Marie Eleonore, Pfalzgräfin
Haus: Wittelsbach Linie: Pfalz-Simmern
* 01.04.1607 (Cölln) – † 18.02.1675 (Kreuznach) Simmern /Stephanskirche (Fürstengruft)
Herrscher
Prinzessin von Brandenburg sowie Pfalzgräfin und von 1655 bis 1658 Regentin von Simmern.
Eltern
Keine Eltern erfasst
Kinder
Kinder mit Ludwig Philipp
Marie Eleonore von Brandenburg war die Tochter des Kurfürsten Joachim Friedrich von Brandenburg und der Katharina von Küstrin. Innerhalb der dynastischen Vernetzung der Frühen Neuzeit verkörperte sie ein wichtiges Bindeglied zwischen den Häusern Hohenzollern und Wittelsbach. Ihre Vermählung mit dem Pfalzgrafen Ludwig Philipp von Simmern diente der Festigung der protestantischen Union in einer Phase erheblicher konfessioneller Spannungen im Heiligen Römischen Reich.
Während der Wirren des Dreißigjährigen Krieges teilte sie das unstete Schicksal der pfälzischen Familie, das durch Vertreibung und Exil geprägt war. Als ihr Gemahl als schwedischer Administrator in der Kurpfalz fungierte, übernahm Marie Eleonore repräsentative Aufgaben am Hof in Heidelberg und später in Kaiserslautern. Ihr Wirken war vor allem auf den Erhalt des dynastischen Fortbestands und die Unterstützung der politischen Ambitionen ihres Mannes ausgerichtet.
Aus der Ehe gingen mehrere Kinder hervor, darunter der spätere Pfalzgraf Ludwig Heinrich, der als letzter männlicher Vertreter der Simmerner Linie Bedeutung erlangte. Nach dem frühen Tod ihres Gatten bewies sie Standhaftigkeit bei der Sicherung der Erbansprüche ihrer Kinder in einer Zeit, in der das Schicksal der Pfalz am Verhandlungstisch der europäischen Mächte lag. Ihr Lebensweg spiegelt die Herausforderungen hochadliger Frauen wider, die in Kriegszeiten als diplomatische Ankerpunkte fungierten und die Kontinuität ihrer Häuser unter schwierigsten Bedingungen sicherten. Ihre letzte Ruhestätte fand sie in der Familiengruft in Kaiserslautern.
Während der Wirren des Dreißigjährigen Krieges teilte sie das unstete Schicksal der pfälzischen Familie, das durch Vertreibung und Exil geprägt war. Als ihr Gemahl als schwedischer Administrator in der Kurpfalz fungierte, übernahm Marie Eleonore repräsentative Aufgaben am Hof in Heidelberg und später in Kaiserslautern. Ihr Wirken war vor allem auf den Erhalt des dynastischen Fortbestands und die Unterstützung der politischen Ambitionen ihres Mannes ausgerichtet.
Aus der Ehe gingen mehrere Kinder hervor, darunter der spätere Pfalzgraf Ludwig Heinrich, der als letzter männlicher Vertreter der Simmerner Linie Bedeutung erlangte. Nach dem frühen Tod ihres Gatten bewies sie Standhaftigkeit bei der Sicherung der Erbansprüche ihrer Kinder in einer Zeit, in der das Schicksal der Pfalz am Verhandlungstisch der europäischen Mächte lag. Ihr Lebensweg spiegelt die Herausforderungen hochadliger Frauen wider, die in Kriegszeiten als diplomatische Ankerpunkte fungierten und die Kontinuität ihrer Häuser unter schwierigsten Bedingungen sicherten. Ihre letzte Ruhestätte fand sie in der Familiengruft in Kaiserslautern.