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Magdalena Claudia von

Haus: Wittelsbach Linie: Pfalz-Zweibrücken-Birkenfeld

* 16.09.1668 (Hanau) – † 28.11.1704 · Gruft der Lutherischen Kirche

Magdalena Claudia von

Kinder

Keine Kinder erfasst
Magdalena Claudia von Pfalz-Zweibrücken-Birkenfeld war eine pfälzische Adlige aus der Linie Birkenfeld-Bischweiler, die durch ihre Heirat in das Haus Hanau-Lichtenberg eintrat. Als Tochter des Pfalzgrafen Christian II. gehörte sie einer bedeutenden Seitenlinie der Wittelsbacher an, die im Elsass und in der Pfalz tief verwurzelt war.

Ihr Lebensweg führte sie an die Seite des Grafen Philipp Reinhard von Hanau-Lichtenberg. In dieser Ehe nahm sie die Rolle einer Gräfin ein, die nicht nur für die Fortführung der Dynastie verantwortlich war, sondern auch die kulturellen und gesellschaftlichen Verbindungen zwischen den verschiedenen Fürstenhäusern ihrer Zeit festigte. Aus der Verbindung gingen mehrere Kinder hervor, von denen jedoch keines das Erwachsenenalter erreichte, was die tragische Seite vieler damaliger Adelsbiografien widerspiegelt.

Ihre Herkunft und ihre Heirat unterstreichen das dichte Netz aus Allianzen, das den pfälzischen Adel im Barockzeitalter prägte. Da über ihr persönliches Wirken jenseits ihrer familiären Repräsentationspflichten nur wenig überliefert ist, bleibt sie vor allem als Bindeglied zwischen zwei einflussreichen Territorien des Heiligen Römischen Reiches in Erinnerung.