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Magdalena Katharina von Pfalz-Zweibrücken, Pfalzgräfin von Birkenfeld

Haus: Wittelsbach Linie: Pfalz-Zweibrücken

* 26.04.1607 (Zweibrücken) – † 20.01.1648 (Straßburg) · Pfarrkirche

Ehen:
1. — · mit Christian I.
Magdalena Katharina von Pfalz-Zweibrücken

Kinder

Magdalena Katharina von Pfalz-Zweibrücken war eine pfälzische Prinzessin aus dem Hause Wittelsbach, deren Leben eng mit den machtpolitischen Verflechtungen des Dreißigjährigen Krieges verwoben war. Als Tochter des Pfalzgrafen Johann II. von Zweibrücken entstammte sie einer einflussreichen Linie, die eine zentrale Rolle im protestantischen Lager des Reiches spielte.

Durch ihre Vermählung mit Pfalzgraf Christian I. von Birkenfeld-Bischweiler wurde sie zur Stammmutter der Linie Pfalz-Birkenfeld-Bischweiler. Diese Verbindung war von hoher strategischer Bedeutung, da sie die verschiedenen Zweige der Wittelsbacher Pfalzgrafschaften enger aneinanderschmiedete. Ihr Lebensweg führte sie in eine Zeit, die von ständigen militärischen Konflikten und territorialen Unsicherheiten geprägt war, was auch ihren Alltag am herzoglichen Hof beeinflusste.

Trotz der schwierigen äußeren Umstände brachte sie zahlreiche Kinder zur Welt, durch die sie den Fortbestand ihrer Linie sicherte und die Basis für spätere Generationen der pfälzischen Wittelsbacher legte. In der Stadtgeschichte Münchens bleibt sie als eine jener Frauen in Erinnerung, die durch ihre Herkunft und Heiratspolitik das dynastische Fundament festigten, auf dem das Haus Wittelsbach seine Stellung über Jahrhunderte behaupten konnte.