem Titel „Hl. Ertzengel Michael, Beschützer der göttlichen Ehre“ in der Berg am Laimer Michaelskirche der Josephsburg. Er will damit den apostolischen Stuhl in Rom in der Auseinandersetzung um den Lütticher Bischofssitz wohlgesonnen stimmen. 


Maikäfer-Siedlung
Architekt: Habers Guido Hermann Theodor

471 m Route
U-Bahnhof Michaelibad
Erstellung: 1988

500 m Route
Rogatekirche
Architekt: Eichberg Werner
Erstellung: 1964
Bad-Schachener-Straße 28
763 m Route
<p>Die Rogatekirche in München-Ramersdorf, Bad-Schachener-Straße 28, ist eine evangelisch-lutherische Kirche, deren Grundstein 1963 gelegt wurde. Der Name „Rogate“ bedeutet „Bittet! Betet!“. Das Kirchenzentrum wurde vom Berliner Architekten Werner Eichberg entworfen und besteht aus Kirche, Gemeinderäumen, Wohnungen und einem Glockenturm. Charakteristisch ist das Sichtziegelmauerwerk und der quadratische Grundriss um einen Innenhof, der in der Nachkriegszeit Sicherheit und Zuflucht symbolisieren sollte. Der längsgerichtete Kirchenraum besticht durch eine baldachinartige Dachkonstruktion. Seit 1999 steht die Rogatekirche unter Denkmalschutz und dient seit 2017 als Jugendkirche München.</p>
Kirchseeoner Straße
845 m Route
Volksschule
Architekt: Rehlen Robert, Leitenstorfer Hermann
Baustil: historisierend
Erstellung: 1918
Führichstraße 53
857 m Route
<p>Volksschule, historisierender Gruppenbau, 1915-18 von Robert Rehlen; Erweiterung an der Kirchseeoner Straße von Hermann Leitenstorfer, 1933; zugehörig: Brunnenbecken (Muschelkalk) mit Bronzefiguren Spielende Bären von Emil Manz, im Schulhof.</p>
Kath. Pfarrhaus
Architekt: Ostenrieder Max
Erstellung: 1906
Ramersdorfer Straße 6
872 m Route
<p>Kath. Pfarrhaus, 1906 von Max Ostenrieder.</p>
Aribonenstraße 20
916 m Route
<p>Wohnhaus, eingeschossig, mit Zwerchhaus, Giebelfeld mit hölzernem Zierwerk, 2. Hälfte 19. Jh.</p>
Aribonenstraße 11
918 m Route
<p>Benefiziatenhaus, ehem. kurfürstliches Jagdhaus, zweigeschossig mit Walmdach, 18. Jh.</p>
Kath. Pfarrkirche St. Maria
Baustil: Gotik
Erstellung: 1460
Aribonenstraße 9
919 m Route
<p>Kath. Pfarrkirche St. Maria, Wallfahrtskirche des 15. Jh., Wandpfeilerkirche mit eingezogenem Chor, 1675 barockisiert, gotischer Turm mit barockem Helm; mit Ausstattung. - Kirchhof mit Kirchhofmauer und Kapelle, 17. Jh., überlebensgroße Figur kreuztragender Christus, spätes 15. Jh. Im Ortskern von Ramersdorf.</p>
Gasthof Alter Wirt
Erstellung: 1860
Aribonenstraße 6
926 m Route
<p>Gasthof Alter Wirt, im Kern wohl Bauern- und Gasthaus des 19. Jh., mit Wirtsgarten.</p>
U-Bahnhof Quiddestraße
Erstellung: 1988

930 m Route
Mietshaus
Baustil: neurokoko
Erstellung: 1900
Aribonenstraße 14
933 m Route
<p>Mietshaus, neurokoko, dreigeschossig, um 1900.</p>
Wohnhaus
Baustil: Neurenaissance
Aribonenstraße 22
933 m Route
<p>Wohnhaus, Neurenaissance, dreigeschossig, Ende 19. Jh.; mit zwei Hausfiguren (Jesus und Maria).</p>
Mesnerhaus
Baustil: spätgotisch
Erstellung: 1430
Aribonenstraße 7
937 m Route
<p>Mesnerhaus, zweigeschossig, im Kern spätgotisch, mit gewölbtem Durchgang zum Kirchhof, um 1400/30.</p>

Bad-Schachener-Straße 94
272 m Route
Bad-Schachner-Straße 65
518 m Route
Möschenfelderstraße 11
642 m Route
Staudinger Straße 17
642 m Route
Innsbrucker Ring
651 m Route
Innsbrucker Ring 75
682 m Route
Hachinger-Bach-Straße 11
710 m Route
Rupertigaustraße 59
720 m Route
Heinrich-Wieland-Straße 24
734 m Route
St.-Michael-Straße 77
744 m Route
Führichstraße 53
798 m Route
Gaby
Plastik
2013
Gleißnerstraße 16
804 m Route
Pertisaustraße
808 m Route
Gaby

2013
Gleißnerstraße 16
814 m Route
Feichtstraße
817 m Route
Feichtstraße 10
870 m Route
Führichstraße 53
875 m Route
Schwedengeiseln
Votivbild
1632
Aribonenstraße
917 m Route
Aribonenstraße
920 m Route
Aribonenstraße
925 m Route
Aribonenstraße
938 m Route
Kirchseeoner Straße 3
940 m Route
Führichstraße 21
955 m Route
Rahel-Straus-Weg 28
960 m Route
St. Michael-Straße
973 m Route
Strehleranger 4
993 m Route
Josephsburgstraße
994 m Route

Ohne Titel
Kapfer Monika
2006
Bad-Schachener-Straße 94
272 m Route
Ohne Titel
Bad-Schachner-Straße 65
518 m Route
Kunstwerk
Krokodil im Michaelibad
Neubauer-Woerner Marlene
1955

587 m Route
Krokodil im Michaelibad
Fusion
Brechter Johannes, Kiss-Istok Armin
2024
Möschenfelderstraße 11
642 m Route
Fusion
Scharfe Kufen
Neustifter Joseph Michael
1982
Staudinger Straße 17
642 m Route
Scharfe Kufen
Kindergruppe
Neubauer-Woerner Marlene
Innsbrucker Ring
651 m Route
Kindergruppe
Flügelschlagende Gänse
Vogel Zenta M.
1958
Innsbrucker Ring 75
682 m Route
Flügelschlagende Gänse
Hauptsachen
Sauerer Peter
2000
Hachinger-Bach-Straße 11
710 m Route
Hauptsachen
Hoffnung (Weltkugel)
Fromm Josef
1985
Rupertigaustraße 59
720 m Route
Hoffnung (Weltkugel)
Eisernes Paar
Rucker Hans
1976
Heinrich-Wieland-Straße 24
734 m Route
Eisernes Paar
Catch the light
Kunz Dieter
2008
St.-Michael-Straße 77
744 m Route
Catch the light
Schneckenhaus
Baureferat - Gartenbau
1980

762 m Route
Schneckenhaus
Auf Geht’s!
Inges Idee
2017
Führichstraße 53
798 m Route
Auf Geht’s!
Gaby
Haase Tina
2013
Gleißnerstraße 16
804 m Route
Gaby
Pertisaustraße
808 m Route
Schildkröte
Gaby
Haase Tina
2013
Gleißnerstraße 16
814 m Route
Gaby
Geburt der Athene
Bakker Jits
1992
Feichtstraße
817 m Route
Geburt der Athene
Schmetterling
Rosskopf Günther
Feichtstraße 10
870 m Route
Schmetterling
Spielende Bären
Manz Emil
1933
Führichstraße 53
875 m Route
Spielende Bären
Achentalstraße 25
901 m Route
Schmolchkinder beim Ballspielen
Aribonenstraße
917 m Route
Schwedengeiseln
Aribonenstraße
920 m Route
Österreichische Geiseln
Aribonenstraße
925 m Route
Kriegerdenkmal
Ramersdorfer Straße 6
938 m Route
Neugestaltung Turmkapelle St. Maria Ramersdorf
Kennedy-Brünnlein
Unbekannt
1927
Aribonenstraße
938 m Route
Kennedy-Brünnlein
Aquamobil
Kappl Karl Heinz
1997
Kirchseeoner Straße 3
940 m Route
Aquamobil
Steinbock
Goetz Guido
Führichstraße 21
955 m Route
Steinbock
Rotorbabys
Veit Veronika
2000
Rahel-Straus-Weg 28
960 m Route
Rotorbabys
St. Michael
Muxel Franz Joseph
1986
St. Michael-Straße
973 m Route
St. Michael
Hürdenspringer
Veit Michael
1970
Strehleranger 4
993 m Route
Hürdenspringer
Josephsburgstraße
994 m Route
Kreuzweg - Berg am Laim