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Keine Kinder erfasst
rinz Konrad von Bayern, ein Urenkel von König Ludwig I., war ein prominentes Mitglied des bayerischen Königshauses, dessen Leben den Übergang von der konstitutionellen Monarchie zur modernen Industriegesellschaft markiert. Als Sohn von Prinz Leopold von Bayern und Erzherzogin Gisela von Österreich vereinte er in seiner Ahnenreihe die Linien der Wittelsbacher und der Habsburger, wobei er zugleich ein Enkel Kaiser Franz Josephs I. war.
Seine Laufbahn war zunächst klassisch militärisch geprägt. Er diente als Offizier im 1. Schweren-Reiter-Regiment „Prinz Karl von Bayern“ und nahm am Ersten Weltkrieg teil, in dem er an verschiedenen Fronten eingesetzt wurde. Nach dem Ende der Monarchie 1918 und dem damit einhergehenden Verlust seiner offiziellen Funktionen gelang Konrad die Adaption an die neuen gesellschaftlichen Verhältnisse. Er blieb dem öffentlichen Leben Münchens durch sein Engagement in verschiedenen kulturellen und sozialen Organisationen verbunden.
Durch seine Vermählung mit Prinzessin Bona Margherita von Savoyen-Genua stärkte er die dynastischen Verbindungen nach Italien. Während der Zeit des Nationalsozialismus nahm er eine kritische und distanzierte Haltung ein, was zu zeitweiligen Repressionen gegen seine Person und Familie führte. In der Nachkriegszeit wurde er zu einer geschätzten Identifikationsfigur der bayerischen Traditionspflege. Seine Biografie illustriert eindrucksvoll das Schicksal des bayerischen Hochadels im 20. Jahrhundert, der trotz des Verlustes politischer Macht weiterhin eine bedeutende gesellschaftliche und repräsentative Rolle in der bayerischen Landeshauptstadt einnahm.
Seine Laufbahn war zunächst klassisch militärisch geprägt. Er diente als Offizier im 1. Schweren-Reiter-Regiment „Prinz Karl von Bayern“ und nahm am Ersten Weltkrieg teil, in dem er an verschiedenen Fronten eingesetzt wurde. Nach dem Ende der Monarchie 1918 und dem damit einhergehenden Verlust seiner offiziellen Funktionen gelang Konrad die Adaption an die neuen gesellschaftlichen Verhältnisse. Er blieb dem öffentlichen Leben Münchens durch sein Engagement in verschiedenen kulturellen und sozialen Organisationen verbunden.
Durch seine Vermählung mit Prinzessin Bona Margherita von Savoyen-Genua stärkte er die dynastischen Verbindungen nach Italien. Während der Zeit des Nationalsozialismus nahm er eine kritische und distanzierte Haltung ein, was zu zeitweiligen Repressionen gegen seine Person und Familie führte. In der Nachkriegszeit wurde er zu einer geschätzten Identifikationsfigur der bayerischen Traditionspflege. Seine Biografie illustriert eindrucksvoll das Schicksal des bayerischen Hochadels im 20. Jahrhundert, der trotz des Verlustes politischer Macht weiterhin eine bedeutende gesellschaftliche und repräsentative Rolle in der bayerischen Landeshauptstadt einnahm.