Wilhelm II., Herzog von Straubing-Holland
Haus: Wittelsbach Linie: Straubing-Holland
* 05.04.1365 (Den Haag) – † 31.05.1417 (Bouchain, Hennegau) · Kirche der Franziskaner-Minoriten
Herrscher 1365–1417
1404-1417 Herzog von Straubing-Holland
Eltern
Kinder
Kinder mit Margarete von Burgund
Wilhelm II. war ein bedeutender Vertreter des Hauses Wittelsbach und regierte als Herzog von Niederbayern-Straubing sowie in den Grafschaften Holland und Seeland, die zur wittelsbachischen Besitzung gehörten. Er entstammte dem Zweig seines Vaters Albrecht I., der die Herrschaft über diese Gebiete innehatte, und wuchs in einem Umfeld auf, das von politischen Verflechtungen zwischen Bayern, den Niederlanden und den großen Fürstenhäusern Europas geprägt war. 
Schon in jungen Jahren wurde Wilhelm Teil des politischen Netzwerks mit dem französischen Hochadel, als er im Rahmen einer prunkvollen Doppelhochzeit Margarethe von Burgund heiratete, die Tochter des Herzogs von Burgund. Diese Verbindung brachte ihm enge Beziehungen zu den einflussreichen Dynastien Frankreichs ein und spiegelte die wittelsbachische Tradition dynastischer Heiraten wider. 
Nach dem Tod seines Vaters übernahm Wilhelm die Herrschaft über Straubing-Holland und bemühte sich, seine Machtbasis in den weit auseinanderliegenden Gebieten zu festigen. Während seine Regierungszeit in der niederländischen Region von internen Spannungen und Konflikten mit einheimischen Adelsgruppen geprägt war, blieb er ein Förderer höfischer Kultur und Ritterlichkeit. Sein Hof in Den Haag galt als Ort politischer und gesellschaftlicher Aktivität. 
In den Auseinandersetzungen seiner Zeit musste Wilhelm sich mit Aufständen, Auseinandersetzungen um territoriale Rechte und den politischen Rivalitäten im Reich auseinandersetzen, was die Komplexität der Herrschaft im spätmittelalterlichen Europa widerspiegelte. Am Ende seines Wirkens hatte er seine Position trotz mancher Schwierigkeiten behauptet und hinterließ mit seiner Tochter Jakobäa einen Erbanspruch, der in den Folgejahren dynastische Ansprüche und Konflikte auslöste. 
Schon in jungen Jahren wurde Wilhelm Teil des politischen Netzwerks mit dem französischen Hochadel, als er im Rahmen einer prunkvollen Doppelhochzeit Margarethe von Burgund heiratete, die Tochter des Herzogs von Burgund. Diese Verbindung brachte ihm enge Beziehungen zu den einflussreichen Dynastien Frankreichs ein und spiegelte die wittelsbachische Tradition dynastischer Heiraten wider. 
Nach dem Tod seines Vaters übernahm Wilhelm die Herrschaft über Straubing-Holland und bemühte sich, seine Machtbasis in den weit auseinanderliegenden Gebieten zu festigen. Während seine Regierungszeit in der niederländischen Region von internen Spannungen und Konflikten mit einheimischen Adelsgruppen geprägt war, blieb er ein Förderer höfischer Kultur und Ritterlichkeit. Sein Hof in Den Haag galt als Ort politischer und gesellschaftlicher Aktivität. 
In den Auseinandersetzungen seiner Zeit musste Wilhelm sich mit Aufständen, Auseinandersetzungen um territoriale Rechte und den politischen Rivalitäten im Reich auseinandersetzen, was die Komplexität der Herrschaft im spätmittelalterlichen Europa widerspiegelte. Am Ende seines Wirkens hatte er seine Position trotz mancher Schwierigkeiten behauptet und hinterließ mit seiner Tochter Jakobäa einen Erbanspruch, der in den Folgejahren dynastische Ansprüche und Konflikte auslöste.