Ereignisse im Jahr 1819
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Berlin: Ausweisung H.F.Massmanns aus Schlesien, weil er einen Antrag auf Wiedereinführen de1819
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Jena: Prof.L.Oken von der Universität entlassen, weil er eine Rede auf dem Wartburgfest geh1819
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Berlin: die Preussische Staatszeitung berichtet über die Entdeckung einer Vereinigung zum S1819
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Schwalbach: K.Löhning unternimmt erfolglosen Mordanschlag auf den nassauischen Staatsrat K.1819
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Berlin: F.L.Jahn wird wegen demagogischer Umtriebe und Zugehörigkeit zu verbotenen Verbindu1819
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Erfolglose Petition für jüdische Gleichberechtigung1819
Die jüdische Gemeinschaft in Bayern fordert in einer Petition ihre volle rechtliche Gleichstellung. Trotz wachsender Integration bleibt ihr Anliegen erfolglos, da die bestehenden gesetzlichen Beschränkungen weiterhin bestehen bleiben.
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Die erste Ständeversammlung wird durch König Max. I. eröffnet04.02.02.1819Ort: MünchenDie erste bayerische Ständeversammlung fand in München im Ständehaus an der Prannerstraße statt. Sie markierte den Beginn der konstitutionellen Monarchie im Königreich Bayern. Der König eröffnete die Sitzung mit einer feierlichen Thronrede. Themen waren unter anderem der Staatshaushalt, der Heereseid und Grundlagen für Verwaltung und Gesetzgebung im neu geschaffenen Parlament.
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Mannheim: Sand ermordet Kotzebue23.03.03.1819Ort: MannheimIn Mannheim erstach der Burschenschafter Karl Ludwig Sand den Schriftsteller August von Kotzebue, den er als Feind der nationalen Einheitsbewegung sah. Der Mord diente den Fürsten des Deutschen Bundes als Anlass für die Karlsbader Beschlüsse, mit denen sie die Pressefreiheit einschränkten, Universitäten kontrollierten und oppositionelle Bewegungen im gesamten Bund unterdrückten.
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Frankfurt/Main: List gründet den Allgemeinen Deutschen Handels- und Gewerbeverein. Der Vere04.1819
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Karlsbader Beschlüsse18.10.10.1819Ort: Karlsbad
Die Karlsbader Beschlüsse waren repressive Maßnahmen des Deutschen Bundes gegen liberale und nationale Bestrebungen. Sie wurden nach dem Attentat auf Kotzebue beschlossen und richteten sich vor allem gegen Burschenschaften, die Presse und die Universitäten. Ziel war es, revolutionäre Ideen zu unterdrücken und die monarchische Ordnung im Bund zu sichern.