Kinder
Keine Kinder erfasst
Herzog Albrecht II. von Bayern-Straubing steht als Enkel des Kaisers Ludwig des Bayern in einer der glanzvollsten, aber auch politisch schwierigsten Epochen der Wittelsbacher Geschichte. Er regierte das Teilherzogtum Straubing-Holland und verbrachte einen Großteil seines Lebens in den nördlichen Besitzungen des Hauses, was die enorme Ausdehnung der bayerischen Herrschaft im Mittelalter verdeutlicht. Seine Rolle war die eines Statthalters in den niederländischen Grafschaften, wo er das Erbe seines Vaters gegen lokale Widerstände und politische Begehrlichkeiten verteidigte.
Innerhalb des Hauses Wittelsbach fungierte er als wichtiges Bindeglied zwischen dem bayerischen Stammland und den strategisch wertvollen Gebieten an der Nordsee. Obwohl sein Hauptaugenmerk der Verwaltung in Den Haag und dem Hennegau galt, blieb die Verbindung nach München und Straubing stets bestehen. Sein Wirken zeichnete sich durch eine kluge Balance zwischen den verschiedenen Interessengruppen aus, wobei er besonders die wirtschaftliche Entwicklung der Städte förderte.
Sein früher Tod verhinderte eine langfristige Konsolidierung dieser weit verstreuten Herrschaftsgebiete und hinterließ eine Lücke in der dynastischen Planung. Für die Stadtgeschichte Münchens ist er ein Beweis für die europäische Dimension der Wittelsbacher, die von der Isar bis an die Küsten der Niederlande reichte. In den Chroniken wird er oft als ein besonnener und pflichtbewusster Regent beschrieben, dessen Schicksal eng mit dem Versuch verknüpft war, Bayern als europäische Großmacht zu etablieren. Sein Andenken wird heute vor allem durch die dynastischen Verbindungen bewahrt, die er durch seine Stellung innerhalb der verzweigten wittelsbachischen Linien festigte.
Innerhalb des Hauses Wittelsbach fungierte er als wichtiges Bindeglied zwischen dem bayerischen Stammland und den strategisch wertvollen Gebieten an der Nordsee. Obwohl sein Hauptaugenmerk der Verwaltung in Den Haag und dem Hennegau galt, blieb die Verbindung nach München und Straubing stets bestehen. Sein Wirken zeichnete sich durch eine kluge Balance zwischen den verschiedenen Interessengruppen aus, wobei er besonders die wirtschaftliche Entwicklung der Städte förderte.
Sein früher Tod verhinderte eine langfristige Konsolidierung dieser weit verstreuten Herrschaftsgebiete und hinterließ eine Lücke in der dynastischen Planung. Für die Stadtgeschichte Münchens ist er ein Beweis für die europäische Dimension der Wittelsbacher, die von der Isar bis an die Küsten der Niederlande reichte. In den Chroniken wird er oft als ein besonnener und pflichtbewusster Regent beschrieben, dessen Schicksal eng mit dem Versuch verknüpft war, Bayern als europäische Großmacht zu etablieren. Sein Andenken wird heute vor allem durch die dynastischen Verbindungen bewahrt, die er durch seine Stellung innerhalb der verzweigten wittelsbachischen Linien festigte.