Umgebungssuche

Position | KGP |

Münchner Zeitensprünge

1899 - Die Floßlände wird nach Thalkirchen verlegt

München-Thalkirchen * Die Floßlände wird nach Thalkirchen verlegt, da die Kohleninsel in der Zwischenzeit in die Stadtplanung mit einbezogen worden ist.

Um 5 1961 - Der Cowboy Club München 1913 erhält ein Gelände an der Floßlände

München-Au - München-Thalkirchen * Diesmal kommt dem Cowboy Club München 1913 e.V. die Glücksgöttin Fortuna in Form des Oberbürgermeisters Dr. Hans-Jochen Vogel zu Hilfe. Mit seiner Unterstützung erhält der Verein ein viertausend Quadratmeter großes Gelände an der Floßlände in Thalkirchen zur Verfügung gestellt. 

20. 3 1754 - Hellabrunn wird zum adeligen Sitz erhoben

Giesing * Hellabrunn wird auf Betreiben von Franz Anton Paur zum adeligen Sitz mit dem Namen „Hellenbrun“ erhoben. Der Name „Hellabrunn“ bedeutet sinngemäß „heller Brunnen“, „klares Wasser“ oder „klare Quelle“. Im Zeitalter des Barock waren derartige, wasserbezogene Bezeichnungen für Lustschlösser und Parkanlagen besonders beliebt, etwa „Fontainebleau“ oder „Clairfontaine“.

Einen vergleichbaren Namen trägt auch das Schloss Hellbrunn bei Salzburg, das vor allem durch seine berühmten Wasserkünste bekannt ist. Der Name „Hellabrunn“ dürfte daher weniger auf eine tatsächlich aus dem Berg hervorsprudelnde Quelle zurückgehen als vielmehr auf eine barocke Namensmode und auf die Wasserspiele der Parkanlagen oberhalb der Au. 

Die Wasseranlagen des Schlossgartens Harlaching endeten am Fuß des Berges in rund 25 Fontänen. 

20. 4 1904 - Für einen Tiergarten in Hellabrunn

München-Giesing * Eine Versammlung aus Befürwortern eines Münchner Zoos einigt sich auf Hellabrunn als künftigen Standort. Natürlich äußern sich die Bedenkenträger wieder lautstark und bemängeln, dass der Platz für den Tierpark so weit draußen wäre. 

  • Doch der Zoologische Garten befindet sich natürlich im Münchner Burgfrieden und es war jedermann klar, dass „ein Terrain, das für einen Zoologischen Garten in Frage käme, inmitten der Stadt überhaupt nicht vorhanden ist. Es kommt also nur die Peripherie in Betracht.“ Das Hellabrunner Gelände im südlichen Isartal zwischen Harlaching und der Marienklause gelegen, ist das Beste für diesen Zweck, denn hier war „die Luft wegen der in München vorherrschenden West- und Südwinde reiner als in allen übrigen Teilen der Stadt“. 
  • Weitere Vorteile ist der schier unendliche Wasserreichtum, ein alter, hoher Waldbestand in der Isarauen-Landschaft, der dicht bewaldete Harlachinger Isarsteilhang, der das Gelände vor Wind und Wetter schützte und eine malerische Kulisse für einen Zoologischen Garten bietet sowie die Wiesen, die den ganzen Tag von der vollen Sonne beschienen sind.

1902 - Kontroverse Diskussionen um die Hellabrunner Nietenfabrik

München-Giesing * Das Protokoll einer Sitzung des Münchner Magistrats macht deutlich, dass die Meinungen über die Nietenfabrikanlage von Johann Feßler in Hellabrunn so kontrovers wie zu Beginn der Planungen geführt wird. 

  • Die industriefreundlichen Befürworter betonen, die Fabrikanlage sei durch die Isarauen „dem Auge des Spaziergängers vollkommen entrückt“. Außerdem habe die Stadtverwaltung absolut keine Veranlassung, der Entwicklung des Gewerbes und der Industrie schädigende Hindernisse in den Weg zu legen, vielmehr habe sie alle Ursache, die Entwicklung der Industrie zu fördern. 
  • Der Gemeindebevollmächtigte Heller betont, er selbst sei Naturfreund „und mir ist auch ein schöner Baum lieber, als ein rauchender Kamin, aber Ausnahmen müssen in diesem Falle unbedingt bei einem so ehrenwerten Bürger Münchens gemacht werden“. 
  • Dagegen wendet der Gemeindebevollmächtigte Dr. Dürck ein: „Bürgerfreundlichkeit ist eine schöne Tugend, aber der Magistrat ist nicht bürgerfreundlich, der einem einzelnen Bürger zuliebe etwas geschehen lässt, was die Gesamtbürgerschaft auf endlose Zeit hinaus schädigt und belästigt.“ 

Es entwickelt sich ein Streit zwischen fundamentalistisch fortschrittsgläubigen und „grün-konservativen“ Stadträten. 

8 1884 - Initiative zur Gründung eines zoologischen Gartens in München

München * Der „Bayerische Geflügelzüchterverein“ startet die Initiative zur Gründung eines zoologischen Gartens in München. 

1 1899 - Eine Nietenfabrik in Hellabrunn

München-Giesing * Der Fabrikant Johann Feßler erwirbt das 58 Tagwerk große Anwesen Nr. 5 und 6 (Hellabrunn) in Harlaching, um dort eine Nietenfabrik zu errichten. Für das Gelände unterhalb der Harlachinger Kirche bezahlt er 550.000 Mark. Der im Oktober 1899 von der Lokalbaukommission München eingeforderte Plan beschreibt die projektierten Fabrikanlagen: 

  • I. - Kraftanlage und Maschinenhaus, 
  • II. - Kaltnietenfabrik, 
  • III. - Warmnietenfabrik, 
  • IV. - Magazin-Gebäude, 
  • V. - Mechanische Werkstatt. 

27. 2 1905 - Der Zoologische Verein will die kostenlose Überlassung Hellabrunns

München-Giesing * Zur Verwirklichung des Projekts Zoologischer Garten Hellabrunn rechnet man mit einer Summe von rund einer Million Mark. Zwei Tage nach der Gründung des Zoo-Vereins wendet sich dieser an den Magistrat der Stadt mit der Bitte, um kostenlose Überlassung von Hellabrunn. 

Die Antwort des Bauausschusses lautet: „Die Stadt ist zur Zeit noch nicht in der Lage, dem Verein irgend ein Grundstück zu überlassen.“

1905 - Die Harlachinger Mühle wird abgebrochen

München-Giesing * Die Harlachinger Mühle neben dem Gut Hellabrunn wird abgebrochen. 

6 1903 - Die Stadt kauft Teile von Hellabrunn

München-Giesing * Johann Feßlers Nietenfabrik-Plan in Hellabrunn scheitert endgültig, als die Stadt München die Hälfte des Geländes der sogenannten „Feßler‘schen Gründe“ unterhalb von Harlaching für über 600.000 Mark von dem Fabrikanten erwirbt. 

1888 - Eine Leimfabrik für Hellabrunn

Giesing * Der Fabrikant Julius Kremser stellt bei der Lokalbaukommission den Antrag, auf dem Anwesen Nr. 1 in Hellabrunn eine Leimfabrik zu errichten. Unter der Bedingung, dass Kremser seine Fabrik, nicht wie geplant, direkt an die Straße nach Harlaching baut, stimmt die Behörde dem Antrag zu. 

8 1900 - Die Baukommission ist für die Nietenfabrik in Hellabrunn

München-Giesing * Die Baukommission der Landeshauptstadt München, der Polytechnische Verein sowie der Gewerbeinspektor der Stadt sprechen sich unter einigen Auflagen für die Nietenfabrik in Hellabrunn aus. 

1903 - Die Gutsgebäude von Hellabrunn werden abgerissen

München-Giesing * Die Gutsgebäude von Hellabrunn werden abgerissen. 

10 1899 - Empörung über die Nietenfabrik in Hellabrunn

München-Giesing * Harlachinger Anlieger empören sich über das Vorhaben des Fabrikanten Johann Feßler, in Hellabrunn eine Nietenfabrik zu errichten. Jakob Heilmann schreibt, dass er die Nähe „einer derartigen Fabrik bei einer Villenanlage unmöglich gutheißen“ könne. Außerdem würden die im städtischen Sanatorium in Harlaching untergebrachten Kranken durch Ruß und Qualm geschädigt. Heilmann hatte natürlich Angst, er könnte seine Häuser und Grundstücke in der „Gartenstadt Harlaching“ nur mehr sehr schlecht und mit finanziellen Einbußen verkaufen. 

1812 - Carl Friedrich Fürst zu Isenburg-Birstein erwirbt Hellabrunn

Giesing * Nach mehreren Besitzerwechseln kommt der Adelssitz Hellabrunn mit seinen 58 Tagwerk Grund an Carl Friedrich Fürst zu Isenburg-Birstein. 

24. 9 1728 - Graf Preysing erhält öden Grund und Boden „jenseits der Birkenleiten“

Giesing * Kurfürst Carl Albrecht schenkt seinem Obristjägermeister Graf Maximilian Joseph von Preysing sechzig Tagwerk umfassenden öden Grund und Boden „jenseits der Birkenleiten“. Das Gebiet ist freigestellt von allen Abgaben, da es sich im Überschwemmungsgebiet der Isar beziehungsweise des Auer Mühlbachs befindet. Mit dem einmal im Jahr gemähten Bewuchs soll ein Heudeputat für die von Preysing zu unterhaltenden Dienstpferde geschaffen werden. 

Das Anwesen, das zuvor zum Gut Harlaching und damit ursprünglich zum Besitz des Klosters Tegernsee gehörte, besteht aus einem Bauernhof und hat die bereits im Jahr 1149 erwähnte Harlachinger Mühle als Nachbarn. 

1. 10 1728 - Johann Wolfgang Paur kauft Hellabrunn

Giesing * Graf Maximilian Joseph von Preysing verkauft das Anwesen „jenseits der Birkenleiten“ an den Hofkammersekretär und Gejaidschreiber Johann Wolfgang Paur. 

 

12. 9 2014 - Die Kuppel des Elefantenhauses wird gesprengt

München-Untergiesing * Im Tierpark Hellabrunn wird die einhundert Jahre alte Kuppel des Elefantenhauses gesprengt. Das Ammoniak im Urin der Tier hat dem byzantinischen Kuppelbau aus dem Jahr 1914 so zugesetzt, dass er bereits 2010 wegen akuter Einsturzgefahr gesperrt werden musste.  

Jetzt soll das Ensemble saniert und originalgetreu wieder aufgebaut werden. Dabei soll es mehr Platz für die Tiere geben. 

Villa

Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: neubarock
Erstellung: 1899
Maria-Einsiedel-Straße 42
0.04 km 
Villa, neubarock, mit Stuckdekor, 1899 von Heilmann und Littmann als Um- und Erweiterungsbau für Eleonore Freifrau von Riedheim; in Nachbarschaft des Asam-Schlößls.

Asam-Schlössl

Erstellung: 1729
Maria-Einsiedel-Straße 45
0.06 km 

Ehem. Betriebswerk

Erstellung: 1890
Benediktbeurer Straße 20
0.06 km 
Benediktbeurer Straße 20/22; Ehem. Betriebswerk der Isartalbahn, als Teil des Bahnhofs Thalkirchen ab 1890 durch die Lokalbahn AG München errichtete Wartungs- und Deponieranlage mit Kraftzentrale; Bautengruppe in Sichtziegelbauweise im Stil der Industriearchitektur des späten 19.Jh.; davon (von Süden nach Norden) die folgenden fünf Bauten:

Kleinhaus

Erstellung: 0
Kreppeberg 2
0.09 km 
Kleinhaus, mit Blechdach und hohen Gauben, im Kern 18. Jh..

Villa am Isarhang

Baustil: neugotisch
Erstellung: 1846
Wolfratshauser Straße 27
0.11 km 
Villa am Isarhang, neugotisch, 1846-47

Villa

Erstellung: 0
Benediktbeurer Straße 8
0.13 km 
Villa, schräggestellt, 3. Viertel 19. Jh.; Pendant zu Nr. 7.

Villa

Erstellung: 0
Benediktbeurer Straße 7
0.14 km 
Villa, schräggestellt, 3. Viertel 19. Jh.; Pendant zu Nr. 8.

Gaststätte Zentrallände

Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1870
Zentralländstraße 30
0.23 km 
Gaststätte Zentrallände, Neurenaissance-Villa mit zwei polygonalen Ecktürmen, um 1870/75.

Villa

Architekt: Kurz Otho Orlando, Herbert Eduard
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1911
Wolfratshauser Straße 50
0.28 km 
Villa, neuklassizistisch, 1911 von Otho Orlando Kurz und Eduard Herbert.

Villa

Architekt: Gebrüder Rank
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1902
Wolfratshauser Straße 80
0.31 km 
Villa, Jugendstil, 1902 von Gebrüder Rank.

Landhaus

Baustil: Fachwerkstil
Erstellung: 1900
Irschenhauser Straße 5
0.32 km 
Landhaus, Fachwerkstil, um 1900.

Villa

Architekt: Dix Otto
Baustil: neubarock
Erstellung: 1899
Wolfratshauser Straße 42
0.37 km 
Villa, neubarock, mit Belvedere, 1899 von Otto Dix.

Wohnhaus

Architekt: Hennek Charles
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1899
Maria-Einsiedel-Straße 14
0.41 km 
Wohnhaus in Eck- und Hanglage, Neurenaissance, mit Stuckdekor, bez. 1899, von Charles Hennek.

Kath. Pfarrhaus

Architekt: Weckbecker Ludwig von
Erstellung: 1926
Fraunbergplatz 5
0.48 km 
Kath. Pfarrhaus, 1926-27 von Ludwig von Weckbecker.

Ehem. Bauernhaus

Erstellung: 1800
Fraunbergstraße 5
0.48 km 
Ehem. Bauernhaus, mit Schopfwalm, wohl um 1800.

Mietshaus

Architekt: Volk Julius
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1901
Irschenhauser Straße 22
0.49 km 
Mietshaus, Neurenaissance, 1901 von Julius Volk.

Ehem. Bauernhaus

Erstellung: 0
Fraunbergstraße 24
0.50 km 
Ehem. Bauernhaus, 19. Jh.

Mietshaus

Architekt: Woock Hans
Baustil: neubarock
Erstellung: 1912
Wolfratshauser Straße 26
0.51 km 
Mietshaus, freistehender Bau in reichen Neubarockformen, 1912-13 von Hans Woock.

Hoeckhstraße 44
0.52 km 
Vorstadthaus in Hanglage, 3. Viertel 19. Jh.

St. Maria Thalkirchen

Architekt: Seidl Gabriel von
Baustil: neubarock
Erstellung: 1400
Fraunbergplatz 1
0.53 km 
<p>Kath. Pfarr- und Wallfahrtskirche St. Maria Thalkirchen, im Kern um 1400 mit romanischen Resten, 1692 umgebaut, 1907-08 von Gabriel von Seidl neubarock erweitert; mit Ausstattung; ringsum der ehem. Friedhof mit alter Mauer und alten Schmiedeeisenkreuzen.</p>

Ehem. Kleiderfabrik

Architekt: Thon Eduard
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1911
Emil-Geis-Straße 39
0.59 km 
Ehem. Kleiderfabrik Gebrüder Schmidt, Übergang vom Jugendstil zur Moderne, mit halbrunder, figurenbekrönter Pfeilervorhalle, 1911-12 von Eduard Thon.

Villa

Architekt: Liebergesell und Lehmann, Gebrüder Rank
Baustil: Landhausstil
Erstellung: 1870
Wolfratshauser Straße 61
0.59 km 
Villa, Landhausstil, um 1870/80, 1902-03 von Liebergesell und Lehmann umgebaut, mit Lüftlmalerei. Nebengebäude 1922 durch die Gebrüder Rank aufgestockt.

Mietshaus

Architekt: Bader Anton
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1909
Boschetsrieder Straße 4
0.60 km 
Mietshaus, barockisierend, dreigeschossig, 1909 von Anton Bader.

Mietshaus

Architekt: Fendt Karl
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1905
Boschetsrieder Straße 11
0.60 km 
Mietshaus, barockisierender Jugendstil-Eckbau mit reichem Stuckdekor, 1905 von Karl Fendt.

Villa

Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: Landhausstil
Erstellung: 1898
Boschetsrieder Straße 12
0.64 km 
Villa, Landhausstil, 1898 von Heilmann und Littmann.

Mietshaus

Architekt: Ganzenmüller und Schmidt
Baustil: historisierend
Erstellung: 1911
Boschetsrieder Straße 16
0.65 km 
Mietshaus, historisierend, 1911-12 von Ganzenmüller und Schmidt.

Feuerhaus

Erstellung: 1904
Boschetsrieder Straße 33
0.65 km 
<p>Feuerhaus, malerischer Bau, um 1903-04, vgl. Nr. 35.</p>

Marienklause

Erstellung: 1866
Schlichtweg 15
0.68 km 

Volksschule

Architekt: Rehlen Robert
Baustil: historisierend
Erstellung: 1904
Boschetsrieder Straße 35
0.70 km 
<p>Volksschule mit Uhrturm, historisierend, 1903-04 von Robert Rehlen.</p>

Villa

Architekt: Steidle Richard
Baustil: neuklassizistisch
Erstellung: 1926
Plinganserstraße 142
0.71 km 
Villa, neuklassizistisch, 1926 von Richard Steidle.

Mietshaus

Architekt: Braunschmid Josef
Baustil: neubarock
Erstellung: 1901
Emil-Geis-Straße 32
0.72 km 
Mietshaus, neubarock, mit Turmerker an der Ecke und Stuckdekor, 1901 von Josef Braunschmid.

Mietshaus

Architekt: Schneider Peter
Baustil: Jugendstil
Erstellung: 1912
Boschetsrieder Straße 26
0.74 km 
Mietshaus, später Jugendstil, 1912 von Peter Schneider.

Mietshaus

Architekt: Schneider Georg
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1897
Plinganserstraße 140
0.74 km 
Mietshaus, Neurenaissance, 1897 von Georg Schneider.

Wasserkraftwerk 1

Architekt: Blößner August
Erstellung: 1906
Zentralländstraße 41
0.76 km 
Wasserkraftwerk 1 der Stadtwerke München, vormals Südwerk bzw. Isarwerk I, 1906-08 als erstes städtisches Elektrizitätswerk nach Entwurf von August Blößner in Form eines stattlichen Walmdachbaus errichtet; quer zum Isarkanal gelegenes Krafthaus mit Wasserkammer, Einlaufschleuse, Schützen und Leerschußkammern, Stahlbetonbau, verputzt, mit hohem Walmdach, erdgeschossiger Oberstromfassade (Südseite) und zweigeschossiger Unterstromfassade, symmetrisch gegliedert, an den Ecken abgerundet, mit zwei großen Rundbogenfenstern in der Mittelachse für die Schaltwarte, Erker an der Ostseite, mit Ausstattung (u. a. Schaltwarte, Laufkran; drei Francis-Doppelzwillingsturbinen, drei Schenkelpol-Synchron-Generatoren); ältestes noch arbeitendes Kraftwerk an der Isar im Stadtgebiet.

Mietshaus

Architekt: Evora Carl, Zeh Carl
Baustil: neubarock
Erstellung: 1912
Boschetsrieder Straße 28
0.77 km 
Mietshaus, neubarock, mit Stuckdekor, 1912-13 von Carl Evora, Fassadentektur von Carl Zeh.

Mansarddachvilla

Architekt: Huf Franz Xaver
Baustil: barockisierend
Erstellung: 1910
Hochleite 16
0.77 km 
Mansarddachvilla, barockisierend, mit Schmuckkamin, 1910 von Franz Xaver Huf.

Mietshaus

Architekt: Heilmann und Littmann
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1896
Alfred-Schmidt-Straße 1
0.78 km 
Mietshaus, Neurenaissance, dreigeschossig, freistehend, bez. 1896, von Heilmann und Littmann; Ecke Münchner Straße.

Mietshausanlage

Architekt: Bieber Oswald, Hollweck Wilhelm
Erstellung: 1927
Pognerstraße 19
0.81 km 
Pognerstraße 19/21/23/25; Mietshausanlage, 1927 von Oswald E. Bieber und Wilhelm Hollweck; mit Alfred-Schmid-Straße 34/36 und Schäftlarnstraße 166 a/168/170/172.

Mietshaus

Architekt: Moser Hans
Baustil: neubarock
Erstellung: 1902
Alfred-Schmidt-Straße 29
0.82 km 
Mietshaus, neubarock, dreigeschossig, am Zwerchgiebel bez. 1902, von Hans Moser.

Teil einer Mietshausanlage

Architekt: Bieber Oswald, Hollweck Wilhelm
Erstellung: 1927
Schäftlarnstraße 166
0.82 km 
Schäftlarnstraße 166 a/168/170/172; Teil einer Mietshausanlage, 1927 von Oswald E. Bieber und Wilhelm Hollweck; siehe Pognerstraße 19/21/23/25.

Villa

Architekt: Dülfer Martin
Baustil: Landhausstil
Erstellung: 1899
Ludwigshöher Straße 12
0.83 km 
Villa, Landhausstil, Fachwerk, 1899-1900 von Martin Dülfer.

Teil einer Wohnanlage

Architekt: Bieber Oswald, Hollweck Wilhelm
Erstellung: 1927
Alfred-Schmidt-Straße 34
0.83 km 
Alfred-Schmidt-Straße 34/36; Teil einer Wohnanlage, 1927 von Oswald E. Bieber und Wilhelm Hollweck; siehe Pognerstraße 19/21/23/25.

Mietshaus

Erstellung: 1900
Gmunder Straße 1
0.84 km 
Mietshaus, neubarock, mit Putzgliederung und Lisenen, um 1900.

Mietshaus

Architekt: Schmid Wilhelm
Baustil: neubarock
Erstellung: 1901
Zennerstraße 6
0.84 km 
Mietshaus, neubarock, mit Zwerchgiebel über der risalitartig vorgezogenen Mittelachse, 1901 von Wilhelm Schmid, 1949 aufgestockt und Fassade z. T. vereinfacht.

Produktionshalle Friedrich Deckel

Architekt: Henn Walter
Erstellung: 1958
Tölzer Straße 5
0.85 km 
Produktionshalle der ehem. Fabrik für Präzisionsmechanik und Maschinenbau Friedrich Deckel, 1958-60 von dem Architekten Walter Henn als zweigeschossiger Flachbau innerhalb des Werksgeländes errichtet; Hallenkomplex in der Größe von 72 auf 82 Meter; über dem Erdgeschoss (Materiallager mit Werkstätten) die stützenfreie, 60 Meter weit gespannte Produktionshalle mit dem leicht gewölbten Sheddach in Stahlfachwerkkonstruktion; vorgehängte Fassade aus eloxiertem Leichtmetall.

Mietshaus

Architekt: Lechleiter Alois
Baustil: Neurenaissance
Erstellung: 1901
Baierbrunner Straße 6
0.85 km 
Mietshaus, Neurenaissance-Eckbau, mit Zwerchgiebel, bez. 1901, von Alois Lechleiter.

Mietshaus

Baustil: neubarock
Erstellung: 1900
Baierbrunner Straße 4
0.85 km 
Mietshaus, neubarock, mit Lisenen und Zwerchgiebel, um 1900.

Mietshaus

Architekt: Dangl Georg
Baustil: historisierend
Erstellung: 1913
Plinganserstraße 132
0.85 km 
Mietshaus, historisierend, 1913 von Georg Dangl.

Erinnerungsstele
Maria-Einsiedel-Straße 4
0.52 km  

Erinnerungszeichen - Lebenswege

Erinnerungsstele
Maria-Einsiedel-Straße 4
0.52 km  

Erinnerungszeichen - Lebenswege

Erinnerungsstele
Maria-Einsiedel-Straße 4
0.52 km  

Erinnerungszeichen - Lebenswege

Erinnerungsstele
Maria-Einsiedel-Straße 4
0.52 km  

Erinnerungszeichen - Lebenswege

Stolperstein
Pognerstraße 26
0.84 km  

Erinnerungszeichen - Lebenswege

Maria-Einsiedel-Straße 45 

 - Asam Schlössl

Kunstwerk
0.28 km

0

 

 - Kunstwerk

Pflanze
0.35 km
Faltermeier Heinrich
1993

Wolfratshausener Straße 84 

Faltermeier Heinrich - Pflanze

Wolfratshauser Straße 

 - Zerkratze Säule

Die gebändigte Kraft
0.44 km
Winter-Heidingsfeld Peter
1920

Zentralländstraße 

Winter-Heidingsfeld Peter - Die gebändigte Kraft

Bulle
0.60 km

0

 

 - Bulle

Kunstwerk
0.79 km

0

Hochleite 

 - Kunstwerk

Steinböcke
0.84 km

0

Tierparkstraße 

 - Steinböcke

Kunstwerk ?
0.93 km

0

Über der Klause 1 

 - Kunstwerk ?

Kunstwerk
0.94 km
Gerhart Nikolaus
2002

Über der Klause 1 

Gerhart Nikolaus - Kunstwerk

StraßeNamevonbis
0.06Maria-Einsiedel-Straße 45Pietzsch Richard
0.70Ludwigshöherstraße 2Reventlow Franziska zu
0.84Über der Klause 10Frisch Karl von19111982