Veranstaltungen - Geschichte - Kunst & Denkmal
Der Durchbruch für Handys mit Kameras kam 2000 mit dem Sharp J-SH04 in Japan, dem ersten Mobiltelefon mit integrierter Kamera und der Möglichkeit, Bilder direkt zu versenden. Mit 0,11 Megapixeln legte es den Grundstein für die Verschmelzung von Fotografie und Kommunikation. Die einfache Bedienung und die Möglichkeit, Bilder per MMS oder E-Mail zu teilen, machten die Funktion schnell populär. Geräte wie das Nokia 7650 (2002) trugen weltweit dazu bei, Kameras in Handys als Standard zu etablieren.
Im Jahr 2000 fand die Y2K-Datumsumstellung statt, bei der Computer weltweit auf das Jahr 2000 umgestellt wurden. Viele Unternehmen und Regierungen führten Tests durch, um mögliche Probleme zu vermeiden. Obwohl einige kleinere Probleme auftraten, verlief die Umstellung insgesamt reibungslos. Die Y2K-Datumsumstellung war ein wichtiger Meilenstein in der Computertechnologie, zeigte die Bedeutung der Vorbereitung auf potenzielle Probleme und verdeutlichte, wie wichtig es ist, angemessene Maßnahmen zu ergreifen, um Systemausfälle zu vermeiden.
Am 25. Juli 2000 stürzte eine Concorde der Air France kurz nach dem Start vom Flughafen Charles de Gaulle in Paris ab. Ein Stück Metall auf der Startbahn führte zum Platzen eines Reifens, wodurch Trümmerteile den Kraftstofftank durchschlugen und ein Feuer auslösten. Das Flugzeug konnte nicht mehr ausreichend Höhe gewinnen und stürzte in ein nahegelegenes Hotel. Alle 109 Menschen an Bord sowie vier Personen am Boden kamen ums Leben. Dieser tragische Vorfall markierte den Beginn des Endes für die Ära der Concorde-Flüge.
Während einer Marineübung sank das russische Atom-U-Boot Kursk in der Barentssee nach einer schweren Explosion im Torpedoraum. Eine zweite, stärkere Detonation zerstörte große Teile des U-Bootes, das daraufhin auf den Meeresboden sank. Alle 118 Besatzungsmitglieder kamen ums Leben, einige überlebten zunächst in einem hinteren Abteil, konnten aber nicht gerettet werden. Die Bergung des Wracks erfolgte Monate später. Untersuchungen ergaben, dass ein defekter Torpedo die Explosion ausgelöst haben könnte.
Ein verheerender Brand in einer Gletscherbahn im Tunnel forderte 155 Menschenleben. Ausgelöst durch einen technischen Defekt breitete sich das Feuer schnell aus, während giftige Gase den Stollen füllten. Fehlende Notausgänge und ungeeignete Materialien verschärften die Katastrophe. Nur 12 Menschen überlebten durch Flucht nach unten. Das Unglück führte zu scharfer Kritik an Sicherheitsvorkehrungen und veränderte nachhaltig die Standards im Seilbahnbetrieb. Eine Gedenkstätte erinnert an die Opfer dieses tragischen Vorfalls.