Ludwig Wilhelm, Herzog in Bayern
Haus: Wittelsbach Linie: in Bayern
* 1831 (München (Cotta-Palais)) – † 06.11.1920 (München) · Ostfriedhof
Ehen:
1. 28.08.1859 in Augsburg · mit Auguste Henriette
2. 19.11.1892 in München · mit Antonie Barth
1. 28.08.1859 in Augsburg · mit Auguste Henriette
2. 19.11.1892 in München · mit Antonie Barth
Kinder
Ludwig in Bayern war ein Vertreter der herzoglichen Linie Wittelsbach, der sein Leben zwischen familiären Verpflichtungen, militärischer Karriere und persönlichen Bindungen verbrachte. In der Familie galt er als ältestes Kind und wuchs in einem Umfeld auf, das von höfischen Traditionen ebenso geprägt war wie von den politischen und sozialen Umbrüchen des 19. Jahrhunderts. Seine Kindheit im Cotta-Palais in München stand ganz im Zeichen familiärer Nähe und einer Erziehung, die hohe Ansprüche an Haltung und Bildung stellte. 
Sein Weg führte ihn früh in den Militärdienst der Bayerischen Armee, wo er sich im Kavallerie-Dienst ausbilden ließ und schließlich bis zum General der Kavallerie aufstieg. Diese militärische Laufbahn war für einen Wittelsbacher seiner Zeit nicht ungewöhnlich, spiegelte aber zugleich seinen eigenständigen Charakter und seinen Sinn für Pflicht wider. 
Ein bedeutender Einschnitt in seinem Leben war die Entscheidung, auf sein Erstgeburtsrecht zu verzichten, um die bürgerliche Schauspielerin Henriette Mendel zu heiraten. Damit schied er aus der Linie der dynastischen Erben aus und nahm die gesellschaftlichen Konsequenzen dieser Wahl bewusst in Kauf. Diese Ehe zeigte, wie sehr persönliche Bindungen und Lebensentwürfe im Hause Wittelsbach in dieser Zeit mit den strengen Normen von Adel und Standespolitik kollidieren konnten. 
Ludwig behielt sein Interesse an militärischen und staatlichen Belangen bei, blieb aber auch einem familiären Gefüge verbunden, das München als Zentrum seines Lebens behielt. Seine Tochter Marie Louise, die später als Gräfin Larisch-Wallersee bekannt wurde, spielte in den familiären Netzwerken eine Rolle, die weit über die Grenzen Bayerns hinaus reichte. 
Sein Leben steht für eine Zeit des Wandels: ein Herzog, der zwischen Pflicht, persönlicher Freiheit und den Erwartungen seines Standes seinen eigenen Weg suchte – und dabei die Nähe zu München niemals verlor.
Grab Ostfriedhof M-links 251/253
Sein Weg führte ihn früh in den Militärdienst der Bayerischen Armee, wo er sich im Kavallerie-Dienst ausbilden ließ und schließlich bis zum General der Kavallerie aufstieg. Diese militärische Laufbahn war für einen Wittelsbacher seiner Zeit nicht ungewöhnlich, spiegelte aber zugleich seinen eigenständigen Charakter und seinen Sinn für Pflicht wider. 
Ein bedeutender Einschnitt in seinem Leben war die Entscheidung, auf sein Erstgeburtsrecht zu verzichten, um die bürgerliche Schauspielerin Henriette Mendel zu heiraten. Damit schied er aus der Linie der dynastischen Erben aus und nahm die gesellschaftlichen Konsequenzen dieser Wahl bewusst in Kauf. Diese Ehe zeigte, wie sehr persönliche Bindungen und Lebensentwürfe im Hause Wittelsbach in dieser Zeit mit den strengen Normen von Adel und Standespolitik kollidieren konnten. 
Ludwig behielt sein Interesse an militärischen und staatlichen Belangen bei, blieb aber auch einem familiären Gefüge verbunden, das München als Zentrum seines Lebens behielt. Seine Tochter Marie Louise, die später als Gräfin Larisch-Wallersee bekannt wurde, spielte in den familiären Netzwerken eine Rolle, die weit über die Grenzen Bayerns hinaus reichte. 
Sein Leben steht für eine Zeit des Wandels: ein Herzog, der zwischen Pflicht, persönlicher Freiheit und den Erwartungen seines Standes seinen eigenen Weg suchte – und dabei die Nähe zu München niemals verlor.
Grab Ostfriedhof M-links 251/253