Geschichte


Suchen nach: Papst Johannes XXII.


  • Verurteilung der Lehre von der absoluten Armut Christi durch Papst Johannes XXII.

    Papst Johannes XXII. verurteilte die Lehre von der absoluten Armut Christi durch die päpstliche Bulle "Cum inter nonnullos". Diese Lehre, vor allem von den franziskanischen Spiritualen vertreten, besagte, dass Christus und die Apostel keinerlei Besitz hatten. Johannes XXII. erklärte diese Auffassung für häretisch und stellte klar, dass Christus und die Apostel Besitz gehabt hätten. Diese Entscheidung führte zu erheblichen Spannungen innerhalb des Franziskanerordens und hatte weitreichende Auswirkungen auf die kirchliche Politik und die Lehren über Armut und Besitz im Christentum.

  • Johann XXII. klagt Ludwig (IV.) an

    Papst Johannes XXII. erhob Anklage gegen Ludwig IV. von Bayern, da dieser ohne päpstliche Zustimmung die römisch-deutsche Königswürde beanspruchte. Der Papst betrachtete die Wahl Ludwigs als unrechtmäßig und forderte seine Unterwerfung. Der Konflikt eskalierte zu einem Machtkampf zwischen Kaisertum und Papsttum, der in der Exkommunikation Ludwigs gipfelte. Ludwig wehrte sich gegen die päpstlichen Ansprüche und suchte Unterstützung im Reich, wodurch die Auseinandersetzung um die Vorherrschaft in Europa weiter verschärft wurde.


Kirchenstaat
Symmachus (Hl.) (498-514)