Hans Wimmer
| Geboren | 19.3.1907 [Pfarrkirchen] |
|---|---|
| Gestorben | 31.8.1992 [München] |
| Beruf | Bildhauer |
Bundesarchiv, B 145 Bild-F065773-0007 / Wienke, Ulrich / CC-BY-SA 3.0, Bundesarchiv B 145 Bild-F065773-0007, Hans Wimmer, CC BY-SA 3.0 DE
Hans Wimmer war Bildhauer.
Nach dem Zweiten Weltkrieg schuf Wimmer entgegen dem Zeitgeist figürliche Bildwerke. Im Rückgriff auf die Antike (Die Wagenlenkerin) und auf bestimmte Tendenzen der Klassischen Moderne wie z. B. Wilhelm Lehmbruck (Die große Liegende) konnte er die in nationalsozialistischer Zeit entmenschlichten Hervorbringungen überwinden und die figürliche Bildhauerei als Kunstgattung für die Gegenwart zurückgewinnen. Im Auftrag des Prinzen Max zu Fürstenberg (1896–1959) gestaltete Wimmer 1951 die Grablege von dessen Eltern Fürst Maximilian Egon II. zu Fürstenberg (1863–1941) und Fürstin Irma zu Fürstenberg (1867–1948) in der Familiengruft von Schloss Heiligenberg mit einer monumentalen Christusfigur.
Hans Wimmer war Teilnehmer etlicher internationaler Ausstellungen, unter anderem der documenta 1 in Kassel (1955), der Biennale Venedig (1958) und der Weltausstellung in Montreal (1967). Als ordentliches Mitglied im Deutschen Künstlerbund nahm Wimmer zwischen 1952 und 1966 an sieben großen DKB-Jahresausstellungen teil.
Einen Großteil seiner Werke vermachte er der Stadt Passau, die im Oberhausmuseum 1987 eine eigene Hans-Wimmer-Sammlung eingerichtet hat. Sein Atelier mitsamt einem Großteil der Originalgipse sind im Schleswig-Holsteinischen Landesmuseum auf Schloss Gottorf dauerhaft ausgestellt. Begraben ist er auf dem Bogenhausener Friedhof in München.
Quelle: Wikipedia
Gedenkorte
| Name | Straße | Art | Jahr |
|---|---|---|---|
| Hans Hartwimmer | Waltherstraße 31 | Biographisches Gedenkbuch | 1944 |
