Beatrix von Berg, Kurfürstin von der Pfalz
Haus: Berg
* 1360 (Burg an der Wupper) – † 16.05.1395 (Neustadt an der Weinstraße)
Eltern
Keine Eltern erfasst
Kinder
Keine Kinder erfasst
Beatrix von Berg repräsentiert eine bedeutende dynastische Verbindung zwischen dem aufstrebenden Herzogtum Berg und der Kurpfalz am Ende des 14. Jahrhunderts. Als Tochter von Herzog Wilhelm II. von Berg entstammte sie einem einflussreichen rheinischen Adelsgeschlecht. Ihr Leben wurde durch eine politisch hochrelevante Vermählung bestimmt, als sie die zweite Gemahlin des deutlich älteren Kurfürsten Ruprecht I. wurde. Diese Verbindung diente der Festigung politischer Bündnisse innerhalb der Wittelsbacher Herrschaftsbereiche und des rheinischen Raums.
Während ihrer Zeit als Kurfürstin residierte Beatrix vorwiegend in Heidelberg, dem intellektuellen Zentrum der Pfalz, sowie in Neustadt an der Weinstraße. Obwohl die Ehe kinderlos blieb, war sie eine geachtete Persönlichkeit an der Seite des Kurfürsten, der als Gründer der Heidelberger Universität und kraftvoller Landesherr in die Geschichte einging. Nach dem Tod ihres Mannes verblieb sie als Witwe in der Pfalz und verfügte über namhafte Güter als Witwensitz, was ihre gesicherte Stellung innerhalb der herrschenden Familie unterstreicht.
Ihr Andenken ist bis heute eng mit der Stiftskirche in Neustadt an der Weinstraße verbunden. Dort wurde sie an der Seite ihres Ehemannes in einer prachtvollen Grabstätte beigesetzt, die als Teil der kurpfälzischen Memoria konzipiert war. Ihr religiöses und soziales Wirken zeigte sich in testamentarischen Stiftungen: Sie rief eine ewige Messe ins Leben und sorgte durch eine finanzielle Zuwendung dafür, dass jährlich Kleidung an die bedürftigsten Bürger der Stadt verteilt wurde. Diese karitative Geste sicherte ihr über Jahrhunderte hinweg einen festen Platz im regionalen Gedächtnis. Als historische Figur steht Beatrix von Berg für die Rolle hochadliger Frauen, die durch Heirat und Stiftungen das soziale und religiöse Gefüge ihrer Zeit maßgeblich mitgestalteten.
Während ihrer Zeit als Kurfürstin residierte Beatrix vorwiegend in Heidelberg, dem intellektuellen Zentrum der Pfalz, sowie in Neustadt an der Weinstraße. Obwohl die Ehe kinderlos blieb, war sie eine geachtete Persönlichkeit an der Seite des Kurfürsten, der als Gründer der Heidelberger Universität und kraftvoller Landesherr in die Geschichte einging. Nach dem Tod ihres Mannes verblieb sie als Witwe in der Pfalz und verfügte über namhafte Güter als Witwensitz, was ihre gesicherte Stellung innerhalb der herrschenden Familie unterstreicht.
Ihr Andenken ist bis heute eng mit der Stiftskirche in Neustadt an der Weinstraße verbunden. Dort wurde sie an der Seite ihres Ehemannes in einer prachtvollen Grabstätte beigesetzt, die als Teil der kurpfälzischen Memoria konzipiert war. Ihr religiöses und soziales Wirken zeigte sich in testamentarischen Stiftungen: Sie rief eine ewige Messe ins Leben und sorgte durch eine finanzielle Zuwendung dafür, dass jährlich Kleidung an die bedürftigsten Bürger der Stadt verteilt wurde. Diese karitative Geste sicherte ihr über Jahrhunderte hinweg einen festen Platz im regionalen Gedächtnis. Als historische Figur steht Beatrix von Berg für die Rolle hochadliger Frauen, die durch Heirat und Stiftungen das soziale und religiöse Gefüge ihrer Zeit maßgeblich mitgestalteten.