Ludwig von Brandenburg, Markgraf
Haus: Hohenzollern
* 08.07.1666 (Kleve) – † 07.04.1687 (Potsdam)
Eltern
Keine Eltern erfasst
Kinder
Keine Kinder erfasst
Ludwig von Brandenburg, auch bekannt als Ludwig der Römer, war ein bedeutender Wittelsbacher Fürst des 14. Jahrhunderts, dessen Leben die engen Verflechtungen zwischen Bayern und der Mark Brandenburg unterstreicht. Als Sohn Kaiser Ludwigs des Bayern und seiner zweiten Gemahlin Margarethe von Holland wurde er in eine Ära hineingeboren, in der sein Vater versuchte, München zum Zentrum eines europäischen Großreiches zu machen und die Wittelsbacher Hausmacht durch den Erwerb neuer Territorien massiv auszudehnen.
Sein Beiname „der Römer“ rührt von seiner Geburt in Rom her, die während der Kaiserkrönung seines Vaters stattfand – ein Umstand, der seinen hohen dynastischen Rang von Anfang an unterstrich. Nach dem Tod seines Vaters übernahm er zunächst gemeinsam mit seinen Brüdern die Regierung in Bayern, wurde aber im Zuge der oberbayerischen Teilungen im Jahr 1351 mit der Mark Brandenburg belehnt. Damit wurde er zum Markgrafen und später zum ersten wittelsbachischen Kurfürsten von Brandenburg, womit er eine Schlüsselrolle bei der Königswahl im Heiligen Römischen Reich einnahm.
Für die Stadtgeschichte Münchens und die bayerische Landesgeschichte ist er relevant, da er trotz seiner Herrschaft im fernen Norden zeitlebens enge Verbindungen zu seiner Heimat hielt. Er war maßgeblich an den dynastischen Verträgen beteiligt, die das Erbe seines Vaters sichern sollten. In Brandenburg selbst hatte er einen schweren Stand gegen die lokalen Adelsgeschlechter und die Ambitionen der Luxemburger unter Karl IV., was schließlich dazu führte, dass die Wittelsbacher die Mark Brandenburg nur wenige Jahrzehnte halten konnten.
Ludwig der Römer war zweimal verheiratet, unter anderem mit Kunigunde von Polen, der Tochter König Kasimirs des Großen. Da er jedoch ohne männliche Erben verstarb, ging die Kurwürde in Brandenburg auf seinen Bruder Otto den Faulen über. Sein Tod im Jahr 1365 markierte den beginnenden Rückzug der Wittelsbacher aus der norddeutschen Politik, festigte aber gleichzeitig die Konzentration des Hauses auf die bayerischen Stammlande.
Er verstarb in Berlin und wurde dort beigesetzt. In der Erinnerung bleibt er als der Wittelsbacher, der die Mark Brandenburg in den Rang eines Kurfürstentums erhob und damit den Grundstein für die spätere politische Bedeutung dieses Territoriums legte, auch wenn es später an die Hohenzollern fallen sollte.
Sein Beiname „der Römer“ rührt von seiner Geburt in Rom her, die während der Kaiserkrönung seines Vaters stattfand – ein Umstand, der seinen hohen dynastischen Rang von Anfang an unterstrich. Nach dem Tod seines Vaters übernahm er zunächst gemeinsam mit seinen Brüdern die Regierung in Bayern, wurde aber im Zuge der oberbayerischen Teilungen im Jahr 1351 mit der Mark Brandenburg belehnt. Damit wurde er zum Markgrafen und später zum ersten wittelsbachischen Kurfürsten von Brandenburg, womit er eine Schlüsselrolle bei der Königswahl im Heiligen Römischen Reich einnahm.
Für die Stadtgeschichte Münchens und die bayerische Landesgeschichte ist er relevant, da er trotz seiner Herrschaft im fernen Norden zeitlebens enge Verbindungen zu seiner Heimat hielt. Er war maßgeblich an den dynastischen Verträgen beteiligt, die das Erbe seines Vaters sichern sollten. In Brandenburg selbst hatte er einen schweren Stand gegen die lokalen Adelsgeschlechter und die Ambitionen der Luxemburger unter Karl IV., was schließlich dazu führte, dass die Wittelsbacher die Mark Brandenburg nur wenige Jahrzehnte halten konnten.
Ludwig der Römer war zweimal verheiratet, unter anderem mit Kunigunde von Polen, der Tochter König Kasimirs des Großen. Da er jedoch ohne männliche Erben verstarb, ging die Kurwürde in Brandenburg auf seinen Bruder Otto den Faulen über. Sein Tod im Jahr 1365 markierte den beginnenden Rückzug der Wittelsbacher aus der norddeutschen Politik, festigte aber gleichzeitig die Konzentration des Hauses auf die bayerischen Stammlande.
Er verstarb in Berlin und wurde dort beigesetzt. In der Erinnerung bleibt er als der Wittelsbacher, der die Mark Brandenburg in den Rang eines Kurfürstentums erhob und damit den Grundstein für die spätere politische Bedeutung dieses Territoriums legte, auch wenn es später an die Hohenzollern fallen sollte.