Geschichte

  • Umbenennung des 'Königreichs der Serben, Kroaten und Slowenen' in Jugoslawien
  • Konkordat zwischen Italien und dem Papst: Anerkennung Italiens durch den Papst; Gründung de
  • Erweiterung des Dantebades zum Sportbad
  • Ausweisung Trotzkis aus der Sowjetunion

     

    Leon Trotzki, einst führender Bolschewik und Revolutionär, wurde 1929 aus der Sowjetunion verbannt. Nach Lenins Tod verlor er den Machtkampf gegen Josef Stalin und wurde aus der Kommunistischen Partei ausgeschlossen. Trotzkis Ausweisung markiert Stalins Machtkonsolidierung und das Ende der kollektiven Führung. Trotzki verbrachte seine Exiljahre in verschiedenen Ländern und blieb ein entschiedener Kritiker Stalins.

  • Stahlhelmtage

    Mit angeblich 100.000 Teinehmern fand der „Aufmarsch der 100.000“, der Bund der Frontsoldaten (Stahlhelm), auf dem Gelände südlich der Reichenbachbrücke nebend er Isar statt.

  • Hitler bezieht die Wohnung am Prinzregentenplatz 16
  • Tod Stresemanns

    1929 starb Gustav Stresemann, der deutsche Außenminister und Schlüsselfigur der Weimarer Republik. Bekannt für seine versöhnliche Außenpolitik und Bemühungen um den Wiederaufbau Deutschlands nach dem Ersten Weltkrieg, trug er maßgeblich zur Verbesserung der internationalen Beziehungen und zur Stabilisierung der deutschen Wirtschaft bei. Sein Tod markierte das Ende einer Ära relativer Stabilität vor dem Aufkommen des Nationalsozialismus und des Zweiten Weltkriegs.

  • New York: Panik an der Börse: Beginn der Weltwirtschaftskrise
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    Der Schwarze Donnerstag markierte den Beginn des größten Börsencrashs der Geschichte und der darauffolgenden Weltwirtschaftskrise. Panik erfasste die Börse, als Millionen von Aktien verkauft wurden, ohne ausreichend Käufer zu finden. Die Kurse stürzten dramatisch ab, und zahlreiche Anleger verloren ihr gesamtes Vermögen. Obwohl Banken versuchten, den Markt zu stabilisieren, hielt die Unsicherheit an. Der Vertrauensverlust in die Finanzmärkte löste eine globale Krise aus, die zu massiver Arbeitslosigkeit, Bankenzusammenbrüchen und wirtschaftlichem Niedergang führte.


     

  • Sowjetunion: Ausschluß Bucharins aus dem Politbüro
  • Stalin kündigt die allgemeine Kollektivierung an („Jahr der großen Wende “)

    In der sowjetischen Zeitung „Prawda“ verkündete Josef Stalin die Einführung der allgemeinen Kollektivierung der Landwirtschaft. Dieses als „Jahr der großen Wende“ bekannte Programm zielte darauf ab, die Bauernwirtschaften in genossenschaftlich organisierte Kolchosen zu überführen. Die Maßnahme sollte die Industrialisierung der Sowjetunion finanzieren, führte jedoch zu massiven Enteignungen, Hungersnöten und weitreichendem Leid in der ländlichen Bevölkerung. Millionen Menschen wurden Opfer der brutalen Umsetzung, die als eine der radikalsten wirtschaftlichen und sozialen Transformationen der Geschichte gilt.


     

  • Abstimmung über den Young-Plan

    Der Young-Plan sollte die deutschen Reparationszahlungen senken und über einen langen Zeitraum strecken. Zudem wurde der Abzug alliierter Truppen aus dem Rheinland vorgezogen. Während die Regierung den Plan als wirtschaftliche Erleichterung sah, lehnten rechte Parteien ihn ab und organisierten einen Volksentscheid, der jedoch scheiterte. Durch die Weltwirtschaftskrise verlor der Plan schnell an Bedeutung und wurde schließlich aufgehoben. Die Debatte um den Young-Plan stärkte jedoch nationalistische Strömungen und schwächte die Weimarer Republik weiter.


Deutschland
Paul von Hindenburg
(Reichspräsident
1925-1934)
Kirchenstaat
Pius XI. (1922-1939)
1. Bürgermeister
Karl Scharnagl (1925-1933)

2. Bürgermeister
Hans Küfner (1918-1934)