Münchner Zeitfenster

       1920       

 
 

Weimarer Republik
Friedrich Ebert (1919-1925)
Weimarer Republik
Gustav Bauer (1919-1920)
Weimarer Republik
Hermann Müller (1920-1920)
Weimarer Republik
Konstantin Fehrenbach (1920-1921)
Kirchenstaat
Novatian (0)
Benedikt XV. (1914-1922)
Bayern
Hoffmann Johannes (1919-1920)
Kahr Gustav Ritter von (1920-1921)
1. Bürgermeister
Eduard Schmid (1919-1924)
2. Bürgermeister
Hans Küfner (1918-1934)

Geschichte

1920   Vertretung der bayerischen Juden

Der “Verband Bayerischer Israelitischer Gemeinden” wird gegründet, um die Interessen der jüdischen Gemeinden gegenüber dem Staat zu vertreten.

1920   Wende zur Intoleranz gegen die Juden

Die geplante Abschiebung von 1.500 osteuropäischen Juden wird nur knapp verhindert, ein Zeichen für die wachsende Fremdenfeindlichkeit in Bayern.

24.1.1920   Die ersten 25 Programmpunkte der NSDAP werden veröffentlicht

Im Jahr 1920 veröffentlichte die NSDAP ihre ersten 25 Programmpunkte, die als Grundlage ihrer politischen Agenda dienten. Diese Punkte, bekannt als das "25-Punkte-Programm", umfassten nationalistische, rassistische und antisemitische Ideologien. Sie forderten die Aufhebung des Versailler Vertrags, die Expansion deutschen Territoriums und die Ausschließung von Juden aus dem öffentlichen Leben, legten damit den Grundstein für die spätere NS-Ideologie.

3.2.1920   Fememord an Maria Sandmayer

Maria Sandmayr, geboren 1901 in Dachau, war ein deutsches Dienstmädchen und Opfer eines Fememordes im Jahr 1920. Angestellt bei Graf Ernst Ludwig Fischler von Treuberg, entdeckte sie ein illegales Waffenversteck auf seinem Gut. Nachdem sie versuchte, dies anzuzeigen, wurde sie von der paramilitärischen Einwohnerwehr entführt. Am 6. Oktober 1920 wurde sie erdrosselt im Forstenrieder Park gefunden. An ihrer Leiche wurde ein Zettel mit der Aufschrift „Du Schandweib hast verraten dein Vaterland, dich hat gemordet die schwarze Hand.“ gefunden. Ihre Mörder, darunter Hans Schweighart, blieben aufgrund der Nähe von Justiz und Polizei zu nationalistischen Kreisen weitgehend unbehelligt. Herman Berchtold gestand den Mord später 1931.

Geschichte
Kunstgeschichte
München

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