Ereignisse im Jahr 1991
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Beginn des Golfkriegs: am. Luftangriff auf den Irak nach Ablauf des Ultimatums zur Räumung17.01.01.1991
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Ende des Golfkriegs28.02.02.1991
Der Golfkrieg endet, auch bekannt als Zweiter Golfkrieg. Dieser Konflikt begann im August 1990 mit der Invasion Kuwaits durch den Irak unter Saddam Hussein und endete im Februar 1991 mit der Befreiung Kuwaits durch eine von den Vereinigten Staaten angeführte internationale Koalition. Der Krieg hatte bedeutende geopolitische Auswirkungen und führte zu langfristigen Veränderungen in der Region.
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Münchner Stadtrat beschließt einstimmig den Ausbau der Trambahn13.03.03.1991Ort: München
Der Münchner Stadtrat beschloss einstimmig den Ausbau des Trambahnnetzes, um den öffentlichen Nahverkehr zu stärken und eine nachhaltige Mobilität zu fördern. Ziel war es, Verkehrsprobleme zu lösen, die Umwelt zu entlasten und Stadtteile besser zu verbinden. Dieser Beschluss stellte einen wichtigen Schritt für Münchens Verkehrspolitik dar und beeinflusst die Infrastruktur bis heute.
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Treuhandchef Detlev-Carsten Rohwedder wird von RAF-Terroristen ermordet04.1991Ort: Düsseldorf
Detlev Karsten Rohwedder, der damalige Chef der Treuhandanstalt, wurde in seinem Haus in Düsseldorf von RAF-Terroristen ermordet. Die Treuhandanstalt war mit der Privatisierung des ehemaligen DDR-Staatseigentums beauftragt. Rohwedders Ermordung war ein tragischer Höhepunkt der terroristischen Aktivitäten der Roten Armee Fraktion (RAF) in Deutschland.
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Ermordung des indischen Premierministers Radschiw Gandhi21.05.05.1991Ort: Madras
Im Jahr 1991 wurde Rajiv Gandhi, der ehemalige Premierminister Indiens und bedeutende politische Führer, ermordet. Er fiel einem Selbstmordattentat der Liberation Tigers of Tamil Eelam (LTTE), einer separatistischen Gruppe aus Sri Lanka, zum Opfer. Gandhis Tod erschütterte die indische Politik tief und hatte weitreichende Auswirkungen auf die politische Landschaft des Landes.
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Boris Jelzin Präsident von Rußland06.1991
Boris Jelzin wurde zum Präsidenten Russlands gewählt. Seine Wahl war ein historischer Moment, da er der erste demokratisch gewählte Präsident des Landes war. Jelzins Amtszeit fiel in eine Zeit großer politischer und wirtschaftlicher Veränderungen in Russland, die durch den Zusammenbruch der Sowjetunion und den Übergang von einer planwirtschaftlichen zu einer marktwirtschaftlichen Ordnung geprägt war.
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Auflösung des Comecon06.1991
1991 wurde der Rat für gegenseitige Wirtschaftshilfe (RGW), bekannt als Comecon, aufgelöst. Der Comecon war eine wirtschaftliche Organisation sozialistischer Staaten unter der Führung der Sowjetunion. Seine Auflösung folgte dem Zusammenbruch des Kommunismus in Osteuropa und markierte das Ende der ökonomischen Zusammenarbeit innerhalb des Ostblocks.
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Aufnahme des Intercity Expreßverkehr München-Hamburg02.06.06.1991Ort: MünchenDurch die Aufnahme des Intercity Expreßverkehr München-Hamburg wird München zum südlichen Eckpfeiler des Hochgeschwindigkeitsverkehrs auf Schienen in Deutschland.
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Bundestag beschließt Umzug nach Berlin20.06.06.1991
1991 beschloss der Deutsche Bundestag den Umzug von Bonn nach Berlin. Dieser Beschluss war ein wichtiger Schritt in der Nachwendezeit und symbolisierte die Wiedervereinigung Deutschlands. Berlin wurde damit wieder zur Hauptstadt Deutschlands, und die Regierung begann mit den Vorbereitungen für den Umzug, der sich über mehrere Jahre erstreckte.
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Kroatien und Slowenien erklären sich für unabhängig - Beginn der Jugoslawienkriege26.06.06.1991
Die Jugoslawienkriege begannen mit den Unabhängigkeitsbestrebungen von Slowenien und Kroatien, die den Zerfall des jugoslawischen Staatenbundes einleiteten. Die Jugoslawische Volksarmee, dominiert von Serben, griff ein, um die Abspaltungen zu verhindern, was zu blutigen Konflikten führte. Ursachen waren ethnische Spannungen, wirtschaftliche Ungleichheiten und aufkommender Nationalismus. Führer wie Slobodan Milošević und Franjo Tuđman trieben die Spaltung voran. Die Kriege betrafen fast alle Republiken Jugoslawiens und führten zu schweren humanitären Krisen und anhaltenden Nachwirkungen.
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Auflösung des Warschauer Pakts07.1991
Der Warschauer Pakt, ein militärisches Bündnis von kommunistischen Staaten des Ostblocks unter der Führung der Sowjetunion, wurde offiziell aufgelöst. Diese Auflösung folgte dem Zusammenbruch kommunistischer Regierungen in Osteuropa und symbolisierte das Ende des Kalten Krieges.
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Putschversuch gegen Gorbatschow19.08.08.1991Eine Gruppe konservativer sowjetischer Funktionäre und Militärs, die sogenannte „Staatliche Komitee für den Ausnahmezustand“ (GKTSCHP), wollte die Reformen Gorbatschows stoppen und den Zerfall der Sowjetunion verhindern. Gorbatschow wurde während des Putsches auf der Krim festgesetzt.
Der Putsch scheiterte letztlich am entschlossenen Widerstand der Bevölkerung sowie des russischen Präsidenten Boris Jelzin, der sich öffentlich gegen die Putschisten stellte. Die Niederlage des Putschversuchs beschleunigte das Ende der Sowjetunion, die schließlich im Dezember 1991 endgültig zerfiel.
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Auflösung der UdSSR - Gründung der „Gemeinschaft unabhängiger Staaten (GUS)“08.12.12.1991
Die UdSSR wurde offiziell aufgelöst, und es entstand die 'Gemeinschaft Unabhängiger Staaten' (GUS). Diese neue Organisation wurde von mehreren ehemaligen Sowjetrepubliken gegründet, um eine lose Konföderation zu bilden, die einige der wirtschaftlichen und politischen Beziehungen aufrechterhielt. Die GUS markierte einen tiefgreifenden Wandel in der geopolitischen Landschaft Osteuropas und Zentralasiens.
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Rücktritt Gorbatschows25.12.12.1991
1991 trat Michail Gorbatschow als Präsident der Sowjetunion zurück. Sein Rücktritt markierte das Ende der Sowjetunion und war ein entscheidender Moment im Prozess des politischen Wandels in Osteuropa. Gorbatschows Politik von Glasnost und Perestroika hatte wesentlich zur Auflösung der Sowjetunion und zum Ende des Kalten Krieges beigetragen.