Katharina Agathe von Rappoldstein, Pfalzgraf
Haus: Rappoldstein
* 1648 – † 1683
Herrscher 1637–1717
Eltern
Keine Eltern erfasst
Kinder
Kinder mit Christian II.
Pfalzgraf Christian II. von Pfalz-Zweibrücken-Birkenfeld war eine Schlüsselfigur für den Fortbestand und den späteren Aufstieg der pfälzischen Wittelsbacher. Als Sohn von Christian I. übernahm er das Erbe in einer Zeit, in der das Haus Birkenfeld-Bischweiler seinen Platz innerhalb der weitverzweigten Dynastie festigen musste. Durch den Tod mehrerer Verwandter ohne männliche Nachkommen gelang es ihm, verschiedene Herrschaftsgebiete, darunter die Grafschaft Rappoltstein im Elsass, unter seiner Hand zu vereinen.
Sein Leben war geprägt von den Herausforderungen des ausgehenden 17. Jahrhunderts. In einer Ära ständiger Grenzkonflikte mit dem Frankreich Ludwigs XIV. musste Christian II. großes diplomatisches Geschick beweisen, um seine Territorien vor dem Zugriff der Großmacht zu schützen. Er galt als pflichtbewusster Verwalter, der sich intensiv um den Wiederaufbau seiner durch Kriege gezeichneten Lande kümmerte und die Verwaltung modernisierte.
Besondere Bedeutung für den Stammbaum auf „stadtgeschichte-muenchen.de“ erlangt er durch seine Rolle als Familienoberhaupt. Er sicherte nicht nur die materielle Basis seines Zweiges, sondern legte durch die Erziehung seiner Söhne den Grundstein für die spätere Rangerhöhung seiner Nachfahren. Sein Sohn Christian III. sollte später das gesamte Herzogtum Pfalz-Zweibrücken übernehmen.
Christian II. verkörpert den Typus des barocken Landesfürsten, der zwischen den großen Mächten Europas lavieren musste, um das Überleben seiner Linie zu garantieren. Durch ihn blieb der Zweig Birkenfeld-Bischweiler handlungsfähig, was letztlich den Weg dafür ebnete, dass genau diese Linie im Jahr 1799 das bayerische Erbe antrat und später die bayerischen Könige stellte.
Sein Leben war geprägt von den Herausforderungen des ausgehenden 17. Jahrhunderts. In einer Ära ständiger Grenzkonflikte mit dem Frankreich Ludwigs XIV. musste Christian II. großes diplomatisches Geschick beweisen, um seine Territorien vor dem Zugriff der Großmacht zu schützen. Er galt als pflichtbewusster Verwalter, der sich intensiv um den Wiederaufbau seiner durch Kriege gezeichneten Lande kümmerte und die Verwaltung modernisierte.
Besondere Bedeutung für den Stammbaum auf „stadtgeschichte-muenchen.de“ erlangt er durch seine Rolle als Familienoberhaupt. Er sicherte nicht nur die materielle Basis seines Zweiges, sondern legte durch die Erziehung seiner Söhne den Grundstein für die spätere Rangerhöhung seiner Nachfahren. Sein Sohn Christian III. sollte später das gesamte Herzogtum Pfalz-Zweibrücken übernehmen.
Christian II. verkörpert den Typus des barocken Landesfürsten, der zwischen den großen Mächten Europas lavieren musste, um das Überleben seiner Linie zu garantieren. Durch ihn blieb der Zweig Birkenfeld-Bischweiler handlungsfähig, was letztlich den Weg dafür ebnete, dass genau diese Linie im Jahr 1799 das bayerische Erbe antrat und später die bayerischen Könige stellte.