Margarethe I. von Holland
Haus: Holland
* 1307 (Valenciennes) – † 23.06.1356 (Le Quesnoy)
Eltern
Keine Eltern erfasst
Kinder
Kinder mit Ludwig IV.
-
Margarete
(1325–1360)
-
Anna
(1326–1361)
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Ludwig VI. der Römer Kurfürst von Brandenburg
(1328–1365)
-
Elisabeth von Bayern
(1329–1402)
-
Wilhelm I. Herzog
(1330–1389)
-
Albrecht I. Herzog von Bayern-Straubing
(1336–1404)
-
Beatrix von Bayern Königin von Schweden
(1344–1359)
-
Agnes Herzogin von Bayern
(1345–1352)
-
Otto V. der Faule Herzog
(1346–1379)
Margarethe I. von Holland war eine bedeutende Adlige und Herrscherin im spätmittelalterlichen Europa, die für ihre politischen Rollen in den Niederlanden und im Heiligen Römischen Reich bekannt war. Sie stammte aus dem mächtigen Haus Avesnes und war Tochter eines Grafen von Holland, Zeeland und Hennegau. Durch ihre Heirat mit dem römisch-deutschen König Ludwig dem Bayern wurde sie über viele Jahre hinweg an die oberste politische Ordnung im Reich gebunden und wirkte als seine Gemahlin im Umfeld der römisch-deutschen Königs- und Kaisermacht. 
Nach dem Tod ihres Bruders ergriff Margarethe die Gelegenheit, eigene Herrschaftsansprüche geltend zu machen. Sie beanspruchte die Grafschaften Holland, Seeland und Friesland sowie Hennegau und setzte sich politisch gegen innere und äußere Gegner durch. In dieser Zeit bereiste sie mit großem Gefolge die Regionen ihres Einflussbereichs, ließ sich von den lokalen Ständen anerkennen und bestätigte Privilegien, um den Zusammenhalt und ihre Autorität zu festigen. 
Ihre Herrschaft war nicht konfliktfrei: Margarethe musste sich mit Unruhen im Hennegau auseinandersetzen und später mit Auseinandersetzungen innerhalb ihrer eigenen Familie, als sie den Erbanspruch für ihren Sohn organisierte und Konflikte um Besitz und Macht in den betroffenen Gebieten austrug. 
Margarethe I. war eine Frau mit Macht und Verantwortung in einer Epoche, in der solche Rollen für Frauen außergewöhnlich waren. Sie verband dynastische Interessen mit politischen Allianzen und prägte auf diese Weise die Geschichte der Niederlande und angrenzender Regionen nachhaltig.
Nach dem Tod ihres Bruders ergriff Margarethe die Gelegenheit, eigene Herrschaftsansprüche geltend zu machen. Sie beanspruchte die Grafschaften Holland, Seeland und Friesland sowie Hennegau und setzte sich politisch gegen innere und äußere Gegner durch. In dieser Zeit bereiste sie mit großem Gefolge die Regionen ihres Einflussbereichs, ließ sich von den lokalen Ständen anerkennen und bestätigte Privilegien, um den Zusammenhalt und ihre Autorität zu festigen. 
Ihre Herrschaft war nicht konfliktfrei: Margarethe musste sich mit Unruhen im Hennegau auseinandersetzen und später mit Auseinandersetzungen innerhalb ihrer eigenen Familie, als sie den Erbanspruch für ihren Sohn organisierte und Konflikte um Besitz und Macht in den betroffenen Gebieten austrug. 
Margarethe I. war eine Frau mit Macht und Verantwortung in einer Epoche, in der solche Rollen für Frauen außergewöhnlich waren. Sie verband dynastische Interessen mit politischen Allianzen und prägte auf diese Weise die Geschichte der Niederlande und angrenzender Regionen nachhaltig.