Gertrud von Hohenberg, (Anna von Habsburg), Königin
Haus: Hohenberg
* — – † 16.02.1281 (Wien) Basel /Basler Münster
Herrscher
ab 1253 Gräfin von Habsburg, Kyburg und Löwenstein
ab 1273 als Anna von Habsburg römisch-deutsche Königin
ab 1273 als Anna von Habsburg römisch-deutsche Königin
Eltern
Keine Eltern erfasst
Kinder
Kinder mit Rudolf I.
-
Mathilde von Habsburg Herzogin von Oberbayern
(1251–1304)
-
Albrecht I. König HRR
(1255–1308)
-
Katharina von Habsburg Herzogin von Niederbayern
(1256–1282)
-
Agnes Gertrud von Habsburg Herzogin
(1257–1322)
-
Hedwig von Habsburg Herzogin
(1260–1303)
-
Klementia von Habsburg Herzogin
(1262–1293)
-
Harmann Graf von Habsburg
(1263–1281)
-
Rudolf II. (Österreich) Graf
(1270–1290)
-
Guta von Habsburg Königin von Böhmen
(1271–1297)
-
Karl Herzog
(1276–1276)
Gertrud von Hohenberg entstammte einem schwäbischen Adelsgeschlecht, das als Seitenlinie der Grafen von Zollern hervorgegangen war und im südwestdeutschen Raum über umfangreiche Besitzungen verfügte. Als Tochter des Grafen Burkhard V. von Hohenberg wuchs sie in einem Umfeld auf, das durch die politischen Netzwerke des regionalen Hochadels geprägt war. Durch ihre Herkunft verband sie mehrere bedeutende Familien des südwestdeutschen Adels miteinander. 
Ihre Heirat mit Rudolf von Habsburg stellte eine wichtige dynastische Verbindung dar. Zu dieser Zeit gehörte Rudolf noch dem Grafenstand an, doch der spätere Aufstieg des Hauses Habsburg verlieh der Ehe rückblickend eine besondere historische Bedeutung. Aus der Verbindung gingen zahlreiche Kinder hervor, darunter mehrere Söhne und Töchter, die wiederum durch ihre Ehen mit führenden Fürstenhäusern des Reiches verbunden wurden. Auf diese Weise entstand ein weitreichendes dynastisches Netzwerk, das den politischen Einfluss der Habsburger nachhaltig stärkte. 
Mit der Wahl Rudolfs zum römisch-deutschen König erhielt Gertrud den Rang einer Königin und nahm den Namen Anna an. In dieser Stellung repräsentierte sie die neue Königsdynastie und begleitete den politischen Aufstieg ihres Gemahls. Ihre Rolle lag vor allem im Bereich der höfischen Repräsentation und der dynastischen Sicherung durch Nachkommenschaft, eine Aufgabe, die für die Stabilisierung mittelalterlicher Herrschaft von zentraler Bedeutung war. 
In der historischen Überlieferung gilt Gertrud von Hohenberg daher als Stammmutter der späteren habsburgischen Herrscherlinie. Ihre Nachkommen prägten über Generationen hinweg die Geschichte des Reiches und vieler europäischer Territorien. Damit steht sie am Anfang jener dynastischen Entwicklung, aus der eines der einflussreichsten Herrscherhäuser Europas hervorging.
Ihre Heirat mit Rudolf von Habsburg stellte eine wichtige dynastische Verbindung dar. Zu dieser Zeit gehörte Rudolf noch dem Grafenstand an, doch der spätere Aufstieg des Hauses Habsburg verlieh der Ehe rückblickend eine besondere historische Bedeutung. Aus der Verbindung gingen zahlreiche Kinder hervor, darunter mehrere Söhne und Töchter, die wiederum durch ihre Ehen mit führenden Fürstenhäusern des Reiches verbunden wurden. Auf diese Weise entstand ein weitreichendes dynastisches Netzwerk, das den politischen Einfluss der Habsburger nachhaltig stärkte. 
Mit der Wahl Rudolfs zum römisch-deutschen König erhielt Gertrud den Rang einer Königin und nahm den Namen Anna an. In dieser Stellung repräsentierte sie die neue Königsdynastie und begleitete den politischen Aufstieg ihres Gemahls. Ihre Rolle lag vor allem im Bereich der höfischen Repräsentation und der dynastischen Sicherung durch Nachkommenschaft, eine Aufgabe, die für die Stabilisierung mittelalterlicher Herrschaft von zentraler Bedeutung war. 
In der historischen Überlieferung gilt Gertrud von Hohenberg daher als Stammmutter der späteren habsburgischen Herrscherlinie. Ihre Nachkommen prägten über Generationen hinweg die Geschichte des Reiches und vieler europäischer Territorien. Damit steht sie am Anfang jener dynastischen Entwicklung, aus der eines der einflussreichsten Herrscherhäuser Europas hervorging.