Maximilian Joseph in Bayern Zither-Maxl, Herzog in Bayern
Haus: Wittelsbach Linie: in Bayern
* 04.12.1808 (Bamberg) – † 15.11.1888 (München) · St. Quirin
Kinder
Kinder mit Ludovika Wilhelmine
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Ludwig Wilhelm Herzog in Bayern
(1831–1920)
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Wilhelm Karl Herzog in Bayern
(1832–1833)
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Helene in Bayern Erbprinzessin von Thurn und Taxis
(1834–1890)
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Elisabeth Sisi Kaiserin von Österrreich
(1837–1898)
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Carl Theodor in Bayern Herzog in Bayern
(1839–1909)
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Marie Sophie Amalie Herzogin in Bayern Königin beider Sizilien
(1841–1925)
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Mathilde Ludovika Herzog in Bayern Prinzessin von Bourbon-Sizilien
(1843–1925)
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Maximilian
(1845–1845)
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Sophie Charlotte Auguste Herzogin von Alençon
(1847–1897)
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Max Emanuel in Bayern
(1849–1893)
Max Joseph in Bayern war eine der schillerndsten Persönlichkeiten des bayerischen Hochadels des 19. Jahrhunderts. Als Angehöriger des Hauses Wittelsbach verband er adelige Herkunft mit einer ausgeprägten Neigung zu Unabhängigkeit, Kunstsinn und einem ungewöhnlich volksnahen Lebensstil. Anders als viele seiner Standesgenossen fühlte er sich weniger an strenge höfische Konventionen gebunden und suchte bewusst Nähe zu Natur, Musik und einfachem Leben.
Er war bekannt für seine Leidenschaft für die Alpen, für Reisen und für volkstümliche Musik. Besonders das Zitherspiel machte ihn weithin berühmt; er trat nicht nur im privaten Kreis, sondern auch öffentlich auf und trug wesentlich dazu bei, dieses Instrument gesellschaftlich aufzuwerten. Seine Auftritte galten als Ausdruck eines unkonventionellen Selbstverständnisses, das ihm sowohl Bewunderung als auch kritische Blicke einbrachte.
Max Joseph lebte überwiegend in Bayern und Österreich, wobei München eine zentrale Rolle in seinem familiären und gesellschaftlichen Umfeld spielte. Seine Ehe mit Ludovika Wilhelmine von Bayern verband zwei Linien des Hauses Wittelsbach und führte zu einer großen Kinderschar, deren Mitglieder durch Heiraten mit europäischen Herrscherhäusern große historische Bedeutung erlangten. Besonders bekannt wurde eine seiner Töchter, die später als Kaiserin von Österreich europaweit Aufmerksamkeit erfuhr.
Innerhalb der Familie galt Max Joseph als lebensfroh, eigenwillig und musikalisch, zugleich aber auch als liebevoller Vater. Seine Persönlichkeit prägte das Bild der Herzöge in Bayern nachhaltig und trug dazu bei, dass diese Linie bis heute als vergleichsweise unkonventionell und volksnah wahrgenommen wird.
Sein Wirken und sein Lebensstil hinterließen Spuren in der bayerischen Kulturgeschichte und sind bis heute eng mit der gesellschaftlichen Erinnerung an München und das 19. Jahrhundert verbunden.
Er war bekannt für seine Leidenschaft für die Alpen, für Reisen und für volkstümliche Musik. Besonders das Zitherspiel machte ihn weithin berühmt; er trat nicht nur im privaten Kreis, sondern auch öffentlich auf und trug wesentlich dazu bei, dieses Instrument gesellschaftlich aufzuwerten. Seine Auftritte galten als Ausdruck eines unkonventionellen Selbstverständnisses, das ihm sowohl Bewunderung als auch kritische Blicke einbrachte.
Max Joseph lebte überwiegend in Bayern und Österreich, wobei München eine zentrale Rolle in seinem familiären und gesellschaftlichen Umfeld spielte. Seine Ehe mit Ludovika Wilhelmine von Bayern verband zwei Linien des Hauses Wittelsbach und führte zu einer großen Kinderschar, deren Mitglieder durch Heiraten mit europäischen Herrscherhäusern große historische Bedeutung erlangten. Besonders bekannt wurde eine seiner Töchter, die später als Kaiserin von Österreich europaweit Aufmerksamkeit erfuhr.
Innerhalb der Familie galt Max Joseph als lebensfroh, eigenwillig und musikalisch, zugleich aber auch als liebevoller Vater. Seine Persönlichkeit prägte das Bild der Herzöge in Bayern nachhaltig und trug dazu bei, dass diese Linie bis heute als vergleichsweise unkonventionell und volksnah wahrgenommen wird.
Sein Wirken und sein Lebensstil hinterließen Spuren in der bayerischen Kulturgeschichte und sind bis heute eng mit der gesellschaftlichen Erinnerung an München und das 19. Jahrhundert verbunden.