Albrecht IV. der Weise, Herzog von Bayern-München
Haus: Wittelsbach Linie: Bayern-München
* 15.12.1447 (München) – † 03.1508 (München)
Kinder
Kinder mit Kunigunde von Österreich
Herzog Albrecht IV., der den Beinamen „der Weise“ trägt, gilt als einer der bedeutendsten Regenten in der Geschichte Münchens und Bayerns. Sein politisches Meisterstück war die Überwindung der jahrhundertelangen Zersplitterung des Landes. Nach dem Sieg im Landshuter Erbfolgekrieg gelang es ihm, die ober- und niederbayerischen Gebiete wieder zu einem einzigen, geschlossenen Herzogtum zu vereinigen – eine Leistung, die das moderne Bayern in seinen Grundzügen erst ermöglichte.
Um diesen mühsam errungenen Zusammenhalt dauerhaft zu sichern, erließ er 1506 das wegweisende Primogeniturgesetz. Dieses bestimmte, dass künftig immer nur der erstgeborene Sohn die Herrschaft über das gesamte Land antreten durfte, was weitere Teilungen Bayerns für alle Zukunft ausschloss. Damit legte er das Fundament für die Stabilität und den Aufstieg des Staates zur europäischen Macht.
Auch für das Stadtbild Münchens setzte er bleibende Akzente. Unter seiner Herrschaft wurde München zur unangefochtenen Hauptstadt des wiedervereinigten Herzogtums ausgebaut. Er förderte die Künste und die Architektur, was sich unter anderem in der Vollendung der Frauenkirche widerspiegelt, die bis heute das Wahrzeichen der Stadt ist. Zudem festigte er die zentrale Rolle Münchens durch die Ansiedlung wichtiger Verwaltungsbehörden und des Hofes.
Sein Beiname „der Weise“ spiegelt seine kriegerische Entschlossenheit ebenso wider wie sein diplomatisches Geschick und seine weitsichtige Gesetzgebung. In der Stadtgeschichte Münchens wird Albrecht IV. als der große Architekt des Einheitsstaates verehrt, der die mittelalterliche Kleinteiligkeit beendete und die Stadt zum glanzvollen Zentrum eines erstarkten Bayerns machte.
Um diesen mühsam errungenen Zusammenhalt dauerhaft zu sichern, erließ er 1506 das wegweisende Primogeniturgesetz. Dieses bestimmte, dass künftig immer nur der erstgeborene Sohn die Herrschaft über das gesamte Land antreten durfte, was weitere Teilungen Bayerns für alle Zukunft ausschloss. Damit legte er das Fundament für die Stabilität und den Aufstieg des Staates zur europäischen Macht.
Auch für das Stadtbild Münchens setzte er bleibende Akzente. Unter seiner Herrschaft wurde München zur unangefochtenen Hauptstadt des wiedervereinigten Herzogtums ausgebaut. Er förderte die Künste und die Architektur, was sich unter anderem in der Vollendung der Frauenkirche widerspiegelt, die bis heute das Wahrzeichen der Stadt ist. Zudem festigte er die zentrale Rolle Münchens durch die Ansiedlung wichtiger Verwaltungsbehörden und des Hofes.
Sein Beiname „der Weise“ spiegelt seine kriegerische Entschlossenheit ebenso wider wie sein diplomatisches Geschick und seine weitsichtige Gesetzgebung. In der Stadtgeschichte Münchens wird Albrecht IV. als der große Architekt des Einheitsstaates verehrt, der die mittelalterliche Kleinteiligkeit beendete und die Stadt zum glanzvollen Zentrum eines erstarkten Bayerns machte.
Quelle
https://de.wikipedia.org/wiki/Albrecht_IV._(Bayern)