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Münchner Zeitensprünge

21. 6 1632 - Die Schwedengeiseln wollen eine Votivtafel spenden

Augsburg * Die Schwedengeiseln leisten ein Gelübde. Sie wollen nach ihrer Befreiung eine Wallfahrt und einen „Dankgottesdienst zu Ehren der Gottesmutter“ ausrichten und eine Votivtafel spenden.

19. 4 1635 - Das Gelübde der Schwedengeiseln wird eingelöst

<p><strong><em>Ramersdorf</em></strong> * Das von den Schwedengeiseln&nbsp;geleistete Gelübde wird eingelöst.&nbsp;Die <em>„Wallfahrt zu Ehren der Gottesmutter“</em> führt nach Maria Ramersdorf, wo auch ein großes Votivbild&nbsp;angebracht wird.</p>

1827 - Ein neues Futtermittel für Seidenraupen

Berg am Laim * In den Jahren von 1827 bis 1829 benutzt der Botaniker Alois Sterler in der ehemaligen Unterkunft des Franziskanzer-Hospiz neben der Berg am Laimer Michaelskirche einige Räume für seine „geheimnisumwitterten Experimente“.

Er soll ein neues Futtermittel für Seidenraupen entwickeln. Von den 300 Gulden, die er vom Fonds für Industrie als Unterstützung erhält, musste er jährlich 60 Gulden Miete an die Michael-Hofbruderschaft abführen. 

12. 2 1738 - Clemens August drängt auf die Ordinariatsbewilligung

Berg am Laim * Kurfürst und Erzbischof Clemens August von Köln wendet sich an seinen in Freising residierenden Bruder Johann Theodor. Mit „nicht geringer Befremdung“ weist er darauf hin, dass die für die bevorstehende Grundsteinlegung notwendige Ordinariatsbewilligung noch immer aussteht. 

Das Schreiben verdeutlicht die wachsende Ungeduld des Bauherrn. Ohne die Zustimmung des Freisinger Ordinariats kann das Bauvorhaben nicht wie geplant voranschreiten, sodass sich die Vorbereitungen für die Grundsteinlegung weiter verzögern.

4 1738 - Baubeginn der Michaelskirche an Finanzierungsnachweis geknüpft

Berg am Laim * Fürstbischof Johann Theodor antwortet seinem Bruder Clemens August mit einem Dekret zur geplanten Michaelskirche in Berg am Laim. Darin verfügt er, dass mit der Grundsteinlegung erst begonnen werden dürfe, wenn ein tragfähiger Finanzierungsnachweis vorliege und geklärt sei, aus welchen Mitteln die erforderlichen Kosten gedeckt werden können.

7. 10 1738 - Grundsteinlegung für die Michaelskirche in Berg am Laim

Berg am Laim * Unter der Leitung von Philipp Jakob Köglsperger wird der Grundstein für die Michaelskirche in Berg am Laim gelegt. Die Festpredigt hält der Franziskanerpater Landelius in der Michaels-Kapelle in der Josephsburg. Der für den Baubeginn erforderliche Freisinger Konsens liegt zu diesem Zeitpunkt jedoch noch immer nicht vor.

3 1739 - Fischer übernimmt erneut die Bauleitung

Berg am Laim * Johann Michael Fischer übernimmt wieder die Bauleitung der Michaelskirche in Berg am Laim. Köglsperger arbeitet zunächst als Palier weiter, scheidet nach Konflikten mit Fischer jedoch auch aus dieser Funktion aus. Nach seiner Flucht aus München wird er in Freising wegen des Vorwurfs des Ehebruchs verhaftet.

1. 5 1744 - Neuer Streit um die kirchliche Zuständigkeit

Berg am Laim * Die noch unvollendete Michaelskirche in Berg am Laim wird durch den Baumkirchner Pfarrer Nikolaus Praschler benediziert und für den Gottesdienstgebrauch freigegeben. Nach der Übertragung des Bruderschaftsaltars und des Opferstocks aus der alten Hofkapelle untersagt das Freisinger Ordinariat deren Profanation. Damit flammt der bereits überwunden geglaubte Zuständigkeitsstreit zwischen Kurköln und Freising erneut auf. 

20. 9 1737 - Gegenwind für das Bauvorhaben

Berg am Laim * Unmittelbar nach Bekanntwerden der Pläne für den Neubau der Michaelskirche in Berg am Laim untersagt der baierische Kurfürst Carl Albrecht die reichsweite Geldsammelaktion. Er verfügt gegen seinen Bruder Clemens August, dass die Sammlung „bei höchster Ungnade“ zu unterlassen sei, und stellt sich damit deutlich gegen das Vorhaben. 

Auch aus Freising erhält das Bauprojekt zunächst keine uneingeschränkte Unterstützung. Der Freisinger Fürstbischof Johann Theodor, ebenfalls ein Bruder von Clemens August, begegnet den Neubauplänen mit spürbarer Zurückhaltung und hält sich bei der Erteilung des erforderlichen Ordinariatskonsenses auffallend reserviert.

22. 12 1737 - Machtkämpfe um den Neubau der Michaelskirche

Berg am Laim * Das Konsilium der Erzbruderschaft beauftragt Bruderschaftssekretär Franz de Paula Würnzl schließlich doch mit dem Abschluss eines Bauvertrags mit Johann Michael Fischer. 

Gleichzeitig lässt der Freisinger Fürstbischof Johann Theodor, Bruder des Bauherrn Clemens August,  die Planungen in Berg am Laim heimlich überwachen. Mit dieser Aufgabe betraut er den Dekan der Münchner Peterskirche, Dr. Anton Cajetan von Unertl.

22. 11 1738 - Johann Theodor gibt seine Zustimmung

Berg am Laim * Dem anhaltenden Drängen des Kölner Kurfürsten wird schließlich doch noch entsprochen. Einen Monat nach der bereits erfolgten Grundsteinlegung erklärt der Freisinger Fürstbischof Johann Theodor in einem Schreiben an den Dekan der Peterskirche, Dr. Anton Cajetan von Unertl, er habe seinem Bruder den „gnädigsten Ordinariatskonsens“ für die Berg am Laimer Michaelskirche erteilt.

17. 12 1738 - Fischer greift in den Streit um die Bauleitung ein

Berg am Laim * Zehn Monate nach seiner Entlassung meldet sich der Architekt Johann Michael Fischer erneut zu Wort. Da das von Kurköln geförderte Bauvorhaben bislang kaum über die Grundsteinlegung hinausgekommen ist, stellt er in einem Schreiben an den Rat der Stadt München die Eignung seines Konkurrenten Philipp Jakob Köglsperger infrage, bietet seine Dienste als Architekt an und stellt für den Fall seiner Wiedereinstellung eine Spende von 300 Gulden durch einen „guten Freund“ in Aussicht. 

Hintergrund des Konflikts ist unter anderem, dass Köglsperger trotz der ihm im September 1735 vom Münchner Rat erteilten Zulassung zu einer bürgerlichen Meisterstelle sein Meisterstück noch nicht vorlegt hat.

Um 15. 5 1744 - Clemens August weist Freisinger Ansprüche zurück

Berg am Laim * Der Konflikt flammt erneut auf. Clemens August erklärt, die Michaelskirche sei nach dem Willen ihres Stifters nicht dem Freisinger Ordinariat unterstellt. Die Ansprüche des Freisinger Bischofs und des Baumkirchner Pfarrers weist er entschieden zurück. Dennoch bleibt der Streit ungelöst.

25. 7 1725 - Papst Benedikt XIII. adelt die Michaels-Bruderschaft

Rom - Berg am Laim * Papst Benedikt XIII. erhebt die St.-Michaels-Bruderschaft zur kurkölnischen Hof- und Erzbruderschaft. Einen wesentlichen Beitrag hierzu leistet Violante Beatrice, eine Tante von Kurfürst Clemens August. Die jüngere Schwester seines Vaters Max Emanuel und Gemahlin des Gran Principe Ferdinando de’ Medici setzt sich bei einer päpstlichen Audienz für die Michaels-Bruderschaft ein. Sie hebt deren große Wirksamkeit hervor, die nach damaligem Verständnis „angetrieben vom katholischen Eifer den lutherischen Unglauben auszurotten“ bestrebt ist. 

Mit dieser Erhebung gewinnt Berg am Laim überregionale Bedeutung und entwickelt sich zum Verwaltungszentrum eines Netzwerks von mehr als fünfzig Bruderschaftsfilialen in Kurbaiern sowie in den rheinisch-niederdeutschen und habsburgischen Ländern.

4. 2 1738 - Johann Michael Fischer verliert vorübergehend die Bauleitung

Berg am Laim * Der Maurermeister Philippus Jakobus Köglsperger löst Johann Michael Fischer als verantwortlichen Baumeister für die Berg am Laimer Michaelskirche ab.

8 1735 - Der Weg zur neuen Berg am Laimer Michaelskirche

Berg am Laim * Die Planungen für den Neubau der Michaelskirche in Berg am Laim beginnen. Da Kurfürst Clemens August durch seine Aufgaben in den Bistümern Köln, Hildesheim, Osnabrück, Paderborn und Münster sowie in seiner Deutschordensresidenz Mergentheim stark beansprucht ist, überträgt er die Leitung des Bauvorhabens seinem Hofmarkverwalter in Berg am Laim und Bruderschaftssekretär Franz de Paula Würnzl. 

Spätestens zu diesem Zeitpunkt lässt Würnzl bei dem Augsburger Kupferstecher Simon Thaddäus Sondermayr einen Entwurf des geplanten Kirchenbaus veröffentlichen. Der Kupferstich dient als Grundlage für eine groß angelegte Sammelaktion im gesamten Heiligen Römischen Reich zur Finanzierung des Neubaus. In dem dazu verbreiteten Prospekt wird angekündigt, anstelle der bisherigen, zu klein gewordenen Erzbruderschaftskapelle St. Michael zu Josephsburg eine größere und repräsentativere Haupt- und Mutterkirche zu errichten. 

Möglicherweise basiert der veröffentlichte Entwurf auf einer Zeichnung Franz de Paula Würnzls selbst. Vorgesehen ist eine Kirche mit einer Einturmfassade, die bereits die Bedeutung des geplanten Neubaus erkennen lässt.

11. 2 1737 - Zustimmung aus Köln für die neue Michaelskirche

Köln - Berg am Laim * Der Kölner Erzbischof und Kurfürst Clemens August erteilt seine offizielle Zustimmung zum Neubau der Michaelskirche in Berg am Laim. Mit diesem wichtigen Schritt erhält das Bauvorhaben die notwendige kirchliche Legitimation. 

Anschließend bemüht sich Bruderschaftssekretär Franz de Paula Würnzl darum, auch das Konsilium der Erzbruderschaft von den Planungen zu überzeugen und dessen Unterstützung für das Vorhaben zu gewinnen.

6. 9 1737 - Finanzielle Bedenken gegen das Bauvorhaben

Berg am Laim * Bruderschaftssekretär Franz de Paula Würnzl informiert die Mitglieder der Michaels-Bruderschaft über die Pläne für einen Neubau der Kirche in Berg am Laim. Da er jedoch die bereits laufende Sammelaktion zur Finanzierung des Vorhabens nicht offenlegt, stößt das Projekt auf Ablehnung. 

Die Verantwortlichen der Bruderschaft verweisen auf die begrenzten finanziellen Mittel und erklären, dass man mit den derzeit in der Kasse befindlichen 400 Gulden nicht in der Lage sei, ein derart umfangreiches Bauvorhaben zu verwirklichen. Statt eines vollständigen Neubaus halten sie eine Erweiterung der bestehenden Michaelskapelle für ausreichend.

25. 9 1737 - Von den Widerständen unbeeindruckt

Berg am Laim * Von den Widerständen gegen das Bauvorhaben lässt sich Bruderschaftssekretär Franz de Paula Würnzl offenbar nicht beeindrucken. Er treibt die Vorbereitungen für den Neubau der Michaelskirche entschlossen voran und veranlasst die Anlieferung von Baumaterialien sowie die Errichtung von Bauhütten. 

Zu diesem Zeitpunkt liegen ja bereits die Baupläne des Architekten Johann Michael Fischer vor. Diese werden in enger Abstimmung mit François Cuvilliés überarbeitet und aktualisiert. Clemens August kennt Cuvilliés bereits von dessen Arbeiten an den Schlossbauten in Brühl und schätzt ihn als einen seiner bedeutendsten Baumeister. In Kurköln trägt Cuvilliés den Titel des Ersten Baumeisters. 

7. 2 1738 - Widerstand des Münchner Maurerhandwerks

Berg am Laim * Nur drei Tage nach dem Abschluss des Bauvertrags zwischen der Erzbruderschaft und Philippus Jakobus Köglsperger regt sich Widerstand gegen dessen Ernennung zum verantwortlichen Baumeister. Das Münchner Maurerhandwerk wendet sich an den Rat der Stadt mit der Bitte, Köglsperger sämtliche Bautätigkeiten zu untersagen. 

Der Vorstoß verdeutlicht, dass die personellen Entscheidungen rund um den Neubau der Michaelskirche nicht unumstritten sind und bereits zu Beginn des Bauvorhabens Konflikte innerhalb des Baugewerbes auslösen.

2 1739 - Bauinspektion führt zur Absetzung Köglspergers

Berg am Laim * Als Reaktion auf Fischers Vorwürfe veranlasst Kurfürst Clemens August eine Bauinspektion durch François Cuvilliés. Die Untersuchung hat weitreichende Folgen: Philipp Jakob Köglsperger verliert seine Stellung als leitender Architekt des Bauvorhabens.

Ab 1749 - Abschluss der äußeren Bauarbeiten

Berg am Laim * Der Bau der Michaelskirche geht seiner Vollendung entgegen. 1749/50 werden die Türme mit kupfernen Hauben ausgestattet.

1753 - Start der künstlerischen Ausgestaltung

Berg am Laim * Mit der Freskierung des Chorraums beginnt die künstlerische Ausgestaltung der Michaelskirche in Berg am Laim.

1738 - Intrigen um die Bauleitung der Michaelskirche in Berg am Laim

Berg am Laim * Der Dekan der Münchner Peterskirche, Dr. Anton Cajetan von Unertl, nutzt seinen Einfluss, um gegen Johann Michael Fischer vorzugehen. Durch gezielte Interventionen erreicht er, dass der Architekt zeitweise von dem Maurermeister Philippus Jakobus Köglsperger verdrängt wird. Dahinter stehen vermutlich persönliche Motive, die ins Jahr 1729 zurückreichen. Beim Umbau des Chors der Peterskirche ist zu einem Konflikt zwischen Unertl und Fischer gekommen. 

Möglicherweise verfolgt Unertl zudem das Ziel, den kurbaierischen Hofbaumeister Johann Baptist Gunetzrhainer als Architekten des Neubaus durchzusetzen. Als das scheitert, unterstützt er stattdessen Philippus Jakobus Köglsperger.

4. 10 1770 - Hinwendung zu Schlichtheit und Klassizismus

München - Berg am Laim * Kurfürst Max III. Joseph erlässt ein Mandat zum Kirchenbau. Mit den neuen Vorgaben leitet er in Kurbaiern das Ende des kirchlichen Rokoko ein. Künftig sollen die Kirchenbauten einer „reinen und regelmäßigen Architektur“ folgen; überflüssiger Schmuck wird ebenso abgelehnt wie als unangemessen empfundene Verzierungen. Für Altäre, Kanzeln und Bildwerke fordert der Kurfürst eine dem sakralen Charakter angemessene „edle Simplizität“.

Um den 28. 10 1738 - Freising fordert einen Finanzierungsnachweis

Berg am Laim * Der Geistliche Rat von Freising verlangt einen Bericht über die Finanzierung des Kirchenneubaus und die derzeit verfügbaren Gelder des Bruderschaftssekretärs Franz de Paula Würnzl.

Ab 6 1739 - Cuvilliés empfiehlt Änderungen an der Fassade

Berg am Laim * Die Zusammenarbeit zwischen Johann Michael Fischer und François Cuvilliés an der Berg am Laimer Michaelskirche setzt sich fort. Der renommierte Architekt begleitet das Bauvorhaben von Anfang an und beurteilt die Entwürfe für die Michaelskirche weitgehend positiv. Lediglich bei der Fassadengestaltung spricht er sich für eine feinere und elegantere Ausführung aus.

Um 10 1742 - Die Michaelskirche erhält ihr Dach

Berg am Laim * Der Bau der Michaelskirche in Berg am Laim schreitet kontinuierlich voran. Der Baufortschritt ermöglicht es, das Dach einzudecken.

19. 9 1751 - Feierliche Weihe der Berg am Laimer Michaelskirche

Berg am Laim * Die Michaelskirche in Berg am Laim wird durch Weihbischof Ferdinand von Pödigheim, einen Stellvertreter Johann Theodors, feierlich eingeweiht. Johann Theodor selbst hält sich nach seiner Wahl zum Fürstbischof überwiegend in Lüttich auf und hat dort seinen Lebensmittelpunkt.

1767 - Die Ausstattung der Michaelskirche in Berg am Laim ist abgeschlossen

Berg am Laim * Mit dem Einbau des Hochaltars findet die Ausstattung der Michaelskirche in Berg am Laim rund 30 Jahre nach der Zustimmung des Kölner Kurfürsten ihren Abschluss. Das Altargemälde „Michaels Triumph über Luzifer“ aus der alten Hofkapelle, entstanden 1694, wird erweitert und in den neuen Hochaltar integriert. 

Trotz des inzwischen einsetzenden Stilwandels vom Rokoko zum Klassizismus gelingt es, den Kirchenraum einheitlich in der Formensprache des Spätbarock und Rokoko zu vollenden. Maßgeblichen Anteil daran hat Johann Baptist Straub. Die Fertigstellung des Kirchenbaus erlebt Kurfürst Clemens August jedoch nicht mehr.

26. 2 1802 - Die Säkularisation und die Michaels-Bruderschaft

Hofmark Berg am Laim * Die seit dem Jahr 1693 bestehende Zusammenarbeit zwischen der Michaels-Bruderschaft und dem Franziskaner-Orden dauerte bis zur Klosteraufhebung im Rahmen der Säkularisation an.

Bis diese staatlich verordnete Zwangsmaßnahme eintritt, verrichten die Münchner Franziskaner zum heiligen Antonius von Padua den Gottesdienst und die Seelsorge in den franziskanischen Frauenklöstern der Stadt und leiteten auch deren Wirtschaftsbetriebe. Bei den etwa sechzig Klarissen zu Sankt Jakob am Anger besitzen die Mönche eine ständige Niederlassung. Dieses Hospiz wird zumeist von zwei Patres und einigen Brüdern bewohnt.

29. 9 1693 - Fürstbischof Joseph Clemens gründet den Michaels-Ritterorden

Berg am Laim * Der Kölner Kurfürst Joseph Clemens gründet einen Ritterorden mit dem Titel „Hl. Ertzengel Michael, Beschützer der göttlichen Ehre“ in der Berg am Laimer Michaelskirche der Josephsburg. Er will damit den apostolischen Stuhl in Rom in der Auseinandersetzung um den Lütticher Bischofssitz wohlgesonnen stimmen. 

U-Bahnhof Michaelibad

Erstellung: 1988

500 m

Rogatekirche

Architekt: Eichberg Werner
Erstellung: 1964
Bad-Schachener-Straße 28
763 m
<p>Die Rogatekirche in München-Ramersdorf, Bad-Schachener-Straße 28, ist eine evangelisch-lutherische Kirche, deren Grundstein 1963 gelegt wurde. Der Name „Rogate“ bedeutet „Bittet! Betet!“. Das Kirchenzentrum wurde vom Berliner Architekten Werner Eichberg entworfen und besteht aus Kirche, Gemeinderäumen, Wohnungen und einem Glockenturm. Charakteristisch ist das Sichtziegelmauerwerk und der quadratische Grundriss um einen Innenhof, der in der Nachkriegszeit Sicherheit und Zuflucht symbolisieren sollte. Der längsgerichtete Kirchenraum besticht durch eine baldachinartige Dachkonstruktion. Seit 1999 steht die Rogatekirche unter Denkmalschutz und dient seit 2017 als Jugendkirche München.</p>

Erweiterung der Volksschule an der Führichstraße

Architekt: Leitenstorfer Hermann
Erstellung: 0
Kirchseeoner Straße
845 m

Volksschule

Architekt: Rehlen Robert, Leitenstorfer Hermann
Baustil: historisierend
Erstellung: 1918
Führichstraße 53
857 m
<p>Volksschule, historisierender Gruppenbau, 1915-18 von Robert Rehlen; Erweiterung an der Kirchseeoner Straße von Hermann Leitenstorfer, 1933; zugehörig: Brunnenbecken (Muschelkalk) mit Bronzefiguren Spielende Bären von Emil Manz, im Schulhof.</p>

Kath. Pfarrhaus

Architekt: Ostenrieder Max
Erstellung: 1906
Ramersdorfer Straße 6
872 m
<p>Kath. Pfarrhaus, 1906 von Max Ostenrieder.</p>

Wohnhaus

Erstellung: 0
Aribonenstraße 20
916 m
<p>Wohnhaus, eingeschossig, mit Zwerchhaus, Giebelfeld mit hölzernem Zierwerk, 2. Hälfte 19. Jh.</p>

Benefiziatenhaus

Erstellung: 0
Aribonenstraße 11
918 m
<p>Benefiziatenhaus, ehem. kurfürstliches Jagdhaus, zweigeschossig mit Walmdach, 18. Jh.</p>

Kath. Pfarrkirche St. Maria

Baustil: Gotik
Erstellung: 1460
Aribonenstraße 9
919 m
<p>Kath. Pfarrkirche St. Maria, Wallfahrtskirche des 15. Jh., Wandpfeilerkirche mit eingezogenem Chor, 1675 barockisiert, gotischer Turm mit barockem Helm; mit Ausstattung. - Kirchhof mit Kirchhofmauer und Kapelle, 17. Jh., überlebensgroße Figur kreuztragender Christus, spätes 15. Jh. Im Ortskern von Ramersdorf.</p>

Gasthof Alter Wirt

Erstellung: 1860
Aribonenstraße 6
926 m
<p>Gasthof Alter Wirt, im Kern wohl Bauern- und Gasthaus des 19. Jh., mit Wirtsgarten.</p>

Kennedy-Brünnlein

Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1927
Aribonenstraße 7
930 m
bei Aribonenstraße 7; Kennedy-Brünnlein, neuklassizistisch, 1927.

U-Bahnhof Quiddestraße

Erstellung: 1988

930 m

Mietshaus

Baustil: neurokoko
Erstellung: 1900
Aribonenstraße 14
933 m
<p>Mietshaus, neurokoko, dreigeschossig, um 1900.</p>

Wohnhaus

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 0
Aribonenstraße 22
933 m
<p>Wohnhaus, Neurenaissance, dreigeschossig, Ende 19. Jh.; mit zwei Hausfiguren (Jesus und Maria).</p>

Mesnerhaus

Baustil: spätgotisch
Erstellung: 1430
Aribonenstraße 7
937 m
<p>Mesnerhaus, zweigeschossig, im Kern spätgotisch, mit gewölbtem Durchgang zum Kirchhof, um 1400/30.</p>

Bad-Schachener-Straße 94

272 m 

Ohne Titel

Bad-Schachner-Straße 65

518 m 

Kunstwerk


Fusion


2024
Möschenfelderstraße 11

642 m 

Fusion

Staudinger Straße 17

642 m 

Scharfe Kufen

Innsbrucker Ring

651 m 

Kindergruppe

Innsbrucker Ring 75

682 m 

Flügelschlagende Gänse

Hachinger-Bach-Straße 11

710 m 

Hauptsachen

Rupertigaustraße 59

720 m 

Hoffnung (Weltkugel)

Heinrich-Wieland-Straße 24

734 m 

Eisernes Paar

St.-Michael-Straße 77

744 m 

Catch the light


762 m 

Schneckenhaus

Führichstraße 53

798 m 

Auf Geht’s!

Gaby

Plastik
2013
Gleißnerstraße 16

804 m 

Gaby

Pertisaustraße

808 m 

Schildkröte

Gaby


2013
Gleißnerstraße 16

814 m 

Gaby

Feichtstraße

817 m 

Geburt der Athene

Feichtstraße 10

870 m 

Schmetterling

Führichstraße 53

875 m 

Spielende Bären

Achentalstraße 25

901 m 

Schmolchkinder beim Ballspielen

Schwedengeiseln

Votivbild
1632
Aribonenstraße

917 m 

Schwedengeiseln

Bad-Schachner-Straße 14

918 m 

Habil Kiliç der durch die NSU ermordet wurde

Aribonenstraße

920 m 

Österreichische Geiseln

Aribonenstraße

925 m 

Kriegerdenkmal

Ramersdorfer Straße 6

938 m 

Neugestaltung Turmkapelle St. Maria Ramersdorf

Aribonenstraße

938 m 

Kennedy-Brünnlein

Kirchseeoner Straße 3

940 m 

Aquamobil

Führichstraße 21

955 m 

Steinbock

Rahel-Straus-Weg 28

960 m 

Rotorbabys

St. Michael-Straße

973 m 

St. Michael

Strehleranger 4

993 m 

Hürdenspringer

Josephsburgstraße

994 m 

Kreuzweg - Berg am Laim

Ohne Titel
272 m
Kapfer Monika
2006

Bad-Schachener-Straße 94 

Kapfer Monika - Ohne Titel

Kunstwerk
518 m

0

Bad-Schachner-Straße 65 

 - Kunstwerk

Krokodil im Michaelibad
587 m
Neubauer-Woerner Marlene
1955

 

Neubauer-Woerner Marlene - Krokodil im Michaelibad

Fusion
642 m
Brechter Johannes, Kiss-Istok Armin
2024

Möschenfelderstraße 11 

Brechter Johannes, Kiss-Istok Armin - Fusion

Scharfe Kufen
642 m
Neustifter Joseph Michael
1982

Staudinger Straße 17 

Neustifter Joseph Michael - Scharfe Kufen

Kindergruppe
651 m
Neubauer-Woerner Marlene
0

Innsbrucker Ring 

Neubauer-Woerner Marlene - Kindergruppe

Flügelschlagende Gänse
682 m
Vogel Zenta M.
1958

Innsbrucker Ring 75 

Vogel Zenta M. - Flügelschlagende Gänse

Hauptsachen
710 m
Sauerer Peter
2000

Hachinger-Bach-Straße 11 

Sauerer Peter - Hauptsachen

Hoffnung (Weltkugel)
720 m
Fromm Josef
1985

Rupertigaustraße 59 

Fromm Josef - Hoffnung (Weltkugel)

Eisernes Paar
734 m
Rucker Hans
1976

Heinrich-Wieland-Straße 24 

Rucker Hans - Eisernes Paar

Catch the light
744 m
Kunz Dieter
2008

St.-Michael-Straße 77 

Kunz Dieter - Catch the light

Schneckenhaus
762 m
Baureferat - Gartenbau
1980

 

Baureferat - Gartenbau - Schneckenhaus

Auf Geht’s!
798 m
Inges Idee
2017

Führichstraße 53 

Inges Idee - Auf Geht’s!

Gaby
804 m
Haase Tina
2013

Gleißnerstraße 16 

Haase Tina - Gaby

Pertisaustraße 

 - Schildkröte

Gaby
814 m
Haase Tina
2013

Gleißnerstraße 16 

Haase Tina - Gaby

Geburt der Athene
817 m
Bakker Jits
1992

Feichtstraße 

Bakker Jits - Geburt der Athene

Schmetterling
870 m
Rosskopf Günther
0

Feichtstraße 10 

Rosskopf Günther  - Schmetterling

Spielende Bären
875 m
Manz Emil
1933

Führichstraße 53 

Manz Emil - Spielende Bären

Schmolchkinder beim Ballspielen
901 m
Schuster Steffen
0

Achentalstraße 25 

Schuster Steffen - Schmolchkinder beim Ballspielen

Aribonenstraße 

 - Schwedengeiseln

Bad-Schachner-Straße 14 

 - Habil Kiliç der durch die NSU ermordet wurde

Aribonenstraße 

 - Österreichische Geiseln

Aribonenstraße 

 - Kriegerdenkmal

Ramersdorfer Straße 6 

Wagner Susanne - Neugestaltung Turmkapelle St. Maria Ramersdorf

Kennedy-Brünnlein
938 m
Unbekannt
1927

Aribonenstraße 

Unbekannt - Kennedy-Brünnlein

Aquamobil
940 m
Kappl Karl Heinz
1997

Kirchseeoner Straße 3 

Kappl Karl Heinz - Aquamobil

Steinbock
955 m
Goetz Guido
0

Führichstraße 21 

Goetz Guido - Steinbock

Rotorbabys
960 m
Veit Veronika
2000

Rahel-Straus-Weg 28 

Veit Veronika - Rotorbabys

St. Michael
973 m
Muxel Franz Joseph
1986

St. Michael-Straße 

Muxel Franz Joseph - St. Michael

Hürdenspringer
993 m
Veit Michael
1970

Strehleranger 4 

Veit Michael - Hürdenspringer

Josephsburgstraße 

 - Kreuzweg - Berg am Laim