Albrecht I., Herzog von Bayern-Straubing
Haus: Wittelsbach Linie: Bayern-Straubing
* 25.07.1336 (München) – † 16.12.1404 (Den Haag)
Kinder
Kinder mit Margarete von Liegnitz-Brieg
Albrecht I. entstammte als Sohn Kaiser Ludwigs IV. und Margarethe von Holland der einflussreichen wittelsbachischen Dynastie und prägte über Jahrzehnte die Entwicklung des Herzogtums Bayern-Straubing-Holland. Nach dem Tod seines Vaters war er zunächst gemeinsam mit seinen Brüdern Herzog in Bayern, bevor er zusammen mit seinem Bruder Wilhelm die Herrschaft über den Straubinger Anteil und die verbundenen niederländischen Gebiete übernahm. 
In Straubing baute Albrecht eines der repräsentativen Herzogsschlösser und bemühte sich um den inneren und politischen Zusammenhalt seines Territoriums. Zugleich verbrachte er viel Zeit in Den Haag, wo er ab dem Ende der 1350er Jahre die Regentschaft über die Grafschaften im Norden ausübte und dort wichtige Konflikte, etwa zwischen städtischen und adeligen Parteien, zu befrieden versuchte. 
Albrecht gelang es, durch geschickte Bündnisse – etwa mit Frankreich gegen außenpolitische Ansprüche Englands – seine Machtbasis zu festigen und Konflikte im Reichskontext zu navigieren. Besonderes Augenmerk legte er auf die dynastische Vernetzung seines Hauses: Durch die Heirat mit Margarete von Liegnitz-Brieg und die strategischen Eheschließungen seiner Kinder schuf er familiäre Verflechtungen, die über Straubing-Holland hinausreichten. 
Innerhalb seines Territoriums war Albrecht bestrebt, Rechts- und Verwaltungsreformen voranzutreiben; so schaffte er 1355 die belastenden gegenseitigen Anzeigen im Gerichtswesen ab. Trotz familiärer Spannungen – etwa mit seinem Sohn Wilhelm im Kontext der sogenannten Haken-und-Kabeljau-Konflikte – konnte er seine Herrschaft behalten und diese später gemeinsam mit seinen Nachfolgern weiterführen. 
Als Herrscher zeichnete sich Albrecht durch eine Mischung aus diplomatischem Feingefühl, politischer Zielstrebigkeit und dynastischer Weitsicht aus, die sein Herzogtum zu einem gewichtigen Akteur im spätmittelalterlichen Europa machten. 
In Straubing baute Albrecht eines der repräsentativen Herzogsschlösser und bemühte sich um den inneren und politischen Zusammenhalt seines Territoriums. Zugleich verbrachte er viel Zeit in Den Haag, wo er ab dem Ende der 1350er Jahre die Regentschaft über die Grafschaften im Norden ausübte und dort wichtige Konflikte, etwa zwischen städtischen und adeligen Parteien, zu befrieden versuchte. 
Albrecht gelang es, durch geschickte Bündnisse – etwa mit Frankreich gegen außenpolitische Ansprüche Englands – seine Machtbasis zu festigen und Konflikte im Reichskontext zu navigieren. Besonderes Augenmerk legte er auf die dynastische Vernetzung seines Hauses: Durch die Heirat mit Margarete von Liegnitz-Brieg und die strategischen Eheschließungen seiner Kinder schuf er familiäre Verflechtungen, die über Straubing-Holland hinausreichten. 
Innerhalb seines Territoriums war Albrecht bestrebt, Rechts- und Verwaltungsreformen voranzutreiben; so schaffte er 1355 die belastenden gegenseitigen Anzeigen im Gerichtswesen ab. Trotz familiärer Spannungen – etwa mit seinem Sohn Wilhelm im Kontext der sogenannten Haken-und-Kabeljau-Konflikte – konnte er seine Herrschaft behalten und diese später gemeinsam mit seinen Nachfolgern weiterführen. 
Als Herrscher zeichnete sich Albrecht durch eine Mischung aus diplomatischem Feingefühl, politischer Zielstrebigkeit und dynastischer Weitsicht aus, die sein Herzogtum zu einem gewichtigen Akteur im spätmittelalterlichen Europa machten.