Maximilian Anton, Erbprinz von Thurn und Taxis
Haus: Thurn und Taxis
* 28.09.1831 (Regensburg) – † 10.11.1871 (Regensburg) · Schlosses Sankt Emmeram
Eltern
Keine Eltern erfasst
Kinder
Keine Kinder erfasst
Erbprinz Maximilian Anton von Thurn und Taxis repräsentiert eine der bedeutendsten dynastischen Verbindungen des 19. Jahrhunderts zwischen dem bayerischen Herzogshaus und dem fürstlichen Haus Thurn und Taxis. Als Sohn von Fürst Maximilian Karl und Freiherrin Wilhelmine von Dörnberg war er der designierte Nachfolger an der Spitze des immens wohlhabenden Post- und Grundbesitzerhauses.
Seine historische Relevanz ergibt sich primär aus seiner Vermählung mit Herzogin Helene in Bayern, genannt „Néné“, der älteren Schwester der Kaiserin Elisabeth von Österreich. Da Helene ursprünglich als Braut für Kaiser Franz Joseph vorgesehen war, galt die Verbindung zu Maximilian Anton als politisch und gesellschaftlich höchst prestigeträchtig für das Regensburger Fürstenhaus. Die Eheschließung festigte die Position der Thurn und Taxis im innersten Zirkel des europäischen Hochadels und stärkte die Bindung nach München und Wien.
Trotz seiner kurzen Lebensspanne prägte Maximilian Anton das Repräsentationsverständnis seiner Familie. Er widmete sich der Verwaltung der umfangreichen Familiengüter und förderte kulturelle Bestrebungen in Regensburg. Da er noch vor seinem Vater verstarb, wurde er nie regierender Fürst; sein Erbe ging direkt auf seine Söhne Maximilian Maria und Albert über. Seine Witwe Helene übernahm daraufhin eine entscheidende Rolle als Vormund und Verwalterin des Vermögens. In der Münchner Stadtgeschichte bleibt er als Bindeglied in Erinnerung, das die herzogliche Linie der Wittelsbacher mit der ökonomischen Macht des Hauses Thurn und Taxis verknüpfte und damit die soziale Landkarte Bayerns im Fin de Siècle maßgeblich mitgestaltete.
Seine historische Relevanz ergibt sich primär aus seiner Vermählung mit Herzogin Helene in Bayern, genannt „Néné“, der älteren Schwester der Kaiserin Elisabeth von Österreich. Da Helene ursprünglich als Braut für Kaiser Franz Joseph vorgesehen war, galt die Verbindung zu Maximilian Anton als politisch und gesellschaftlich höchst prestigeträchtig für das Regensburger Fürstenhaus. Die Eheschließung festigte die Position der Thurn und Taxis im innersten Zirkel des europäischen Hochadels und stärkte die Bindung nach München und Wien.
Trotz seiner kurzen Lebensspanne prägte Maximilian Anton das Repräsentationsverständnis seiner Familie. Er widmete sich der Verwaltung der umfangreichen Familiengüter und förderte kulturelle Bestrebungen in Regensburg. Da er noch vor seinem Vater verstarb, wurde er nie regierender Fürst; sein Erbe ging direkt auf seine Söhne Maximilian Maria und Albert über. Seine Witwe Helene übernahm daraufhin eine entscheidende Rolle als Vormund und Verwalterin des Vermögens. In der Münchner Stadtgeschichte bleibt er als Bindeglied in Erinnerung, das die herzogliche Linie der Wittelsbacher mit der ökonomischen Macht des Hauses Thurn und Taxis verknüpfte und damit die soziale Landkarte Bayerns im Fin de Siècle maßgeblich mitgestaltete.