Leopold II. von Habsburg, Herzog
Haus: Habsburg
* 1328 – † 10.08.1344
Kinder
Keine Kinder erfasst
Leopold II. von Habsburg war ein habsburgischer Herzog aus der Linie der vorderösterreichischen Länder, Sohn von Herzog Otto „dem Fröhlichen“ und Elisabeth von Niederbayern. Er gehörte damit zur zweiten Generation der unmittelbar nach dem Übergang der habsburgischen Hauptlinie in Österreich aufkommenden Familienstämme. 
In seiner Jugend verlor Leopold II. früh beide Eltern; seine Mutter starb, als er noch ein Kleinkind war, und sein Vater folgte knapp danach. Gemeinsam mit seinem jüngeren Bruder Friedrich III. trug er den Titel eines Herzogs von Österreich, doch beide starben unvermittelt, bevor sie volljährig waren, und hinterließen damit keine eigene politische Wirkung. Zeitgenossen vermuteten gar eine mögliche Vergiftung als Ursache für den plötzlichen Tod der Brüder. 
Sein früher Tod führte dazu, dass die habsburgische Herrschaft in den österreichischen Erblanden wieder an den Bruder seines Vaters, Herzog Albrecht II., fiel, der die territoriale Leitung übernahm und die dynastische Kontinuität in der Region sicherstellte. 
In genealogischer Perspektive markiert Leopold II. einen Abschnitt, in dem innerhalb des Hauses Habsburg Nachwuchskapazitäten durch frühe Sterblichkeit verloren gingen und dynastische Linien dadurch nachrückenden Verwandten überlassen werden mussten. Sein Schicksal steht exemplarisch für die Unsicherheiten, die adeligen Familien im Spätmittelalter im Erbgang und in der Sicherung territorialer Führungsansprüche begegneten. 
In seiner Jugend verlor Leopold II. früh beide Eltern; seine Mutter starb, als er noch ein Kleinkind war, und sein Vater folgte knapp danach. Gemeinsam mit seinem jüngeren Bruder Friedrich III. trug er den Titel eines Herzogs von Österreich, doch beide starben unvermittelt, bevor sie volljährig waren, und hinterließen damit keine eigene politische Wirkung. Zeitgenossen vermuteten gar eine mögliche Vergiftung als Ursache für den plötzlichen Tod der Brüder. 
Sein früher Tod führte dazu, dass die habsburgische Herrschaft in den österreichischen Erblanden wieder an den Bruder seines Vaters, Herzog Albrecht II., fiel, der die territoriale Leitung übernahm und die dynastische Kontinuität in der Region sicherstellte. 
In genealogischer Perspektive markiert Leopold II. einen Abschnitt, in dem innerhalb des Hauses Habsburg Nachwuchskapazitäten durch frühe Sterblichkeit verloren gingen und dynastische Linien dadurch nachrückenden Verwandten überlassen werden mussten. Sein Schicksal steht exemplarisch für die Unsicherheiten, die adeligen Familien im Spätmittelalter im Erbgang und in der Sicherung territorialer Führungsansprüche begegneten.