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Geschichte

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Zweiter Koalitionskrieg (1798–1802)

Ereignisse im Jahr 1801

  • Französischer Senat beschliesst Deportation von 130 radikalen Jakobinern
    1801

    Dieses historische Ereignis bezieht sich auf eine Phase während der Französischen Revolution, speziell im Kontext des Thermidorianischen Umsturzes und der darauf folgenden Reaktion. Nach dem Sturz von Maximilien Robespierre am 9. Thermidor des Jahres II (27. Juli 1794) begann eine Gegenreaktion gegen die Jakobiner, die bis dahin die radikale Kraft der Revolution waren.

    Der französische Senat, bekannt als der Rat der Alten während der Französischen Revolution, war Teil des legislativen Körpers des Direktoriums, das nach dem Fall Robespierres die Macht in Frankreich übernahm. In dieser Zeit wurden viele der extremen politischen Maßnahmen der Jakobiner zurückgenommen, und es kam zu einer politischen Säuberungswelle, die sich gegen die radikalsten Elemente der Revolution richtete.

    Die Deportation von 130 radikalen Jakobinern war Teil dieser Reaktion. Diese Personen, die als zu extrem oder gefährlich für die neue, gemäßigtere Regierung angesehen wurden, wurden ausgewiesen, um die politische Stabilität zu fördern und eine Rückkehr zu den radikalen und gewalttätigen Methoden der Terrorherrschaft zu verhindern. Diese Ereignisse spiegeln die sich ständig verändernden Machtverhältnisse und politischen Spannungen in Frankreich während der revolutionären Jahre wider.

  • Erzherzog Karl Präsident des Hofkriegsrats
    1801
  • Vereinigung der britischen und irischen Parlamente
    1801
  • Kapitulation der Spanier in Santo Domingo
    1801
  • William Pitt, der britische Premierminister, tritt zurück
    1801
  • Friede von Luneville
    1801

    Der Friede von Lunéville bestätigte den Frieden von Campoformio und führte zur Abtretung des linken Rheinufers an Frankreich. Dieser Vertrag beendete den Zweiten Koalitionskrieg zwischen Frankreich und dem Heiligen Römischen Reich. Er festigte Frankreichs territorialen Zugewinn und schwächte die Habsburger, indem er ihre Kontrolle über das Rheinland beendete. Der Friede von Lunéville war ein bedeutender Schritt zur territorialen Neuordnung Europas und trug zur Konsolidierung der Macht Napoleons bei.

  • Verhaftung Donatien Alphonse Francois Marquis de Sade
    1801
  • Reichstag in Regensburg billigt Frieden von Luneville
    1801
  • Henry Addington neuer britischer Premierminister
    1801
  • Friede von Florenz: Fernando I. de Due Sicilie tritt Anteil an Elba und Piombino an Frankreich a
    1801
  • Seeschlacht bei Abukir: Britische Flotte schlägt französische Flotte vernichtend
    1801
  • Einigung zwischen Frankreich und Spanien über die Gründung des Königreichs Etruri
    1801
  • Pomeranzenkrieg der Spanier gegen Portugal
    1801
  • Britische Flotte unter Nelson überfällt dänische Flotte vor Kopenhagen und beschi
    1801
  • Francois Dominique Toussaint Louverture verkündet republikanische Verfassung für Saint
    1801
  • Napoleon legt in Malmaison einen Verfassungsentwurf für die Schweiz vor
    1801
  • USA entsenden Kriegsschiffe nach Nordafrika gegen den Pascha von Tripolis
    1801
  • Frieden von Badajoz: Portugal muss Olivenca an Spanien abtreten und 25 Mill.Franc an Frankreich
    1801
  • Meereskonvention von St.Petersburg: Russland und Gross Britannien einigen sich über die Gru
    1801
  • Gründung des inoffiziellen Komitees durch Zar Alexander I. zur Beratung von Reformprojekten
    1801
  • Konkordat Frankreichs mit dem Heiligen Stuhl: Kirchenstaat teilweise wiederhergestellt
    1801
  • Kapitulation der französischen Truppen in Ägypten
    1801
  • Friedensvertrag zwischen Frankreich und Russland in Paris
    1801
  • Sturz des Verwaltungsrats durch die Föderalisten in der Schweiz
    1801
  • Die Straßen werden erstmals mit Straßenschildern versehen
    1801
    Ort: München
  • Union zwischen Gross Britannien und Irland
    01.01.01.1801
  • Zar Paul I. in Moskau ermordet, Alexander I. folgt
    23.03.03.1801

    Im Jahr 1801 wurde Zar Paul I. von Russland in Moskau ermordet. Nach seiner Ermordung folgte sein Sohn Alexander I. auf den Thron. Dieser Machtwechsel markierte einen wichtigen Wendepunkt in der russischen Geschichte und hatte erhebliche Auswirkungen auf die russische Innen- und Außenpolitik. Alexander I. führte zahlreiche Reformen ein und spielte eine zentrale Rolle in den Koalitionskriegen gegen Napoleon Bonaparte.

  • Friedrich Kleist marschiert mit 24000 Mann in das Kurfürstentum Hannover ein
    04.1801
  • Erstmals erhält ein Protestant das Bürgerrecht verliehen.
    30.07.07.1801
    Ort: München

    Auf Drängen von Kurfürst Max Joseph wurde 1801 dem protestantischen Weinwirt Johann Balthsar Michel aus Mannheim das Bürgerrecht verliehen.

  • König Max I. Joseph schließt ein Bündnis mit Frankreich
    24.08.08.1801

    Im Jahr 1801 schloss König Max I. Joseph von Bayern ein Bündnis mit Frankreich. Es ermöglichte Bayern, seine Position in Mitteleuropa zu festigen und spielte eine wichtige Rolle in den Koalitionskriegen, die Europa zu dieser Zeit prägten.

  • Hinrichtung von vier radikalen Jakobinern
    04.09.09.1801

    Vier radikale Jakobiner wurden ohne Gerichtsverhandlung und Urteil hingerichtet. Diese extralegalen Hinrichtungen spiegelten die politischen Spannungen und die Maßnahmen der Regierung wider, radikale Elemente zu unterdrücken und die Kontrolle zu festigen. Die Taten verdeutlichten die anhaltende Instabilität und die brutalen Methoden, die nach der Französischen Revolution angewandt wurden, um politische Gegner zu eliminieren und die neue Ordnung zu sichern.

  • geheimes Zusatzprotokoll zum Friedensvertrag zwischen Frankreich und Russland: Kräftegleich
    10.10.10.1801
  • Gesetz über Landerwerbsrecht für freie Bürger in Russland
    24.12.12.1801

Herrschaft & Verwaltung

Deutschland

Franz II. (Kaiser)
1792–1806

Kirchenstaat

Pius VII.
1800–1823

Bürgermeister