Stadtportal zur Münchner Stadtgeschichte
Im Jahr der Olympischen Spiele entsteht neben zahlreichen Neuerungen und Verbesserungen auch die computergesteuerte Schaltzentrale. Lampen mit besseren technischen Eigenschaften werden entwickelt. Geringer Energieeinsatz, lange Lebensdauer und eine ausgewogene Lichtfarbe bestimmen die Qualität.
Die Münchner Polizei riegelte das Eros-Center „Leierkasten“ nahe dem Hauptbahnhof großräumig ab. Medien bezeichneten die Aktion als „Keuschheitsgürtel“ um den „Eros-Bunker“. Anlass waren die Vorbereitungen auf die Olympischen Spiele, bei denen München ein sauberes Stadtbild präsentieren wollte. Prostituierte protestierten öffentlich gegen die Maßnahmen. Die spektakuläre Polizeiaktion wurde bundesweit bekannt und ging als Teil des Münchner „Dirnenkriegs“ in die Stadtgeschichte ein.
1972 fanden die XX. Olympischen Sommerspiele im neu erbauten Olympiapark auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Oberwiesenfeld statt. Geplant waren die Spiele als die "heiteren Spiele" als bewusster Kontrast zu den Propagandaspielen der Nationalsozialisten im Jahre 1936.

Mitglieder der palästinensischen Terrororganisation Schwarzer September nahmen israelische Sportler als Geiseln. Der Befreiungsversuch der deutschen Behörden in Fürstenfeldbruck endete in einer Katastrophe: Alle elf israelischen Geiseln, ein Polizist und fünf palästinensische Terroristen starben.




