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Keine Kinder erfasst
Elisabeth von Niederbayern entstammt dem hochadeligen Wittelsbacher Haus und spielte durch ihre Heirat mit Otto „dem Fröhlichen“ eine bedeutsame Rolle in den dynastischen Verflechtungen des frühen 14. Jahrhunderts. Als Tochter eines niederbayerischen Herzogs brachte sie durch ihre Eheverbindung politische Allianzen und familiäre Netzwerke zusammen, die weit über die Grenzen ihrer Heimat hinausreichten. Durch ihre Position als Gemahlin des späteren Herzogs von Österreich nahm sie am gesellschaftlichen und höfischen Leben des Reiches teil und übte in diesem Umfeld Einfluss auf politische wie familiäre Entscheidungen aus.
Ihr Leben war geprägt von der Verknüpfung zweier bedeutender Adelsgeschlechter, die sowohl regionale Machtverhältnisse als auch dynastische Perspektiven beeinflussten. Aus dieser Verbindung gingen zwei Söhne hervor, die als Mitglieder der herrschenden Linie von Österreich merkliche Positionen einnahmen. Elisabeths Wirken und Stellung spiegeln die Bedeutung ehelicher Verknüpfungen im mittelalterlichen Adel wider, in denen Heiratspolitik eng mit Herrschaftsfragen verwoben war. Ihr Aufenthalt am Hof ihres Mannes zeigte, wie Frauen in adligen Familien durch Repräsentation und Netzwerke zur Stabilität und Legitimation der Herrschaft beitrugen. Die Erinnerung an Elisabeth ist daher nicht allein an ihre familiäre Herkunft oder ihre Heirat gebunden, sondern an das Geflecht politischer Beziehungen, das sie mittrug und mitgestaltete. 
Ihr Leben war geprägt von der Verknüpfung zweier bedeutender Adelsgeschlechter, die sowohl regionale Machtverhältnisse als auch dynastische Perspektiven beeinflussten. Aus dieser Verbindung gingen zwei Söhne hervor, die als Mitglieder der herrschenden Linie von Österreich merkliche Positionen einnahmen. Elisabeths Wirken und Stellung spiegeln die Bedeutung ehelicher Verknüpfungen im mittelalterlichen Adel wider, in denen Heiratspolitik eng mit Herrschaftsfragen verwoben war. Ihr Aufenthalt am Hof ihres Mannes zeigte, wie Frauen in adligen Familien durch Repräsentation und Netzwerke zur Stabilität und Legitimation der Herrschaft beitrugen. Die Erinnerung an Elisabeth ist daher nicht allein an ihre familiäre Herkunft oder ihre Heirat gebunden, sondern an das Geflecht politischer Beziehungen, das sie mittrug und mitgestaltete. 
Quelle
Elisabeth von Niederbayern. In: Brigitte Hamann (Hrsg.): Die Habsburger. 1988, S. 84.