Beatrix von Sizilien-Aragon, Pfalzgräfin bei Rhein
Haus: Sizilien-Aragon
* 1326 (Palermo) – † 12.10.1365 (Heidelberg)
Eltern
Keine Eltern erfasst
Kinder
Kinder mit Ruprecht II.
Beatrix von Sizilien-Aragon stellt eine faszinierende Verbindung zwischen dem mediterranen Hause Aragon und der pfälzischen Linie der Wittelsbacher dar. Als Tochter König Peters II. von Sizilien in Palermo geboren, brachte sie den Glanz eines südeuropäischen Königshofes an den Rhein. Ihre Vermählung mit Pfalzgraf Ruprecht II. im Jahr 1345 war ein diplomatischer Erfolg, der die internationale Vernetzung des pfälzischen Fürstenhauses eindrucksvoll unterstrich.
Während ihr Gemahl Ruprecht II. als enger Berater und tatkräftiger Unterstützer seines Onkels, Kurfürst Ruprecht I., politische Verantwortung trug, prägte Beatrix das familiäre und religiöse Leben der Dynastie. Ein besonderer Bezugspunkt in ihrem Leben war das Kloster Liebenau bei Worms, wo sie viel Zeit verbrachte und mehrere ihrer Kinder zur Welt brachte. Unter ihren Nachkommen ragt besonders ihr Sohn Ruprecht hervor, der später als Ruprecht III. nicht nur Kurfürst der Pfalz, sondern sogar römisch-deutscher König wurde und damit den Aufstieg der Wittelsbacher zur europäischen Spitzenmacht besiegelte.
Obwohl Beatrix bereits in Heidelberg verstarb, bevor ihr Mann die Kurwürde übernahm, blieb ihr Andenken innerhalb der Familie stets präsent. Ihre letzte Ruhestätte fand sie im Zisterzienserkloster Schönau, das als wichtige Begräbnisstätte der frühen Pfalzgrafen diente. In der Stiftskirche zu Neustadt an der Weinstraße, dem zentralen Erinnerungsort der kurpfälzischen Wittelsbacher, wird ihrer noch heute durch ein ewiges Messgedächtnis gedacht. Als Mutter eines Königs und Bindeglied zwischen Sizilien und der Pfalz bleibt sie eine Schlüsselfigur in der mittelalterlichen Genealogie, die den kulturellen Horizont ihres neuen Heimatlandes erweiterte und den Grundstein für den königlichen Glanz ihrer Nachfahren legte.
Während ihr Gemahl Ruprecht II. als enger Berater und tatkräftiger Unterstützer seines Onkels, Kurfürst Ruprecht I., politische Verantwortung trug, prägte Beatrix das familiäre und religiöse Leben der Dynastie. Ein besonderer Bezugspunkt in ihrem Leben war das Kloster Liebenau bei Worms, wo sie viel Zeit verbrachte und mehrere ihrer Kinder zur Welt brachte. Unter ihren Nachkommen ragt besonders ihr Sohn Ruprecht hervor, der später als Ruprecht III. nicht nur Kurfürst der Pfalz, sondern sogar römisch-deutscher König wurde und damit den Aufstieg der Wittelsbacher zur europäischen Spitzenmacht besiegelte.
Obwohl Beatrix bereits in Heidelberg verstarb, bevor ihr Mann die Kurwürde übernahm, blieb ihr Andenken innerhalb der Familie stets präsent. Ihre letzte Ruhestätte fand sie im Zisterzienserkloster Schönau, das als wichtige Begräbnisstätte der frühen Pfalzgrafen diente. In der Stiftskirche zu Neustadt an der Weinstraße, dem zentralen Erinnerungsort der kurpfälzischen Wittelsbacher, wird ihrer noch heute durch ein ewiges Messgedächtnis gedacht. Als Mutter eines Königs und Bindeglied zwischen Sizilien und der Pfalz bleibt sie eine Schlüsselfigur in der mittelalterlichen Genealogie, die den kulturellen Horizont ihres neuen Heimatlandes erweiterte und den Grundstein für den königlichen Glanz ihrer Nachfahren legte.