Geschichte - Schönfeldwiese

Zeitensprünge





  • München-Englischer Garten * Das Gelände der „Militärgärten“ wird wieder mit dem „Englischen Garten“ vereinigt und daraus eine ausgedehnte längliche Wiesenfläche, die „Schönfeldwiese“, angelegt.


  • München-Englischer Garten * Der „Englische Garten“ wird noch lange Zeit nach Beendigung des Zweiten Weltkriegs intensiv landwirtschaftlich genutzt.

    Auf dem „Hirschanger“ werden 93.000 Kubikmeter Schutt gelagert.
    Die „Schönfeldwiese“ ist von „Splitterschutzgräben“ durchzogen.
    680 Bombentrichter hat der Bombenkrieg alleine im „Englischen Garten“ hinterlassen.


  • München * Nachdem das Bayerische Innenministerium im Herbst 2013 die Badeverordnung hat auslaufen lassen, endet in Bayern auch der darin enthaltene „Zwang zur Badekleidung“. Das Münchner Kreisverwaltungsreferat will das Nacktbaden in der Stadt auf insgesamt fünf Bereiche festschreiben. Das sind jene Orte, an denen der hüllenlose Bade- und Sonnengenuss auch bisher schon erlaubt war und deren Adressen sich seit Jahren in diversen Reiseführern wiederfinden.  

    Gerade die Nackerten im Englischen Garten sind - vor allem bei Besuchern aus Ländern, in denen solche textilfreien Zonen als „unsittlich“ gelten - eine bekannte Touristenattraktion. Und das sind die künftigen „Nackerten-Paradiese“:

    • Im Englischen Garten auf der Schönfeldwiese hinterm Haus der Kunst, innerhalb des Ovals der Reitbahn. Die sogenannte „Poebene“
    • In der Schwabinger Bucht, zwischen Sulzbrücke und Alte-Heide-Steg im nördlichen Teil des Englischen Gartens.
    • Am Ostufer der Isarinsel Oberföhring.
    • Bei Maria Einsiedel im westlichen Hochwasserbett der Isar.
    • An der Brudermühlbrücke im östlichen Hochwasserbett der Isar bis hinauf zur Braunauer Eisenbahnbrücke
    • Am Südufer des Feldmochinger Sees dürfen die Münchner auch künftig auf ihre Badekleidung verzichten. 
    • Und selbst am Flaucher, dem Nacktbadestrand Nummer Eins, an dem bisher - sehr zur Verwunderung der Stadtpolitiker - Textilzwang bestand, dürfen jetzt offiziell die letzten Hüllen fallen. 

© Rudolf Hartbrunner

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