Adolf Johann I., Pfalzgraf
Haus: Wittelsbach Linie: Pfalz-Zweibrücken-Kleeburg
* 11.10.1629 (Schloss Stegeborg) – † 14.10.1689 (Schloss Stegeborg)
Kinder
Kinder mit Elsa Beata Persdotter
Kinder mit Else Elisabeth Nielsdotter
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Katharina Pfalzgräfin
(1661–1720)
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Maria Elisabeth Pfalzgräfin
(1663–1748)
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Karl Johannes Pfalzgraf
(1664–1664)
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Johannes Casimir Pfalzgraf
(1665–166)
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Adolf Johann II. Pfalzgraf
(1666–1701)
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Gustav Kasimir Pfalzgraf
(1667–1669)
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Christina Magdalena Pfalzgräfing
(1669–1970)
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Gustav Samuel Leopold Herzog
(1670–1731)
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Kind 1671
(1671–1671)
Adolf Johann I. entstammte der Linie Pfalz-Zweibrücken-Kleeburg und nahm als Pfalzgraf sowie Herzog eine bedeutende Stellung innerhalb des schwedischen Machtgefüges des 17. Jahrhunderts ein. Seine historische Relevanz ergibt sich primär aus seiner engen verwandtschaftlichen Bindung zum schwedischen Königshaus, insbesondere als Bruder von König Karl X. Gustav.
Während der Herrschaft seines Bruders fungierte er in den Jahren der schwedischen Expansion als Generalissimus der schwedischen Truppen in Polen und übernahm zeitweilig die Funktion des schwedischen Reichsmarschalls. Adolf Johann I. war somit maßgeblich an der administrativen und militärischen Absicherung der schwedischen Krone während des Zweiten Nordischen Krieges beteiligt. Trotz seiner hohen Position und der Ernennung zum Reichsvizeregenten nach dem Tod seines Bruders führten politische Spannungen mit dem schwedischen Adel und dem Reichsrat zu seinem schrittweisen Rückzug aus der aktiven schwedischen Landespolitik. Er konzentrierte sich fortan auf die Verwaltung seiner pfalz-zweibrückischen Territorien.
Sein Wirken steht exemplarisch für die dynastische Verflechtung zwischen dem Heiligen Römischen Reich und der Großmacht Schweden im Barockzeitalter. Er hinterließ durch zwei Ehen eine zahlreiche Nachkommenschaft, wobei seine familiären Verbindungen bis in die höchsten europäischen Adelskreise reichten.
Während der Herrschaft seines Bruders fungierte er in den Jahren der schwedischen Expansion als Generalissimus der schwedischen Truppen in Polen und übernahm zeitweilig die Funktion des schwedischen Reichsmarschalls. Adolf Johann I. war somit maßgeblich an der administrativen und militärischen Absicherung der schwedischen Krone während des Zweiten Nordischen Krieges beteiligt. Trotz seiner hohen Position und der Ernennung zum Reichsvizeregenten nach dem Tod seines Bruders führten politische Spannungen mit dem schwedischen Adel und dem Reichsrat zu seinem schrittweisen Rückzug aus der aktiven schwedischen Landespolitik. Er konzentrierte sich fortan auf die Verwaltung seiner pfalz-zweibrückischen Territorien.
Sein Wirken steht exemplarisch für die dynastische Verflechtung zwischen dem Heiligen Römischen Reich und der Großmacht Schweden im Barockzeitalter. Er hinterließ durch zwei Ehen eine zahlreiche Nachkommenschaft, wobei seine familiären Verbindungen bis in die höchsten europäischen Adelskreise reichten.
Häutle – Genealogie der Wittelsbacher (1870)