Leopold, Prinz von Bayern
Haus: Wittelsbach Linie: Bayern
* 09.02.1846 (München) – † 28.09.1930 (München) · St. Michael
Kinder
Kinder mit Gisela Louise Marie
Leopold von Bayern, bekannt als Prinz Leopold, war eine der markantesten militärischen und gesellschaftlichen Persönlichkeiten des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts in München. Als Sohn des Prinzregenten Luitpold und der Auguste Ferdinande von Österreich gehörte er dem inneren Zirkel des bayerischen Herrscherhauses an. Sein Leben war geprägt von einer steilen militärischen Karriere, die im Ersten Weltkrieg mit der Ernennung zum Generalfeldmarschall und dem Oberbefehl über die gesamten deutschen Streitkräfte an der Ostfront ihren Höhepunkt fand.
Für die Stadtgesellschaft Münchens war Leopold weit mehr als ein hochrangiger Offizier. Durch seine Heirat mit Erzherzogin Gisela von Österreich, der Tochter des Kaisers Franz Joseph I. und der berühmten Kaiserin Elisabeth (Sisi), schuf er eine glanzvolle Verbindung zwischen den Höfen in München und Wien. Das Paar bewohnte das prachtvolle Palais am Leopoldspark und war für seinen volksnahen Lebensstil bekannt. Leopold galt als leidenschaftlicher Jäger und Automobilist der ersten Stunde, was ihn zu einer populären Figur des bayerischen Adels machte.
Sein politisches Gewicht wuchs nach dem Sturz der Monarchie 1918, als er sich als Privatmann in München zurückzog, jedoch weiterhin als Integrationsfigur für konservative Kreise fungierte. Trotz der militärischen Strenge, die sein öffentliches Bild prägte, war er ein Förderer der Wissenschaft und engagierte sich in zahlreichen Münchener Vereinen.
Leopold verstarb im Jahr 1930 und wurde mit großen militärischen Ehren in der Familiengruft der bayerischen Wittelsbacher beigesetzt. Sein Name bleibt in München nicht nur durch die nach ihm benannte Leopoldstraße, die prachtvolle Flaniermeile nach Schwabing, lebendig, sondern auch als Symbol für die letzte große Ära des bayerischen Militäradels vor den Umbrüchen der Moderne.
Für die Stadtgesellschaft Münchens war Leopold weit mehr als ein hochrangiger Offizier. Durch seine Heirat mit Erzherzogin Gisela von Österreich, der Tochter des Kaisers Franz Joseph I. und der berühmten Kaiserin Elisabeth (Sisi), schuf er eine glanzvolle Verbindung zwischen den Höfen in München und Wien. Das Paar bewohnte das prachtvolle Palais am Leopoldspark und war für seinen volksnahen Lebensstil bekannt. Leopold galt als leidenschaftlicher Jäger und Automobilist der ersten Stunde, was ihn zu einer populären Figur des bayerischen Adels machte.
Sein politisches Gewicht wuchs nach dem Sturz der Monarchie 1918, als er sich als Privatmann in München zurückzog, jedoch weiterhin als Integrationsfigur für konservative Kreise fungierte. Trotz der militärischen Strenge, die sein öffentliches Bild prägte, war er ein Förderer der Wissenschaft und engagierte sich in zahlreichen Münchener Vereinen.
Leopold verstarb im Jahr 1930 und wurde mit großen militärischen Ehren in der Familiengruft der bayerischen Wittelsbacher beigesetzt. Sein Name bleibt in München nicht nur durch die nach ihm benannte Leopoldstraße, die prachtvolle Flaniermeile nach Schwabing, lebendig, sondern auch als Symbol für die letzte große Ära des bayerischen Militäradels vor den Umbrüchen der Moderne.